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Wasserstoff: bessere Alternative oder nur ein Wunschtraum?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Rostfinger

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Wenn wir uns nachhaltig ökologisch fortbewegen wollen, Müssen wir zu Fuß gehen oder das Pferdegespann wiederentdecken. Aber dann auch wieder Ackerbau und Viehzucht wie vor 150 Jahren betreiben. Also zurück zur Natur und mit ihr im einklang leben. Fortschritt wird in unserer heutigen Zivilisation nicht ökologisch möglich sein.
Das ist eine einfache Lösung, welche aber nicht umsetzbar ist. Wir sollten nicht von dem einen in das nächste
Extrem vefallen, sondern uns einen Kopf machen.

In Zukunft wird es auch keine nachhaltigen ökologische Fahrzeuge geben. Also schauen, welches Fahrzeug
unter welchen Vorraussetzungen das ökologischte ist. Sollte es ein solches irgenwann geben, bleibt die Frage,
wer kann es sich leisten.

von Mod entfernt

@ alle

Wasserstoff in verdichteter Form hat gegenüber allen Kraftstoffen die höchste Energie und es fallen
bei der Nutzung keine nennenswerten Schadstoffe an. Die Herstellung, Lagerung und Transport machen zur Zeit einen " ökologischen Nutzen " nicht wett.

Michel 3 hat auf Seite 2 im Beitrag # 36 eine Frage gestellt. Genau das hat mich interessiert. Leider kann
ich ihm keine plausible Antwort geben. Habe versucht und nach ca. 8 Stunden lesen diese nicht gefunden.
Dafü aber jede Menge wissenswerte Info entdeckt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

dikoss

Mitglied Silber
Fahrzeug
Sandero Stepway Celebration TCe 90
Baujahr
2018
Davon abgesehen, dass das rein gar nicht zum Thema beiträgt (Es geht um Wasserstoffautos), schließt du gerade massiv von dir auf andere.

[...]

Jedenfalls ist es nicht zielführend, absolut sinnvolle und notwendige Entwicklungen ins Lächerliche zu ziehen.
Du hast leider kein Wort verstanden, sonst würdest du meinen Beitrag nicht so gnadenlos verdrehen.
Schade.
 

Corax

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2016
Mod.:
Bitte unterlasst es persönlich Angriffe zu starten oder gar beleidigend zu werden.
Netiquette ist das Stichwort.
 

Corax

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2016
Hier ist ne Weile zu. Muss Aufräumen

So, etwas aufgeräumt habe ich. Beschwere sich bitte keiner der Betroffenen über evtl. Bearbeitung von Beiträgen durch Mod oder über Löschungen.

Damit sich die Herren etwas beruhigen können, bleibt der Faden zunächst zu.
 
Zuletzt bearbeitet:

wavelow

Mitglied Platin
Fahrzeug
Trafic dCi 145 - "Spaceclass Cargo"
Baujahr
2019
Die etwas überraschende Ansage von Peter Altmaier, dass Wasserstoff nun die Schlüsseltechnologie der Zukunft sei (was ich ebenfalls glaube und auch beruflich damit zu tun habe) wirbelt nun die Dinge und Meinungen hoch, die in den letzten Monaten gern unter der Decke gehalten wurden oder als nicht wichtig abgetan wurden.

Seit heute früh berichten die Öffentlich-Rechtlichen unablässig über diese Technologie. So setzt Japan da total drauf und treibt die Infrastruktur und Technik stark voran.
Elektroautos sind eine Sackgasse und umweltschädlicher als moderne Verbrenner (was ich auch schon immer glaube und hier ständig Prügel beziehe für meine Meinung) sagt Timm Koch, der ein cooles Buch über Wasserstoff geschrieben hat: "Das Supermolekül - Wie wir mit Wasserstoff die Zukunft erobern". Gibts auch als digitale Ausgabe und liest sich sehr unterhaltsam, kein trockener Stoff!

