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Datensammeln der Autohersteller - Datenschutz


dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
Diese Bewegungsprofile sind für mein Verständnis Eigentum der Person, die sie generiert hat. Und nur diese Person hat zu entscheiden was mit den Daten geschieht.

Genau das ist der Punkt. Nicht das Daten erhoben werden, sondern das man selber noch die Kontrolle über die Danten hat.

Und ich glaube so was sollte machbar sein.

BTW:
Letzten habe ich eine App installieren wollen für mein Fernseher...
...ich bin fast vom Glauben abgefallen, dass die meinen Standort haben will. Wofür sollte das gut sein?
Das habe ich natürlich abgelehnt und weil mir dadurch das rechte Vertrauen fehlte, hab ich diese dann wieder runtergeschmissen.
 

Rostfinger

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Kontrolle über die Daten welcher selbst hinterlässt kosten einfach Geld. Schaue mal genau auf dieses Forum.
Einige nutzen es einfach, einige zahlen einen kleinen Opulus. Der/Die Forenbetreiber nutzen einen Anbieter
um uns eine Plattform zum Meinungsaustausch zu bieten. Wer zahlt dafür. das wir hier tippen dürfen. Der
Forenbetreiber nutzt einen Anbieter damit wir uns hier austauschen können. Was der Anbieter für diese Plattform
macht, wie, wann, wo und wieoft er hier Daten zieht, weiß keiner.

Also der Forenbetreiber stellt uns allen eine Verbindung zur Verfügung, wofür er selbst auch zahlen muss.
Auf die Auswertung und Kontrolle von Seiten der Plattformanbieter, wo der/die Forenbetreiber es uns ermöglicht,
hat er keinen Zugriff.

In welchem Thema befinden wir uns. Genau........weitab.
 

Erdbeere

Mitglied
Fahrzeug
Logan 1.4
Es geht dabei um die sogenannte "elektronische Sichtbarkeit", der sich immer noch viele Teilnehmer am Luftverkehr entziehen. Die gleiche Diskussion werden wir für den Straßenverkehr führen, wenn jeder Teilnehmer seine Position und seine unmittelbaren Absicht rundsenden soll, um ein Verkehrsmanagement zu ermöglichen um die knappe Resource Platz optimal nutzen zu können. Siehe Diskussion bei Section Control.

Wieso muß der Autohersteller wissen auf welchen Wald- oder Feldwegen ich herumfahre?
Auf den Autobahnen und Bundesstraßen brauchen wir das Zeug auch nicht, da haben wir beispielsweise diese Blauen Zylinder von der Mautstation und jede Menge Kameras.

Also wozu noch alle Autos zusätzlich verwanzen?
 

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
In welchem Thema befinden wir uns. Genau........weitab.

Genau es ging wenn schon um einen Tesla und Datenschutz, nicht ob man Sponser ist oder nicht...
...klingt ja fast so, als müsste ich ein schlechtes Gewissen haben.

Bitte kehrt wieder zum eigentlichen Thema, der E-Mobilität zurück.

Schon recht, ich sehe bei dem Thema kocht es eh wieder nur unnötig hoch...
...aber bezüglich Tesla finde ich das Thema eigentlich trotzdem relevant. Allerdings ist es in der Tat keine antriebspezifischen Thema.
 

Omnivor

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.6 MPI (KEM3 67P-K7M A812-JR5 361)
Baujahr
2014
...Bitte kehrt wieder zum eigentlichen Thema, der E-Mobilität zurück....

...Allerdings ist es in der Tat keine antriebspezifischen Thema....

Doch, es ist sehr wohl ein antriebsspezifisches Thema.
So einfach schwarz/weiß ist es nämlich nicht.
Mit der Umstellung auf eMobilität könnte es noch ganz ungeahnte Dimensionen annehmen.

Renault kann über Fernzugriff z.B. das Laden unterbinden.
Interessante Frage in diesem Zusammenhang:
Welcher Hersteller kann das Auffüllen eines Benzin-/Dieseltankes per Fernzugriff verhindern...naa...??? Stille im Klassenraum...
(...oder interessiert sich z.B. dafür welche Tankstelle genutzt wurde...)

Hier einmal ein kleines Zitat (wem ein Link zu umständlich ist) in diesem Zusammenhang, und auch der dazugehörige Link:
...was Verbraucherschützer schon seit langem fürchten: Mit der Elektromobilität könnte eine Überwachung Orwellschen Ausmaßes flächendeckend in die Autowelt einziehen - und die totale Kontrolle. Renaults Eingriff via Online-Kommunikation erscheint dabei nur besonders drastisch und wirft deswegen ein Schlaglicht auf einen schleichenden Prozess, der schon seit Jahren im Gange ist. Während der französische Hersteller virtuell ins Auto eindringt, sammeln gleichzeitig alle anderen Hersteller heimlich Daten ein. Sie dürstet es nach Wissen.

