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Wasserstoff: bessere Alternative oder nur ein Wunschtraum?

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wavelow

Mitglied Platin
Fahrzeug
Trafic dCi 145 - "Spaceclass Cargo"
Baujahr
2019
Es gibt natürlich auch immer massive wirtschaftliche Interessen wieso dies und warum das passiert. In dieser Hinsicht wurden und werden wir schon immer manipuliert. Einem Erdölkonzern gefällt nicht wenn niemand mehr Benzin tankt. Die sehen die Akkuautos aber sehr entspannt... weil es halt nicht so funktionieren wird wie uns weis gemacht werden soll. Würde der Focus auf Wasserstoff gelegt, wäre das mit Sicherheit schon anders.

Warum Mercedes die H2 Forschung quasi auf Null heruntergefahren hat obwohl sie schon in den 70er soweit waren, müssen einem die Herren Manager erklären. Damals bestand die Notwendigkeit noch nicht, die Forschungsergebnisse haben sie aber ja nicht in den Müll geworfen.


Aber mal zurück zum Wasserstoff:
Im Jahre 2021 endet für ca. 14000 Windkraftanlagen die Förderung durch die EEG Umlage Geschichte. Fakt wird dann sein: Diese Windanlagen müssen sich dann auf dem freien Strommarkt behaupten, was sie nicht schaffen, sie verdienen also ab da kein Geld mehr. Was geschieht mit den Anlagen? Der Betreiber kann sie nur still legen und abreissen will er nicht noch Geld verbrennen.
Bis 2026 kommen noch tausende von Windkraftanlagen dazu die aus der Förderung fallen.

Nun käme der Clou: Würden diese Windkraftanlagen anstatt den Strom für Nichts zu verkaufen stattdessen für die Wasserstoffproduktion genutzt werden, könnte man mit einer durchschnittlichen Anlage Wasserstoff für ca. 1,8 Millionen KM pro Jahr erzeugen. Und zwar "grünen" Wasserstoff.
Die Windräder drehen und die Energie wird gespeichert. Schon fast zu einfach aber es funktioniert so. Die Produktion von Wasserstoff ist ja sehr simpel, braucht nur Strom und Wasser. Wobei das Wasser nicht verloren geht und auch nicht verschmutzt wird.

Das könnte man sogar mit den Offshore Windkraftanlagen in der Nord- und Ostsee machen und die Energie als Wasserstoff in den Süden transportieren. Mit weniger Energieverlusten als das die - bis heute nicht gebauten - Stromtrassen könnten.

Das habe ich mir nicht ausgedacht, auch das steht in dem Buch von Timm Koch, der dazu einen Wasserstoff Nerd namens Jürgen Fuhrländer im Westerwald besucht hat. Was der erklärt ist sagenhaft und der Mann ist vom Fach. Betreibt selber ein Windkraftunternehmen und nebenher baut er sich zur Zeit eine grüne Wasserstoffproduktionsanlage auf, fährt selber Wasserstoffautos. Dass die Politik sich für das Ganze nicht interessiert wurmt den gewaltig und es ist eigentlich auch nicht zu fassen.

Hier kann man ein wenig über die Firma des Wasserstoffpioniers aus Rennerod nachlesen und/oder weiter recherchieren.

Und ich kann das Büchlein von Timm Koch wirklich nur noch mal empfehlen um sich mit dem Thema schlau zu machen.

Warum blockt die (vornehmlich europäische) Autoindustrie?
Vielleicht lässt sich eben auch mit der Wasserstoffproduktion nicht so viel verdienen wie mit Erdöl oder Strom. Eben weil es eigentlich mehr oder weniger jeder herstellen kann. Das haben wir schon in der Schule im Physikunterricht gemacht.

Die Japaner und Koreaner haben die Technik für Fahrzeuge und Heizungen auf Brennstoffzellentechnologie längst serienreif entwickelt und verkaufen auch schon seit Jahren diese Produkte. Ich selber beschäftige mich z.B. mit Panasonic Brennstoffzellen aus Japan. In Europa gibts keine Produktion, traurig genug.
Noch kostet ein Wasserstoff Hyundai seine 70.000 Euro. Das ist aber der nahezu Einzelstückbauweise geschuldet. In Großserie sinken die Preise ähnlich der Elektroautos immer weiter.


