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Wasserstoff: bessere Alternative oder nur ein Wunschtraum?

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wavelow

Mitglied Platin
Fahrzeug
Trafic dCi 145 - "Spaceclass Cargo"
Baujahr
2019
Die Hauptprobleme und weswegen ich auch massivst gegen Elektroautos in Großserie wettere:

- Die Umweltbelastung (des gesamten Planeten) die dadurch ausgelöst wird, ist ein Drama hoch 10. Schlimmer als das war jetzt aus den modernen Verbrennern kommt - dessen Versorgungs-Infrastruktur zumindest schon vorhanden ist. Hier müssen also nicht neue Umweltkatastrophenbaustellen aufgerissen werden für eine globale Akkuversorgung.
Ein Elektroauto ist NICHT umweltfreundlich, zur Zeit eher das Gegenteil. Es ist eine Katastrophe.

- Die im realen Leben nicht lösbare Aufgabe für Millionen von Fahrzeugen eine Ladeinfrastruktur zu schaffen. Politiker die das versprechen wissen nicht wovon sie reden oder sie reden (industriehörig) absichtlich dieses dumme Zeug.

64,3 Millionen Fahrzeuge wollen in Zukunft nur in DE betankt werden. Da habe ich die läppischen 80.000 aktuellen E-Fahrzeuge schon abgezogen. 64 Millionen!!!
Wieviele Ladepunkte sollen denn dafür gebaut werden? Zumal ein Ladevorgang ja Stunden braucht und keine 5 Minuten. Der Strom kommt nicht wireless zu den Ladepunkten. Es fliesst sehr viel Strom beim betanken eines SUV großen E-Fahrzeugs. Es werden also dicke (und damit neue) Leitungen benötigt und das an allen Ladepunkten. Spätestens hier sollte einem dämmern, dass das niemals funktionieren wird. Vom Strombedarf habe ich noch gar nicht angefangen. Aber wie oft noch soll man das alles durchkauen?

Ich halte Herrn Herbert Diess für einen ***************** der seinen eigenen Sprüchen doch schon nicht mehr glaubt. Es gab schon mal so einen, der hiess Jürgen Schremp und träumte vom grössten Global Player der Automobilwelt. Wie die Nummer mit Chrysler ausging ist bekannt. Gerade einem Konzern wie VW dem es jahrelang völlig egal war die Menschheit eiskalt zu betrügen, der sich bis heute seiner Verantwortung nicht stellt. Dem sollen die Leute nun massenweise Elektroautos abkaufen? Wer überhaupt noch irgendwas bei denen kauft sollte sich mal fragen was nicht stimmt. Ich habe zumindest als jahrelanger Kunde von denen nach dem Skandal meine Konsequenzen gezogen und kaufe niemals wieder bei denen neue Produkte.


Wenigstens haben die Asiaten, allen voran die Japaner und Koreaner das erkannt und forschen massivst an der vernünftigen Lösung. Und verkaufen vor allem schon fertige Produkte. Auch die Chinesen schwenken vom E-Auto auf Wasserstoff um weil die anhängenden Probleme einfach nicht lösbar sind, ja sogar noch verschlimmern.
Kann ich nur meinen Hut vor ziehen und mich weiterhin dafür schämen, dass wir Deutschen auch hier wieder nur hinterherlaufen werden in Zukunft. Kurzfristiges Shareholder glücklich machen ist bei uns halt immer noch wichtiger als Vernunft.
 

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
- Die im realen Leben nicht lösbare Aufgabe für Millionen von Fahrzeugen eine Ladeinfrastruktur zu schaffen. Politiker die das versprechen wissen nicht wovon sie reden oder sie reden (industriehörig) absichtlich dieses dumme Zeug.
Wahrscheinlich wirst du gleich einen Wutausbruch bekommen.
Aber das kann ich nicht unkommentiert lassen.

Selbstverständlich ist diese Aufgabe lösbar.
Und Experten (Politiker oder nicht) die das komunizieren reden weder absichtlich noch unabsichtlich "dummes Zeug".
Sie haben einfach nur die Zeichen der Zeit erkannt und nehmen die technische Herausforderung an.

