Photovoltaik- Technik / Erfahrungen / Planungen / Empfehlungen / Fragen zur Umsetzung / Diskussion

Meine Alternative heisst derzeit viel zu Fuss, per Fahrrad und per öV.
Wenn man auf diese Weise seinen Teil beiträgt, kommt man ohne Elektrifizierung des Individualverkehrs aus - kann diese Maßnahme quasi überspringen.
 
Wenn man auf diese Weise seinen Teil beiträgt, kommt man ohne Elektrifizierung des Individualverkehrs aus - kann diese Maßnahme quasi überspringen.
Leider nicht ganz. Ich bin wie geschrieben viel zu Fuss, per Fahrrad und per öV unterwegs, aber nicht ausschliesslich.

Da ich aber auch Fahrten/Reisen mit dem PW unternehme, strebe ich den Kauf eine Elektroautos an, aber so wie es derzeit aussieht nicht direkt, sondern auf dem Umweg via Hybrid. PV und WP stehen auch auf der Agenda, zuerst aber die wärmetechnische Sanierung des Hauses.
 
Jeder nicht verbrannter Liter ist prima.
Ob 30% der Leute komplett umsteigen oder 100% der Leute eine Reduktion um 30% leisten können: es kommt insgesamt auf‘s gleiche raus.
Es muss halt zu den persönlichen Möglichkeiten passen.

Ich hatte das Dach mit PV belegt und ein kleines eAuto insgesamt zum Preis eines größeren, neuen Verbrenner-Pkw gekauft.
Weil’s bei mir vom Profil passt.

Wenn aus persönlichen Gründen eher ein Balkonkraftwerk zweckmäßig ist und eine häufigere Nutzung des ÖPNV oder Fahrrad gelingt, ist das genauso gut.

Bin früher bei akzeptablem Wetter auch zur Hälfte der 50km-Pendlerei mit dem Dacia-Pickup gefahren, dann Rad von der Ladefläche genommen und den Rest geradelt.
Das brachte dann quasi einen Verbrauch von 2L Diesel/ 100km. War auch ok.

Einfach machen was möglich ist und einen nicht überfordert.
 
Etwas Statistik gefällig? :whistle:

Im Oktober gab es nun einen deutlichen Einbruch im Ertrag.
Er ist auf 31 kWh gesunken, womit der Durchschnitt bei exakt einer kWh täglich lag. Der Tiefpunkt waren dabei zwei Tage die nur bescheidene 0,1 kWh einbrachten.

Der Ertrags-Zähler steht nun bei 367,5 kWh.
Und das Balkonkraftwerk läuft seit 167 Tagen. (Ø 2,2 kWh täglich )
  • Mai (14 Tage)
    Gesamt: 43,0 kWh
    Tagesdurchschnitt: 3,07 kWh
  • Juni: (30 Tage)
    Gesamt: 87,3 kWh
    Tagesdurchschnitt: 2,91 kWh
  • Juli: (31 Tage)
    Gesamt: 67,8 kWh
    Tagesdurchschnitt: 2,19 kWh
  • August: (31 Tage)
    Gesamt: 66,5 kWh
    Tagesdurchschnitt: 2,15 kWh
  • September: (30 Tage)
    Gesamt: 71,8 kWh
    Tagesdurchschnitt: 2,39 kWh
  • Oktober: (31 Tage)
    Gesamt: 31,3 kWh
    Tagesdurchschnitt: 1,01 kWh
 
Danke für die Statistik. Da bin ich bei mir mal gespannt, wie sich das im neuen Jahr dann entwickelt. Seit dem 23.10. habe ich einen Schnitt von 7,37kWh. In diesem Zeitraum hat die Anlage Strom zum Selbstverbrauch erzeugt, der mich etwas über 30€ beim Anbieter gekostet hätte. Einspeisevergütung in dem Zeitraum müssten um die 50Cent sein.
 
So, jetzt im richtigen Thread

Heute und am Montag geht es los bzw weiter bei uns auf der Arbeit: Unsere bereits vorhandene PV Anlage wird erweitert

Wir haben seit dem Neubau unseres Bürogebäudes 2011 bereits auf der Südseite eien 5,5 kWp-Anlage, die wird nun erweitert: Auf die SO-Seite und auf die SW-Seite kommen nun insgesamt 48 Module mit ca. 20 kWp

Dazu ein 21 kWh Stromspeicher von E3DC (S10 X) - der dann von beiden Anlage gespeist wird.