Ich sehe Wasserstoff als die einzig wirklich sinnvolle Lösung an - und sie steht bereits zur Verfügung. Dass Elektroautos mit den fetten Riesenakkus umweltfreundlicher sind als unsere derzeitigen Euro 6 Fahrzeuge ist auch schon lange widerlegt. Dazu gibt es genügend Beispielrechnungen ab welcher KM Leistung ein Akkuauto anfängt grüner zu werden. Das sind KM Leistungen jenseits von Gut und Böse. Und wenn nicht grüner Strom getankt wird, ist die Rechnung nochmals übler. Darum ist die Elektroauto Nummer auch so ein Irrweg.
Auch ein Brennstoffzellenfahrzeug benötigt einen Akku aber eben weitaus kleiner und damit deutlich weniger belastend für unseren Planeten. Auch das Platinproblem bei Brennstoffzellen gilt als so gut wie gelöst, es wird heute nur noch ein Bruchteil Platin gegenüber früheren Lösungen benötigt.

Ein weiterer Vorteil von Wasserstoff ist, dass die Tankinfrastruktur beibehalten werden kann. Die heutigen Tankstellen können alle zu Wasserstofftankstellen umgerüstet werden. Eine habe ich sogar um die Ecke. Eine schlichte H2 Säule, kaum zu unterscheiden von den Diesel und Benzinsäulen. Der Umbau der Tankstellen kostet einen Haufen Geld. Aber was kosten 1 Million Ladepunkte für Elektroautos? Mal abgesehen von der Machbarkeit der elektrischen Ladepunktträume.
Von der Zeit die man benötigt um ein Wasserstoff-Fahrzeug wieder aufzutanken brauche ich gar nicht erst anfangen. Es dauert kaum länger als Benzin zu tanken.
Wer gelangweilte Teslafahrer beim elektrischen Laden ihrer Batterieboliden sehen möchte, kann dies an verschiedenen Truck Stops im Bundesgebiet machen. Ist eines meiner kleinen Hobbies, diese Leute zu beobachten wenn ich dort Rast mache. Habe ich viel Spaß dran.


Da wird Wasserstoff hergenommen für normale Hausheizungen z.B.
Entwickelt sich auch bei uns langsam zum Renner. Es ist auch zu genial. Nebenher wird noch Strom produziert.


Nach meinen Kenntnissen sind das in Japan aber keine fahrzeugtauglichen Brennstoffzellen
Alles schon gelöst. Die Asiaten bauen die Kisten schon und man kann sie auch hier kaufen.
Der Hyundai Nexo z.B.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rostfinger

Dacianer.de-Sponsor
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Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Ich vertäufele auf keinen Fall die Wasserstofftechnologie. Leider läuft du zur Zeit volle Kanne gegen eine
Betonmauer. Ist mit den Elektroauto genau so.

Vor Jahren wurden BHKWs propagiert und gefördet. Ein Hotel im Nachbarot betreibt ein solches. Jetzt
hat er de A.......Karte gezogen und wird bestraft die überschüssige Engergie ins Netz zu speißen.

Also hierzulande wird es erst der kommenden Generation gelingen das umzusetzen über welches wir
hier schreiben. Aber dennoch möchte ich gerne ein Brennstoffzellenauto vor meinem ableben fahren.
Mal schauen was in 2021 angesagt ist, wenn der Leasingvertrag von unserem E-Fahrzeug ausläuft.
Bislang haben wir gegenüber einem Verbrenner finanzielle Vorteile.
 

ihringer

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Sandero Stepway
Baujahr
2019
Nach meinen Kenntnissen sind das in Japan aber keine fahrzeugtauglichen Brennstoffzellen.
Ähm, ich kritisiere ungern, aber da biste auf den Holzweg.
Okay, ein bissle unfair, aber mein Schwager schafft in Japan ein paar Jahre als Lehrer. Von diesem hab ich die Info.

