Photovoltaik- Technik / Erfahrungen / Planungen / Empfehlungen / Fragen zur Umsetzung / Diskussion

lasst uns doch zu dem eigentlichen Thema zurückkommen. Der zweite Tag ohne nennenswerten Ertrag von der PV-Anlage. Noch hat der Speicher ein wenig Elektronen, die einen Netzbezug für unseren Haushalt hergegeben haben. Für morgen sieht es schlecht aus. Es wird nicht reichen. Auch lt. Wettervorhersage über das Wochenende nicht. Der Energiebehälter in unserem E-Fahrzeug reicht noch für 270 Kilometer.

Verdursten und verhungern werden wir nicht.

Wie sieht es aus ? Sollten wir uns Austauschen das " Perpeduummobile " zu realisieren.
 
Was heißt nicht nennenswert?
Bei mir waren es gestern 6kWh, aktuell bin ich bei 0,5kWh und jetzt gerade liefert die Sonne 1,28kW. Am Wochenende soll es bei uns wieder besseres Wetter werden.
 
Wann geht es endlich in deinen Kopf, dass mich der Preismix des Stromes keinen Deut interessiert, sondern nur genau 2 Zahlen: Kaufpreis pro kWh und Einspeisevergütung pro kWh. Da kannst du noch solange herummachen, dass mich das zu interessieren hat, aber es tut es nicht, Punkt!
Mach dir nichts draus, ich denke und rechne mit meiner PV Anlage genau so.
 
Was heißt nicht nennenswert?
Naja, er will halt sagen, dass die Erträge in dieser Woche auffallend niedrig sind.

Evtl. hilft das zum Verständnis des Problems.
Hier mal eine Grafik mit meinen Oktober-Erträgen.
Am Monatsanfang war es noch "schön" mit über 2 kWh täglich.
Aber in dieser Woche sieht es "mau" aus, mit dem Tiefpunkt am 24. Oktober.
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Oktober.JPG
 
Mach dir nichts draus, ich denke und rechne mit meiner PV Anlage genau so.
Es gibt eine Sichtweise bei der das durchaus sinnvoll sein kann.
Wenn man sich selbst als Konsument seiner PV-Anlage sieht dann steht der steuer- und abgabenfreie PV-Strom in direkter Konkurrenz zum extern gekauften Bezugsstrom. Diese Differenz macht den Eigenverbrauch überhaupt erst interessant und sollte die Basis sein wenn man eine umfassende Amortisation rechnet.

Allerdings ist das ein Betrachtungswinkel der wirklich nur für Eigenverbraucher gilt. Man kann zu den Bedingungen nicht an andere verkaufen.


Eine solche Betrachtung war aber auch nicht der Stein des Anstoßes. Das ursprüngliche, unwahre Argument lautete: "Die Energieversorger verdienen Faktor 5 an unserem PV-Strom."
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine solche Betrachtung war aber auch nicht der Stein des Anstoßes. Das ursprüngliche, unwahre Argument lautete: "Die Energieversorger verdienen Faktor 5 an unserem PV-Strom."

Bitte keine falschen Unterstellungen!

Von „verdienen“ habe ich nichts geschrieben sondern davon, dass in meinem Fall der Bezugspreis 5x höher als die Einspeisevergütung sei. Und davon, dass ich meinen eingespeisten PV-Strom 5x teurer fürs Laden des eMobil wieder einkaufen müsste, weil die Wallbox nicht am Hauszähler hängt und sich das EW daher weigert, den Verbrauch über beide Zähler hinweg zu saldieren.
 
Bitte keine falschen Unterstellungen!

Von „verdienen“ habe ich nichts geschrieben sondern davon, dass in meinem Fall der Bezugspreis 5x höher als die Einspeisevergütung sei. Und davon, dass ich meinen eingespeisten PV-Strom 5x teurer fürs Laden des eMobil wieder einkaufen müsste, weil die Wallbox nicht am Hauszähler hängt und sich das EW daher weigert, den Verbrauch über beide Zähler hinweg zu saldieren.
Dieser Fakt fehlte sicher in der bisherigen Diskussion.
Das ist tatsächlich sehr ärgerlich - kenne ich auch von Landwirten, die auf der einen Straßenseite ihre mit PV belegte Scheune haben... und auf der anderen Straßenseite ihr Wohn- und Wirtschaftshaus, in den der Strom verbraucht wird... dann speist man auf dem einen Zähler ein, während man gleichzeitig auf dem anderen Netzstrom zieht.

In Deinem Fall: mach´s einfach nicht, wenn Dein Haus kaum Strom verbraucht und Du keine Wallbox an den Hauszähler hängen kannst.
 