Der Fahrer ist Teil eines großangelegten Feldversuchs: Wie lange ist er unterwegs? Wohin? Welche Ladesäule steuert er an? Fragen, auf die unzählige Steuergeräte an Bord des Autos automatisch Antworten liefern. Renault bestätigt auf Anfrage etwas sperrig: "Unsere Elektrofahrzeuge sind mit einer Telekommunikationseinheit ausgestattet, die uns Information zur kundenseitigen Nutzung der Antriebsbatterie und deren Alterungsprozess liefert." ...“


Elektroauto: Renault kann Aufladen der Batterie stoppen - DER SPIEGEL - Mobilität
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Nachdem das Thema im Nachbarthread E-Mobilität zur Sprache kam habe ich nun diesen Thread erstellt, in dem dieses Thema leidenschaftlich diskutiert werden kann. Im besagten Thread der E-Mobilität ist das Thema Datenschutz eher off-topic, denn es betrifft mitnichten nur Elektrofahrzeuge, sondern mehr oder weniger alle modernen Fahrzeuge. Nahezu jede Marke hat Autos im Programm die "nach Hause telefonieren". Was dabei übertragen wird und wofür diese Daten verwendet werden, das weiß momentan niemand. Was macht Tesla mit Videos eines stehenden Fahrzeugs? Warum kann per Funk, ein BMW der in Italien steht, von der Zentrale in München aus geöffnet werden? Wem gehören die Daten? Das alles kann hier nun diskutiert werden. Die entsprechenden Beiträge aus dem Nachbarfaden habe ich hierher verschoben.
Aber bitte, diskutiert leidenschaftlich aber respektiert auch euer Gegenüber! Akzeptiert auch andere Meinungen als eure eigenen. Nennt in der Diskussion sehr gerne Quellen, damit kann dann hier eine Art Datenschutzkompendium enstehen!
Und nun, viel Spaß!
 

Silvercork

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Sandero II Stepway 1.5 dCi 90
Baujahr
2018
m...
Aufgrund einer EU-Verordnung hat man doch das Recht, erfasste Daten anzufordern.
Was bei WhatsApp gilt, müsste doch auch bei Renault gehen.
Wer einen Zoe hat, könnte das ja mal versuchen. :D
.
 
Zuletzt bearbeitet:

simple_worker

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi (90 PS)
Ich empfehle zu diesem Thema das Buch "Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus" von Shoshana Zuboff.
Nicht ganz einfach zu lesen, extrem starker Tobak.

Eine der Kernaussagen:
Es gibt für das was die "Datenkraken-Konzerne" da treiben keinen Gesetzesrahmen, und bis deren Aktivitäten überhaupt bekannt und als potentielles Problem erkannt werden, sind die Firmen schon zwei, drei Schritte weiter. Jegliche Gesetze kommen mindestens 10 Jahre zu spät, wenn sie nicht eh von Lobbys verhindert oder zahllos gemacht werden.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Zu Datenübertragungen der Fahrzeuge wurden übrigens schon 2015 in Zusammenarbeit des ADAC mit der Zeitschrift c't Sicherheitslücken bei BMWs "Connected Drive" aufgedeckt. Hier geht's zum Artikel.
 

Philicar

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, Stepway, 0.9 TCe 90, easy R
Baujahr
2018
Es geht dabei um die sogenannte "elektronische Sichtbarkeit", der sich immer noch viele Teilnehmer am Luftverkehr entziehen.

Nun entweder es ist eine TMZ, oder eben nicht, wenn die liebe DFS meint die großen Vögel durch den Luftraum E fliegen zu lassen, sehe ich die Schuld nicht beim Segelflieger welcher keinen Transponder hat, sondern vermutlich FLARM nutzt.

Besonders viele Tote gibt es deswegen aber trotzdem ja nicht.

Der Luftraum, insbesondere der Luftraum E gehört eben nicht der Verkehrsfliegerei alleine, dort muss man sich eben an die Sichtflugregeln halten, ich bin übrigens ebenfalls gegen eine allgemeine Transponderpflicht, das hat aber nichts mit Datenschutz zu tun. Im G und E bis 5.000 ft. braucht es keine Transponder, die würden ja auch nur den großen Vögeln mit TCAS helfen, niemanden sonst und die haben da eben nur bedingt etwas verloren, für alles andere gibt es TMZ.

Wenn das autonome Fahren kommt muss man wohl soetwas haben, da bin ich ja auch nicht dagegen.
 