Dass ein Herbert Diess von Volkswagen Wasserstoff als Unsinn abtut, bestärkt mich in meiner Meinung nur noch. Der muss das auch sagen, denn er hat ein grad ganzes Großunternehmen in die falsche Richtung gebogen. Das merkt er auch schon seit einiger Zeit. Die immer noch schleppenden Verkäufe und letzten Schnellschüsse der Regierung die Förderungen für die Akkukisten zu erhöhen und zu verlängern sind nichts als eine Verzweiflungstat.
Wer glaubt denn allen Ernstes an eine Million Ladestationen in Deutschland? Wird niemals soweit kommen. Wer sollte die bauen und warum? Und wie sollte das gehen? Jeder der sich einigermassen in der Energiebranche auskennt weiss: Klappt nicht die Nummer.
Hier schaffen sie es seit Jahren nicht mal dringend benötigte Stromtrassen in den Süden zu legen.

Da wird nun unser aller Steuergeld für Fördermittel verprasst (3 zusätzliche Milliarden!!!) damit ein Herbert Diess sich noch länger an seinen Chefsessel klemmen kann und die VW Aktien nicht in den Keller rauschen. Das ärgert mich, denn ich zahle Steuern und nicht zu knapp.

Mir ist auch Wurscht wenn ich nun wieder gedisst werde aber ich bin und werde kein Freund von Elektroautos. Allerhöchstens im absoluten Kurzstrecken, Nahbereich und auf der Carrerabahn. Und da auch nur für Leute die eine Ladebuchse an ihrer Hütte haben. Das können und werden die Meisten aber nicht haben.
Die Post verflucht ihre Elektropostkisten jetzt schon, wird die Produktionsbude aber nun nicht mehr los. Die Probleme die die täglich mit den Fahrzeugen haben sind derart vielfältig, dass die große Begeisterung schon lange verflogen ist. Die werden im Winter nun Nachts in Hallen vorgeheizt damit die überhaupt ihre Runden schaffen. Sehr umweltfreundliche Lösung ;-)

Meine Meinung - und es ist MEINE Meinung - ist, dass man Wasserstoff viel mehr Aufmerksamkeit schenken sollte und muss. Die Brennstoffzelle ist die Zukunft für fast alle Mobilitäts, Heiz- und Stromprobleme der Bevölkerung. Allein der LKW Verkehr wird nur mit Wasserstoff umweltfreundlich möglich sein. Natürlich muss der Wasserstoff aber mit grünen Strom erzeugt werden - das müsste er bei Elektroautos aber auch, damit die überhaupt etwas umweltfreundlicher werden. Durch die Akkuproblematik werden sie das generell niemals sein können.
Die Japaner machen uns vor wie es geht und Deutschland hinkt wie bei so vielen neuen Entwicklungen wieder hinterher. Muss aber nicht sein wenn nun mal was passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rostfinger

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Weil es nun nicht mehr verteufelt oder verschwiegen wird mit einem Male
verstehe ich jetzt nicht so wirklich. In deinem Post wird ein E-Fahrzeug verteufelt und jetzt auf einmal die Wasserstofftechnik wieder vorgeholt, weil wie in deinem Post VW nach deinem Verständnis in die falsche
Richtung geht. Ich gehe davon aus, da du sehr gut informiert bist, das es dir auch bekannt ist, das ein
Wasserstoff PKW sehr wohl einen Lithium Akku braucht.
 

wavelow

Mitglied Platin
Fahrzeug
Trafic dCi 145 - "Spaceclass Cargo"
Baujahr
2019
sehr wohl einen Lithium Akku braucht.
Aber deutlich kleiner... Und die Abwärme der Zelle kann gleich zum Heizen im Winter verwendet werden. Muss beim E-Auto per Strom erzeugt werden. Kann man eh unendlich ausdiskutieren. Reine E-Autos sind ein Irrweg, da bin ich weiterhin von überzeugt.
 