Dieser Fakt fehlte sicher in der bisherigen Diskussion.
Ich mache auf diesen Missstand schon seit Jahren aufmerksam, zumal es sich ja nur um eine administrative Hürde seitens des EW handelt die man mit etwas gutem Willen sehr einfach beseitigen könnte.

Aber hier im Forum wird man mit solchen Posts von den Solar-Fanboys ja als pessimistischer PV-Gegner und Nestbeschmutzer abgetan.
 
Naja, er will halt sagen, dass die Erträge in dieser Woche auffallend niedrig sind.

Evtl. hilft das zum Verständnis des Problems.
Hier mal eine Grafik mit meinen Oktober-Erträgen.
Am Monatsanfang war es noch "schön" mit über 2 kWh täglich.
Aber in dieser Woche sieht es "mau" aus, mit dem Tiefpunkt am 24. Oktober.
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Anhang anzeigen 140276
Wenn man das über Monate und Jahre etwas "geglättet" sieht, zermürbt es einen weniger ;-)
Die letzten Tage war es bei uns auch mau.
In Summe haben wir aber bereits jetzt einen ähnlich hohen Ertrag wie im gesamten Oktober´21 und einen höheren Ertrag als Oktober´22.
50kWh musste ich im Oktober zukaufen (~17€), 340kWh konnte ich einspeisen (25€).
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Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich mache auf diesen Missstand schon seit Jahren aufmerksam, zumal es sich ja nur um eine administrative Hürde seitens des EW handelt die man mit etwas gutem Willen sehr einfach beseitigen könnte.

Aber hier im Forum wird man mit solchen Posts von den Solar-Fanboys ja als pessimistischer PV-Gegner und Nestbeschmutzer abgetan.
Es ist halt ein spezieller Einzelfall, der schnell in Vergessenheit gerät.
Die meisten privaten PV-Anlagenbetreiber haben einen Stromzähler, über den dann saldierend abgerechnet wird.
Ohne die Zusammenführung des Zählers für PV und für die Großverbraucher macht es wirklich finanziell kaum Sinn, da der Eigenverbrauch fehlt.
 
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Von „verdienen“ habe ich nichts geschrieben sondern davon, dass in meinem Fall der Bezugspreis 5x höher als die Einspeisevergütung sei.
Du sprachst von "verschenken". Das ist nur halt nicht korrekt.

Dein Durchleitungsproblem hängst du jetzt nachträglich wieder ran. Man muss dich ja falsch verstehen wenn du immer wieder die Hälfte weglässt...
 
In Deinem Fall: mach´s einfach nicht, wenn Dein Haus kaum Strom verbraucht und Du keine Wallbox an den Hauszähler hängen kannst.
In seinem Fall?
Er hat weder eine Solaranlage noch ein E-Auto.
Er schüttet nur diesen und den Elektroauto-Faden mit seinen destruktiven Parolen voll.
 
In Deinem Fall: mach´s einfach nicht, wenn Dein Haus kaum Strom verbraucht und Du keine Wallbox an den Hauszähler hängen kannst.

Korrekt, das ist ja der Hauptgrund, weshalb ich noch keine PV-Anlage und noch kein eMobil gekauft habe.

Sobald die Rahmenbedingungen ändern und für mich stimmen, werde ich keine Sekunde zögern und beides anschaffen. Gemäss aktuellster Info des EW ist die Saldierung über zwei unabhängige Zähler ab 2025 geplant.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Er hat weder eine Solaranlage noch ein E-Auto.
Korrekt, siehe u.a. #1137

Er schüttet nur diesen und den Elektroauto-Faden mit seinen destruktiven Parolen voll.
In den Augen der PV- und EMobil-Fanboys ist jeder Beitrag destruktiv, welcher nicht in den höchsten Tönen die schöne, neue, heile PV- und eMobil-Welt verherrlicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich liebe die schöne neue PV- und eMobilität und fühle mich dabei sau wohl. Heute früh wurde es um 8.00 Uhr sehr laut. Die Gerüstbauer waren zugange wegen Absturzsicherung, weil in den nächsten Tagen weitere PV-Anlagen installiert werden.
In der Neubausiedlung am Ortsrand gibt es kein Gebäude ohne PV-Anlage.
 
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In den Augen der PV- und EMobil-Fanboys ist jeder Beitrag destruktiv, welcher nicht in den höchsten Tönen die schöne, neue, heile PV- und eMobil-Welt verherrlicht.
Nein, falsch, die E-Mobilität wird nicht verherrlicht. Jede Alternative ist genauso willkommen. Sie muss nur das möglichst schnelle Ende der Verbrennung fossiler Stoffe bedeuten.
 
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