Schauen wir mal, ob das alles gut klappt - wir haben lange darauf gewartet - die Solateure haben richtig viel zu tun und das ist gut so. Jedes kW was aus solchen Anlagen kommt ist ein "gutes" kW ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Anlage aus 2011 dürfte sich ja fast als Volleinspeiseanlage rentieren.
Nicht bei unserem Verbrauch.

War aber in der Überlegung drin, das so zu machen. Unser PV-Verantwortlicher hat sich dann aber nach Absprache mit der Geschäftsleitung dagegen entschieden

Ich kann jetzt leider keine konkreten Zahlen liefern, kann die aber bei Bedarf gerne nachreichen
 
Zuletzt bearbeitet:
PV-Anlagen sind auch im Altbestand gefragt. Heute habe ich von unserem Netzbetreiber erfahren, das im Monat Oktober 2023 in unserem kleinen Ort mit um die 2.000 Einwohner 810 kwp ans Netz gegangen sind. Weitere 440 kwp sind genehmigt, aber noch nicht realisiert.
 
Perfekt!
Die lokale Produktion mit direktem Verbrauch sind ideal:
Bei Ertrag:
- Keine Verluste durch lange Übertragungsstrecken
- geringe Netzbelastung

Regionale oder idealerweise lokale Versorgung ist nicht nur bei Obst+Gemüse eine sinnvolle Sache - sondern auch bei Strom: wegen der Übertragungsverluste.

Früher zogen auch wir 0,3-10kW aus der Leitung. Das war regionaler Strom aus Wasserkraftwerken (aber immerhin noch 112km entfernt= ~5-6% Leitungsverluste)
Nun dümpeln wir im Frühjahr/ Herbst um Null.
Im Sommer drücken wir gelegentlich 5-7kW in‘s Netz, die wohl direkt von den Nachbarn geschluckt werden.
Und im Winter saugen wir dann auch wieder an der Wasserkraft - aber nur noch mit max. 3kW.
 
Bei uns in der Stadt hat unser lokaler Ver und Entsorger eine neue PV Anlage mit Speicher in Betrieb genommen

Zwar eine nicht besonders Große aber die dient auch nur dazu Pumpen und andere neu installierte Anlagen zu betreiben mit denen man das städtische zentrale Klärwerk aufgerüstet hat.

Hauptsächlich nutzt man jetzt damit eine neu installierte Anlage zur Verstromung der entstehenden Klärgase.

Da stehen 6 Generatoren neu am Rande des Geländes.

War kürzlich ein Bericht in der Lokalzeitung,der erzeugte Strom wird auf kurzem Weg im in direkter Nachbarschaft befindlichen Industriegebiet praktisch gleich genutzt.
 
Klärgase werden leider erst jetzt nach und nach genutzt.
Hoffentlich ist bei euch Kraft-Wärme-Kopplung möglich im Ort.
 
Bitte macht einen eigenen Thread auf, wenn ihr über Klärgase und Kraft-Wärme-Kopplung reden wollt.
Hier soll es doch über Photovoltaik gehen. backtotopic.gif
 
Für alle, die es interessiert, meine monatl. Statistik :whistle:

Der November war ein Desaster. Insgesamt haben wir nur 8,5 kWh geerntet.
Mein Trost ist, das floss komplett in den Eigenverbrauch. (Für alle, die mir immer noch etwas von "Da verschenkt man seinen Strom" erzählen wollen.)

Der Ertrags-Zähler steht nun bei 376,0 kWh.
Und das Balkonkraftwerk läuft seit 197 Tagen. (Ø 1,9 kWh täglich)
  • Mai (14 Tage)
    Gesamt: 43,0 kWh
    Tagesdurchschnitt: 3,07 kWh
  • Juni: (30 Tage)
    Gesamt: 87,3 kWh
    Tagesdurchschnitt: 2,91 kWh
  • Juli: (31 Tage)
    Gesamt: 67,8 kWh
    Tagesdurchschnitt: 2,19 kWh
  • August: (31 Tage)
    Gesamt: 66,5 kWh
    Tagesdurchschnitt: 2,15 kWh
  • September: (30 Tage)
    Gesamt: 71,8 kWh
    Tagesdurchschnitt: 2,39 kWh
  • Oktober: (31 Tage)
    Gesamt: 31,3 kWh
    Tagesdurchschnitt: 1,01 kWh
  • November: (30 Tage)
    Gesamt: 8,5 kWh
    Tagesdurchschnitt: 0,28 kWh
 
Zuletzt bearbeitet:
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