Helmut2

Mitglied Diamant
Fahrzeug
MCV1 1.5 dCi, 86 PS, Laura Kometen Grau metallic, 07 /2009
Weil es nun nicht mehr verteufelt oder verschwiegen wird mit einem Male
Auch für mich erstaunlich, daß man jahrzehntelang so wenig davon bei uns hört.
Fast könnte man meinen, daß Wasserstoff ein Lakehearsttrauma wäre, das immer noch in den Köpfen verarbeitet werden muß.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Hiermit wird dieser Thread über Wasserstoff, als Energieträger für die Mobilität der Zukunft, wieder geöffnet.

Einen wichtigen Hinweis habe ich aber noch:
Der Thread hier wurde aufgrund der Entgleisungen einiger Mitglieder mit persönlichen Angriffen und Beleidigungen geschlossen. Sollte sich dies wiederholen, wird der Thread sofort dauerhaft geschlossen. Des Weiteren werden wir Entgleisungen, persönliche Angriffe und Beleidigungen nicht tolerieren! Es gilt die Netiquette! Wer sich nicht daran hält oder meint das gelte nur für andere Mitglieder, aber nicht für ihn selbst, der bekommt unmittelbar Forumsurlaub! Nehmt das bitte zur Kenntnis!

So und nun darf hier wieder kontrovers und leidenschaftlich diskutiert werden!
 

Heinz Dieter

Mitglied Gold
Fahrzeug
Logan MCV II Laureate,1.2 16V
Baujahr
2016
Für mich ist und bleibt Wassertoff der Antrieb für die Zukunft. Man sollte auch nicht Vergessen, einige LKW sind mit dieser Technologie schon in der Erprobungsphase. Sobald die Kosten für die Spaltung (Herstellung) deutlich minimiert werden können, ist der Durchbruch da. Die Vorteile sollten eingentlich jedem klar sein.
 

ihringer

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Sandero Stepway
Baujahr
2019
und es ist MEINE Meinung - ist, dass man Wasserstoff viel mehr Aufmerksamkeit schenken sollte und muss. Die Brennstoffzelle ist die Zukunft für fast alle Mobilitäts, Heiz- und Stromprobleme der Bevölkerung. Allein der LKW Verkehr wird nur mit Wasserstoff umweltfreundlich möglich sein.
Auch meine Meinung !
Nur nüchtern betrachtet, muss der Populismus der herkömmlichen Verbrennermotoren Technik Politisch eingeschränkt werden.

Doch der derzeitige Druck der Wirtschaft und mangelnde Bereitschaft von Investionen von nötiger Infrastrukturen mit Androhnung von Arbeitsplatzvernichtung, Standortverlagerung von Industrien, Verlust von Imageträger und die Bedeutungslosigkeit von "made in Germany" bewegt noch keine Politische Partei, zu einem Handeln der bessere Mobile Technologie von Wasserstoff.

Die Mobile Wasserstoffantriebstechnik hat sich schon vor Jahren bewährt. Viel Geld in Neuentwicklungen zu investieren ist nicht nötig. Mercedes hat in dem W168 (2003-2007) schon gezeigt, das eine Großserie möglich ist. Aber der Konzern hat nach gut 100 Exemplaren die Entwicklung nicht weiter verfolgt, Herr Zetsche war damals von dem "Superdiesel" überzeugt gewesen und hat selbst produzierte Konkurenz abgelehnt.
Auf Grund damaliger Kalifornischer Schadstoff Begrenzung, bzw. derren Ankündigung hat Mercedes den F-Cell W245 nachgeschoben. In Vancouver gibt es sogar von Mercedes eine eigene Brennstoffzellenfertigung. Sozusagen als Grüner Punkt für MB und legitimierung des heute zu kaufenden F-Cell GLC.

Aber wie schon berichtet, ist die gesamte Deutsche Autoindustrie da am Schlafen oder besser gesagt, man will seine derzeitigen Gewinne nicht investieren, wo man nicht den möglichen Erfolg haben wird, wie z.Z. der Verbrennermotoren.

Erst eine starke Verknappung und dadurch Verteuerung von Fossilen Ernergieträger, wird ein Umdenken einleiten.
 