Anstatt sie zu verunklimpfen, solltest du Respekt vor ihnen zeigen.
.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
64,3 Millionen Fahrzeuge wollen in Zukunft nur in DE betankt werden. Da habe ich die läppischen 80.000 aktuellen E-Fahrzeuge schon abgezogen. 64 Millionen!!!
Es sollen ja nicht alle derzeitigen Autos 1:1 durch E-Autos ersetzt werden. Dadurch ist ja der Verkehrsinfarkt nicht behoben. Eher wird es so kommen, dass das Befahren der Innenstädte mit dem Privat-PKW zuerst kostenpflichtig wird und irgendwann dann vielleicht ganz untersagt wird. Lieferdienste, Sonderfahrzeuge und natürlich Personen mit Ausnahmegenehmigung sind außen vor.
Die Ladeinfrastruktur kann man schon machen. Gehen tut vieles. Allerdings sollte Ergebnisoffen die mobile Zukunft gehandhabt werden. Man gibt strenge Abgasrichtlinien und CO2-Vorgaben an, verschärft diese immer mehr und überlässt es dann der Industrie, welches Konzept sich durchsetzt. Das kann dann rein elektrisch sein oder auch Wasserstoff. Vielleicht auch ganz was anderes. Eine einseitige und frühzeitige Festlegung auf eine bestimmte Technik halte ich auch nicht für richtig.
 

logi

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan MCV 1, Phase 2, 1.6 16V
Baujahr
2009
64,3 Millionen Fahrzeuge wollen in Zukunft nur in DE betankt werden. Da habe ich die läppischen 80.000 aktuellen E-Fahrzeuge schon abgezogen. 64 Millionen!!!
Wieviele Ladepunkte sollen denn dafür gebaut werden? Zumal ein Ladevorgang ja Stunden braucht und keine 5 Minuten. Der Strom kommt nicht wireless zu den Ladepunkten. Es fliesst sehr viel Strom beim betanken eines SUV großen E-Fahrzeugs. Es werden also dicke (und damit neue) Leitungen benötigt und das an allen Ladepunkten. Spätestens hier sollte einem dämmern, dass das niemals funktionieren wird. Vom Strombedarf habe ich noch gar nicht angefangen. Aber wie oft noch soll man das alles durchkauen?
Offensichtlich ist das alles eben nicht so klar und eindeutig Quatsch, wie du es hier sehen willst. Wer redet denn davon, dass morgen 64 Mio. Autos elektrisch betrieben und geladen werden müssen?
Selbstverständlich wird man noch lange Verbrennungsmotoren kaufen können. Selbstverständlich werden parallel weitere Elektromobile entwickelt und Ladepunkte geschaffen. Selbstverständlich wird sich über kurz oder lang auch bei der Batterietechnik noch etwas entwickeln. Die Lithium-Ionenbatterie wird nicht der Endpunkt der Batterieentwicklung bleiben.
Und selbstverständlich werden weitere Antriebskonzepte weiter entwickelt und auf den Markt gebracht werden, unter anderem Wasserstoffantrieb und Brennstoffzelle.
Und das alles wird mehr oder parallel nebeneinander passieren, bis irgendwann die Verbrenner praktisch verschwunden sind.
wenn BEV im Moment für dich nicht ist, dann laß es halt, ich mache es genauso. Trotzdem juckt es mich nicht, wenn meine Nachbarn anfangen elektrisch betriebene Autos zu kaufen. Im Gegenteil, die stinken mir den Garten nicht voll. Ich habe keine Ahnung, ob ich in meinem aktiven Autofahrerleben noch ein eigenes elektrisches Fahrzeug besitzen werde, aber ich schließe das halt auch nicht pauschal aus.
Mann Leute, entspannt euch mal ein wenig und mäßigt den Ton. Hier hat niemand die Weisheit mit Löffeln gefressen, weder wir, noch unsere Volksvertreter. Jemanden ob seiner Ideen pauschal des Idiotentums anzuklagen ist ein ebenso wenig intelligenter Zug.
 