Im Gegenteil, ich behaupte das die größte aktive Fahrzeugflotte mit Wasserstoff Technik angetrieben in Japan vorhanden ist.
Auch da klappt das nicht von heut auf morgen, sicher.
Aber z.B. derren Busse aus heimischer Produktion laufen zu 75% nur noch mit Wasserstoff Antrieb.
Der Witz dabei:
Wo Mercedes die W168 F-Cell Erprobungsfloote zum Verkauf angeboten hat, gingen 40 Fahrzeuge nach Japan, owohl die Fahrzeuge Linkslenker sind. Letzlich aber eine technische Grundlage bildeten. In Wiki ist da sogar ein Bild von zu sehen.

Aber auch dort hat nicht immer die Vernuft das sagen !!
Yamato Transport hat von der Deutschen Post 500 Streetscooter gekauft. :snooty:

Natürlich, neue Fahrzeuge unterliegen den selben Vermarktungsgesetzen, egal wo diese hergestellt werden.
Privat können Toyota, Hyundai und Kia derzeit liefern.
Nissan ist ganz dick im Geschäft in punkto Nutzfahrzeuge und
Schiffe mit Wasserstoffantriebe.
Und in Deutschland ? Mercedes GLC F-Cell ist derzeit das einzige und extrem überteuerte Modell.
Okay, der Toyota Mirai-2 ist mit knapp 80000 € auch grad kein Schnapper.

Man muss natürlich zurückblicken auf die vergangenden Weltklima Abkommen. Die jüngsten radikalen Beschlüsse in punkto Co2 Belastungen sind noch nicht so alt.
Und frühere Projektierungen waren reine Alibi Show Objekte nach dem Motto: seht her, wir können auch.

Heißt für uns in D, das muss eine Infrastruktur aufgebaut werden, was nicht billig ist und die derzeitige Autoindustrie nicht willens ist dafür was an Ihren gewaltigen Umsätzen aus der Vergangenheit zu opfern.

Die Produktion von Wasserstoff ist ja sehr simpel, braucht nur Strom und Wasser. Wobei das Wasser nicht verloren geht und auch nicht verschmutzt wird.
Es gibt seit Jahren sogar Kinderspielzeuge, die demonstrieren sollen, wie einfach und effektiv der Umgang mit Wasserstoff ist.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ups, wavelow hat bereits einiges geschildert, ich bin da zu langsam.
Sorry für die Wiederholungen.
 

Rostfinger

Dacianer.de-Sponsor
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Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Deinen Beitrag fasse ich nicht als Kritik auf. Ich liebe Kenntnisse.
 

wavelow

Mitglied Platin
Fahrzeug
Trafic dCi 145 - "Spaceclass Cargo"
Baujahr
2019
Darauf habe ich gewartet. Die Hindenburg Katastrophe als Synomym für "Wasserstoff ist gefährlich" ist eine typische Reaktion. Dass die Hindenburg überhaupt mit Wasserstoff gefüllt war - war nicht ungefährlich - aber die Deutschen hatten zu der Zeit keine Möglichkeit an Helium zu gelangen aufgrund Liefersanktionen durch die USA.
Fatalerweise kam es zu einer Verkettung von mehreren Dingen, die die Explosion auslöste. Will ich gar nicht alles wieder geben. Endgültig geklärt wurde die Sache bis heute nicht.
Man könnte das aber auch auf die heutige Zeit ausdehnen und auf die bereits explodierten Gasfahrzeuge usw. hinweisen oder auf hochgegangene Atomkraftwerke. Eine latente Gefahr umgibt uns eben immer wenn wir die Technologien nutzen wollen die wir nutzen.
Es ist zudem ein Unterschied ob man das Zeug in einer wabbeligen, zerreissbaren Hülle unterbringt oder in festen Stahltanks würde ich sagen.

Trotzdem benötigen die Brennstoffzellen regelmässige Checks durch Fachleute. Das muss man einkalkulieren und wird es von den Herstellern auch. Heizungen mit Brennstoffzellen kann man gar nicht ohne obligatorische Sicherheitschecks kaufen. Das wird bereits beim Kauf für 10 Jahre mit bezahlt.
Ich glaube Hyundai macht das bei den Autos auch so und hat die Sicherheitschecks schon im Preis inkludiert.