Rostfinger

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Für mich ist und bleibt Wassertoff der Antrieb für die Zukunft. Man sollte auch nicht Vergessen, einige LKW sind mit dieser Technologie schon in der Erprobungsphase. Sobald die Kosten für die Spaltung (Herstellung) deutlich minimiert werden können, ist der Durchbruch da. Die Vorteile sollten eingentlich jedem klar sein.
Das sehe ich auch so.

@ iringer

Dein letzter Satz ist eine Möglichkeit. Leider wird diese in unserem Land so schnell nicht greifen. Ich finde nicht die richtigen Argumente dem " Deutschen autofahrenden Michel" der eh schon zu einem Batteriegetriebenen
Fahrzeug in Punkto "Sondermüll " keinen Zugang findet, jetzt von einem Brennstoffzellenfahrzeug in welchem
sich ebenfalls eine "Sondermüllbatterie" befindet, zu überzeugen.

Zudem ist die Herstellung eines Brennstoffzellenfahrzeuges zur Zeit enorm teuer. Selbst wenn das zum Teil erschwinglich sein sollte, bleibt abzuwarten, was der Wasserstoff an der Tanke kosten würde. Ich sehe da sehr
hohe Hürden.
 

ihringer

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Sandero Stepway
Baujahr
2019
abzuwarten, was der Wasserstoff an der Tanke kosten würde. Ich sehe da sehr
hohe Hürden.
Ich nicht. Die Japaner machen es vor.
Da wird Wasserstoff hergenommen für normale Hausheizungen z.B.
Wenn ich für mein Haus eine neue Gas-Heizung brauche, zahle ich circa 10.000 € mit allen drum und dran. In Japan kostet die Heizungsanlage mit Wasserstoff betrieben laut Berichterstatter 6000 €.

Öffentlicher Dienst dort mit fahren zu 99% mit Wasserstoff Fahrzeugen rum. selbst kleine Brennstoffzellen "Heimanlagen" werden in großen Stückzahlen verkauft, wo die Infrastruktur dort noch nicht soweit ist in ländlichen Gebieten.
Sicherlich gibt die Japanische Regierung einiges an Gelder und Förderungen.

Aber Förderungen der jetzigen Bundespolitik für E-Autos halt ich für für raus geschmissenes Geld. Die jetzigen Maßnahmen haben ja nur ein Ziel, kurzfristge Schadstoffreduzierungen in den Ballungsgebieten.
 

Rostfinger

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Ich nicht. Die Japaner machen es vor.
Da wird Wasserstoff hergenommen für normale Hausheizungen z.B.
Wenn ich für mein Haus eine neue Gas-Heizung brauche, zahle ich circa 10.000 € mit allen drum und dran. In Japan kostet die Heizungsanlage mit Wasserstoff betrieben laut Berichterstatter 6000 €.

Öffentlicher Dienst dort mit fahren zu 99% mit Wasserstoff Fahrzeugen rum. selbst kleine Brennstoffzellen "Heimanlagen" werden in großen Stückzahlen verkauft, wo die Infrastruktur dort noch nicht soweit ist in ländlichen Gebieten.
Sicherlich gibt die Japanische Regierung einiges an Gelder und Förderungen.

Aber Förderungen der jetzigen Bundespolitik für E-Autos halt ich für für raus geschmissenes Geld. Die jetzigen Maßnahmen haben ja nur ein Ziel, kurzfristge Schadstoffreduzierungen in den Ballungsgebieten.
Nach meinen Kenntnissen sind das in Japan aber keine fahrzeugtauglichen Brennstoffzellen. Es gibt 3 verschiedene
Ausführungen mit unterschiedlicher Arbeitsweise in unterschiedlichen Themperaturbereichen und unterschiedlichen Leistungen. Die welche im Schienenverkehr verwendet werden sind sehr effektiv, weil einmal im Betrieb für mehr als 12 Stunden braucht es keinen großen Pufferakku.
 
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