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
Im G und E bis 5.000 ft. braucht es keine Transponder, die würden ja auch nur den großen Vögeln mit TCAS helfen, niemanden sonst und die haben da eben nur bedingt etwas verloren, für alles andere gibt es TMZ.
Ich denke dabei eher an *so etwas*. Sonst würde ich es nicht mit der Elektromobilität verbinden (wobei das auf dem Bild ein Hybrid ist: startet und landet elektrisch, aber der Streckenflug geschieht mit einem Benzinmotor, der den Propeller am Heck antreibt - wegen der Reichweite).
 
Zuletzt bearbeitet:

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Luftfahrt ist zwar schön, aber da hier die wenigsten eine Fluglizenz haben, sollten wir uns auf den Verkehr am Boden beschränken.
 

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
Luftfahrt ist zwar schön, aber da hier die wenigsten eine Fluglizenz haben, sollten wir uns auf den Verkehr am Boden beschränken.
In beiden Welten müssen die unbemannten Objekte in den Verkehr integriert werden. Das ist die Gemeinsamkeit.

Verkehr funktioniert klassisch durch "sehen und gesehen werden". Davon abzuweichen ist die Luftfahrt dem Straßenverkehr um einige Erfahrungen voraus. Aber beide tun sich schwer, technische Konzepte allgemeingültig zu machen, um auf "sehen und gesehen werden" zukünftig komplett verzichten zu können.

Ohne "sehen und gesehen werden" müssen Daten elektronisch erhoben werden.

Und wenn man diese Daten einmal erhebt, kann man damit den Verkehrsfluss steuern, den Energiebedarf steuern, etc. Es hat schon seinen Grund, dass dort, wo neue Autos getestet werden, ein 5G-Netz erforderlich ist - und man autonome Drohnen gleich mit testen kann. Zum Beispiel *hier*. Die Techniker und Wissenschaftler, die dort arbeiten, arbeiten für beide Branchen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Philicar

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, Stepway, 0.9 TCe 90, easy R
Baujahr
2018
Ohne "sehen und gesehen werden" müssen Daten elektronisch erhoben werden.

Und hier bist Du nach meinem Daführhalten auf dem Holzweg.
Klar können Transponderlösungen, auch über 5G usw., die Sicherheit erhöhen, aber solche Lösungen dürfen keine Vorraussetzungen für Sicherheit sein.

Du kannst am Boden nicht jede Katze, jeden Hund und jedes Kind mit einem Transponder ausstatten, autonome Fahrzeuge müssen die trotzdem sehen können. In der Luft ist es genau so, Vögel werden keine Transponder tragen, Transponder können auch ausfallen, knallen darf es trotzdem nicht.

Das Fahrzeuge am Boden und in der Luft über die 5G Technik kommunizieren kann ich mir schon vorstellen, das wird sicher viele Vorteile bringen, besonders in der Luftfahrt wirst Du es aber vermutlich nicht erleben, dass über ein terrestrisches 5G Netz kommuniziert wird.

Die Anbieter der Mobilfunknetze werden immer in der Kritik stehen keine "Vollausleuchtung" zu haben und die Masten werden ausschließlich die terrestrische Ausleuchtung im Fokus haben, in einer Höhe von 3000 ft ist das Netz also dann weg, außer in den Alpen vielleicht.

Sehen und gesehen werden darf nicht auf Sender- und Empfängerlösungen basieren, das funktioniert nur auf Teststrecken, aber nicht in der freien Wildbahn, funktioniert in der Luft nur mehr schlecht als recht und am Boden gar nicht, im Mischbetrieb mit manuell gesteurten Fahrzeugen und unberechenbaren Haustieren, Kindern und umgefallenen Bäumen muss das Auto "echte" Augen haben um sehen zu können und in der Luft ist das nicht anders.
 

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
Wir sind unterschiedlicher Ansichten und werden es auch bleiben. Montag besichtige ich wieder mal ein Projekt, wo genau die Technik nach vorne zur allgemeinen Verwendung getrieben wird, von der Du meinst, dass sie nie kommen wird.
 

Philicar

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, Stepway, 0.9 TCe 90, easy R
Baujahr
2018
Ja da sind wir komplett unterschiedlicher Ansichten.
Autonom bedeutet für mich wirklich autonom und eben nicht von einer komplexen Infrastruktur abhängig.

Es gibt ja z.B. auch einen guten Grund warum GPS niemals das primäre Navigationssystem sein darf und man deshalb lieber auf den guten alten Kreisel, wenn auch jetzt gepimpt mit Laser, vertraut.

Ich glaube schon, dass einige möchten das es kommt, aber es gibt eine Frage die sich so ein System stellen muss.

Ist es von außen störbar?

Danke für das Gespräch, auf der Teststrecke könnt ihr das gerne so machen, aber sonst lassen wir das lieber mal schön bleiben! ;)

Autonomes System + Transponderlösungen und 5G, gerne.
Autonomes System abhängig von Transponderlösungen und 5G, kommt nicht in die Tüte!
 

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