Wo Mercedes die W168 F-Cell Erprobungsfloote zum Verkauf angeboten hat, gingen 40 Fahrzeuge nach Japan, owohl die Fahrzeuge Linkslenker sind. Letzlich aber eine technische Grundlage bildeten. In Wiki ist da sogar ein Bild von zu sehen.
Das ist ja das Fatale und in meinen Augen Unverständliche: Die Deutschen bringen fantastisch gute Technologien auf die Welt aber bekommen es nicht mehr gebacken diese marktreif bis zum Verkauf zu treiben. Das machen dann immer häufiger andere. Ob es bei der Magnetschwebebahn ist die nun die Chinesen einfach selber bauen oder eben bei der mobilen Wasserstofftechnik. Das haben die Japaner und Koreaner übernommen die Erfolge zu kassieren.
In immer mehr Bereichen werden wir abgehängt. Es ist zum schämen und verzweifeln.


Yamato Transport hat von der Deutschen Post 500 Streetscooter gekauft.
Na die werden sich sicher freuen über diese "technisch ausgereiften" Pannentransporter. Was die Post da im noch Kleinen an Negativen erlebt wird aber auch vielen Elektroautobesitzern in Zukunft blühen: Im Winter wirds oft mal eng mit der Reichweite. Heizung an oder lieber doch nicht Fragen wird man sich stellen.

@Rostfinger:
Ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt: Du bist einer von den wenigen Ausnahmefällen bei denen alles im Umfeld passt um ein Elektroauto relativ normal zu benutzen. Das sind aber die Wenigsten die das Glück haben.
Beim klassischen Mehrfamilienhausbewohner gehts ja schon los mit den Problemen.

Also einen Wasserstoff LKW bzw. Transporter würde ich beruflich fahren wenn die Politik die Rahmenbedingungen erfüllen würde um die noch vorhandenen Nachteile ein wenig abzumildern. Hohe Anschaffungspreise, noch mickriges (aber flächendeckendes) Tankstellennetz usw.
Bis dahin werde ich beim guten alten Diesel bleiben und brav kanisterweise AdBlue rein schütten. Das macht meinen Diesel schon heute zu einem wirklich sauberen Auto. Laut eines aktuellen Tests eines englischen Ings. kommt hinten sogar saubere Luft raus als er vorne ansaugt.
 

ihringer

Dacianer.de-Sponsor
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Dacia Sandero Stepway
Baujahr
2019
Was hat das mit diesem Thema zu tun ? Nichts !

Hier Beispiele zur einfachen Fortbildung in der Materie.
Aber immer noch Spielzeug, bzw. Modellbau.
reversible PEM Brennstoffzelle Wasserstoff
ebay Artikelnummer 311702551852

Horizon H-Racer 2.0 FCJJ-23 Auto-Bausatz mit Motor Brennstoffzelle
ebay Artikelnummer 331901730447

Kosmos Brennstoffzelle Classic (mit das beste um das Thema zu erklären)
ebay Artikelnummer 223521723901

H-TEC 2010 Solar Wasserstoff System Junior Basic Model
ebay Artikelnummer 352777480543

Wie schon erwähnt, Kinderspielzeug ! Ungefährlich, bei falscher Handhabung passiert nichts, weil die Energieleistung der Zelle sehr gering ist.
 

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
  • Themenstarter Themenstarter
  • #88
Bei den E-Autos wird oft kritisiert, dass die Batterien sehr schwer wären.

Wasserstoff wird bei hohem Druck gespeichert.
Entsprechend dickwandig müssen die Tanks sein.

Wie schwer ist eigentlich ein Wasserstoff-Tank im Auto?
.
 

Rostfinger

Dacianer.de-Sponsor
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Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Die erste Generation Wasserstofftank wiegt 125 kg mit einem Volumen von 4,6 Liter. Nachteil war, dieser
defudiert sehr stark und entleert sich in ca. 9 Tagen.

Die Tanks welche zur Zeit verwendet werden mit dem gleichen Volumen wiegen um die 200 kg. Auch diese
defudieren immer noch etwas. Nicht der reine Behälter, sondern im Bereich der Füllvorrichtung/Entnahmestelle.
 

michael3

Mitglied Platin
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Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
  • Themenstarter Themenstarter
  • #91
defudiert sehr stark und entleert sich in ca. 9 Tagen.
Gefällt mir nicht.
Ich bin Pendler mit etwa 25 km Anfahrt zur Arbeit. Am Tag also etwa 50 km.
Eine Tankfüllung würde theoretisch für 500 km, also 10 Tage, reichen.
Wenn aber bereits nach 9 Tagen alles diffundiert ist wäre das nicht so gut.

Und auch wenn die Tanks der zweiten Generation besser sind.
Es würde mich ärgern, wenn ich mein Auto mal drei Tage nicht benutze, und danach haben sich XX Prozent des Tankinhalts verflüchtigt. :naughty:
.
 
Zuletzt bearbeitet:

Duster 13

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Dacia Duster 1.6 16V 4x4 (105 PS)
Baujahr
2014
Gefällt mir nicht.
Ich bin Pendler mit etwa 25 km Anfahrt zur Arbeit. Am Tag also etwa 50 km.
Eine Tankfüllung würde theoretisch für 500 km, also 10 Tage, reichen.
Wenn aber bereits nach 9 Tagen alles diffundiert ist wäre das nicht so gut.

Und auch wenn die Tanks der zweiten Generation besser sind.
Es würde mich ärgern, wenn ich mein Auto mal drei Tage nicht benutze, und danach haben sich XX Prozent des Tankinhalts verflüchtigt. :naughty:
.
Erst mal abwarten bis die zurückgebliebene Entwicklung wieder aufgeholt hat.
Ich denke nicht, dass das diffundieren ein längerfristiges Problem darstellt.
 

wavelow

Mitglied Platin
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Trafic dCi 145 - "Spaceclass Cargo"
Baujahr
2019
Zur Diffusion von Wasserstofftanks gibts Informationen im Wasserstoff-Sicherheits-Kompendium auf Seite 13.

Die Hyundai und vor allem die Tanks hätten gar keine Zulassung bekommen wenn sich der Kraftstoff in 9 Tagen verflüchtigen würde. Wie beim Gastank kann es aber evtl. beim ansetzen des Ventils zum entweichen kommen. Ich habe aber ehrlich gesagt noch nie eine Wasserstoffkiste betankt. Werde mir das aber bei nächster Gelegenenheit ansehen.


Im Buch des Entwicklungsingeniers Philip Andreas Rosen "Beitrag zur Optimierung von Wasserstofftanks" kann man in Kapitel 3 folgende Anekdote lesen:
Der sichere Einschluss von Wasserstoff als Druckgas bei 200bar ist seit über 100 Jahren ohne Probleme gängige Praxis. Im Jahr 1998 wurden bei Abrissarbeiten einer Chemiefabrik in Frankfurt, die in den 30er Jahren für die Wasserstoffversorgung der am örtlichen Flughafen startenden Zeppeline zuständig war, zwei Gasflaschen aus Stahl mit Wasserstoff gefunden. Nach dem Unglück der Hindenburg 1937 war kein Wasserstoff mehr nötig gewesen und die Flaschen gerieten in Vergessenheit. Die Flaschen waren nach 61 Jahren noch voll.
 

wavelow

Mitglied Platin
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Trafic dCi 145 - "Spaceclass Cargo"
Baujahr
2019
2020 erhältlich:

Toyota Mirai H2 Flitzer
 

Rostfinger

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Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Die erste Generation Wasserstofftank wiegt 125 kg mit einem Volumen von 4,6 Liter. Nachteil war, dieser
defudiert sehr stark und entleert sich in ca. 9 Tagen.

Die Tanks welche zur Zeit verwendet werden mit dem gleichen Volumen wiegen um die 200 kg. Auch diese
defudieren immer noch etwas. Nicht der reine Behälter, sondern im Bereich der Füllvorrichtung/Entnahmestelle.
Erst mal abwarten bis die zurückgebliebene Entwicklung wieder aufgeholt hat.
Ich denke nicht, dass das diffundieren ein längerfristiges Problem darstellt.
richtig. Zur Zeit beträgt der Verlust weniger wie 0,01 % pro Tag. Dafür sind die Behälter auch vom außeren
Volumen und Gewicht schwerer geworden.
 
Zuletzt bearbeitet:

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
  • Themenstarter Themenstarter
  • #97
Die Tanks welche zur Zeit verwendet werden mit dem gleichen Volumen wiegen um die 200 kg. ....
Zur Zeit beträgt der Verlust weniger wie 1 % pro Tag. Dafür sind die Behälter auch vom außeren
Volumen und Gewicht schwerer geworden.
Okay, damit ist die Frage nach dem Gewicht und des Diffusions-Verlustes geklärt.

Ich komme mal auf meine Ausgangsfrage (#91), von heute Morgen, zurück:
  • Anstelle eines Wasserstoff-Tanks, könnte man etwa 200 kg Batterie einbauen. Dazu kommt dann noch das Gewicht für Leitungen und die Brennstoffzelle, denn diese erzeugt auch nur den Strom für den Elektromotor, der dann das Auto antreibt.
.
 

Oldy

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Fahrzeug
Dacia Dokker 1.6 LPG
Baujahr
2018
Wasserstoff hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem E-Auto:
Man tankt Wasserstoff wie Autogas, in ca. der selben Zeit und hat damit SOFORT wieder die maximale Reichweite, während man beim E-Auto mitunter Stunden warten muss.
Für die Wasserstoff-Tanksäulen ist die Infrastruktur auch schon da. Das gut ausgebaute Tankstellennetz hierzulande.

Das alles funktioniert allerdings nur, wenn ein Wasserstoffauto für die breite Masse bezahlbar wird und die Tanksäulen flächendeckend vorhanden sind.
Dann ist das Wasserstoff-Auto die klar bessere Alternative zum Verbrenner.

Das sehe ich allerdings in den nächsten 10 Jahren nicht, weil jetzt erst einmal massiv das E-Auto forciert wird.

Das hält mich aber nicht davon ab, mit in 2020 ein E-Auto als Ersatz für meinen jetzigen Zweitwagen (LPG) zuzulegen.
 

Helmut2

Mitglied Diamant
Fahrzeug
MCV1 1.5 dCi, 86 PS, Laura Kometen Grau metallic, 07 /2009
Ich gehe jetzt einmal davon aus, daß alles was da steht richtig ist.

Dann werden vermutlich alle Batteriehersteller weltweit Amok kaufen und auf sich auf Teufel komm raus gegenseitig versuchen zu überbieten, um das Patent aufzukaufen.
Anschließend landet es dann in einem sicheren Tresor, wo es auf seine Wiederbelebung in xyz Jahren wartet, wenn bei Li-Akkus eine Marktsättigung eintritt.

Der Erfinder wird dann auch ohne daß eine einzige seiner Batterie in Umlauf kommt, zum Millionär werden.
 

Rostfinger

Dacianer.de-Sponsor
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Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Wasserstoff hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem E-Auto:
Man tankt Wasserstoff wie Autogas, in ca. der selben Zeit und hat damit SOFORT wieder die maximale Reichweite, während man beim E-Auto mitunter Stunden warten muss.
Für die Wasserstoff-Tanksäulen ist die Infrastruktur auch schon da. Das gut ausgebaute Tankstellennetz hierzulande.

Das alles funktioniert allerdings nur, wenn ein Wasserstoffauto für die breite Masse bezahlbar wird und die Tanksäulen flächendeckend vorhanden sind.
Dann ist das Wasserstoff-Auto die klar bessere Alternative zum Verbrenner.

Das sehe ich allerdings in den nächsten 10 Jahren nicht, weil jetzt erst einmal massiv das E-Auto forciert wird.

Das hält mich aber nicht davon ab, mit in 2020 ein E-Auto als Ersatz für meinen jetzigen Zweitwagen (LPG) zuzulegen.
genau das ist der Punkt wo die Autobauer dran arbeiten. Zur Zeit und auch in Zukunft kauft jeder Komponete
ein und basselt das Auto daraus. Die Hersteller von den Tanks und den Brennstoffzellen würden sich freuen.
Hat aber wie in der Vergangenheit gezeigt, für die einen Nachteil.
 
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