wavelow

Mitglied Platin
Fahrzeug
Trafic dCi 145 - "Spaceclass Cargo"
Baujahr
2019
Eine einseitige und frühzeitige Festlegung auf eine bestimmte Technik halte ich auch nicht für richtig.
Das ist aber das Beschlossene. Wird merkwürdigerweise seit Kurzem - und zum Glück - wieder durch die Wasserstoffdebatte aufgeweicht. Natürlich soll sich das Beste durchsetzen. Manchmal ist das "Beste" aber das woran die Industrie am meisten verdient (oder hofft dies zu tun) und nicht das, was den Menschen dient. Hier ist eben die Politik gefragt sonst brauchen wir die nämlich nicht und können alles dem Markt überlassen.

Logi: Generell hast du ja Recht. Es sind nur auch meine Steuergelder die den Konzernen nun wieder in den Hintern geblasen werden. Da habe ich auch alles Recht mich drüber aufzuregen.
 

Duster 13

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Duster 1.6 16V 4x4 (105 PS)
Baujahr
2014
Für 100%tige "umrüstung" auf die derzeit vorhandene Ladetechnik müsste man die Städte schlichtweg neu bauen.
 

logi

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan MCV 1, Phase 2, 1.6 16V
Baujahr
2009
Es sind nur auch meine Steuergelder die den Konzernen nun wieder in den Hintern geblasen werden.
Welchen Konzernen wird denn etwas in den Hintern geblasen? Es wird der Aufbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur gefördert. Daran verdienen dann wohl ein paar Firmen, ich sehe da aber weniger eine Steuerverschwendung als eine Arbeitsplatzsicherung. Denn mein AG zum Beispiel verkauft zur Zeit in D nicht eine Windenergieanlage, dafür aber hoffentlich bald etliche Schnellladesäulen.
Der Rest der Förderung geht in die Kaufanreizprämie, die der Staat zu Hälfte übernimmt. Das geht in den Sack der Käufer Und gilt für alle Elektrovehikel unter einer bestimmten Preisgrenze. Was ist so verkehrt daran?
 

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
Leute, jetzt hat er es geschafft den Faden ins OffTopic zu drehen. :wacko:

Hier sollte es doch um den Wasserstoff-Antrieb gehen.
Aber wir haben die xte Meta-Diskussion ob 100% unserer Autos Elektrifiziert werden sollen oder nicht. :kotz2:
.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Leute, haltet euch ans Thema! Es geht um Wasserstoff als Energieträger und nicht um allgemeine Elektrifizierung. Dafür haben wir den E-Mobiltätsfaden! Ich weiß, das ist stellenweise schwer zu trennen und wir Moderatoren sind auch nicht davor geschützt, aber versucht es bitte! Sollte es nicht aufhören, dann werden wir den Faden, so schade es um ihn ist, wieder schließen müssen. Also reisst euch zusammen und wir machen das auch!
 

Stefanvde

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Dacia Logan MCV, 1.6 MPI LPG
Baujahr
2012
Wasserstoff an sich hat zwar den Vorteil das man ihn wie Gas schnell tanken kann,aber die Nachteile überwiegen.
Der reine Antrieb ist gleich,egal ob der Strom aus einer Batterie oder aus H2 und einer Brennstoffzelle kommt.
Nur mit dem Strombedarf mit dem ein H2 Fahrzeug 100km weit fährt schafft ein Batterie gespeistes 300km durch die ganzen Umwandlungsverluste beim H2.:huh:

Und der Betrieb ist deutlich teurer.
Beim BEV hat man kaum Wartungsumfänge,bei einer Brennstoffzelle ist es deutlich höher.
Und auch die Kraftstoffkosten sind krass unterschiedlich.
H2 gibt es an der Tankstelle,und nicht gerade billig.
Strom zum Laden kann man mit einer PV selbst erzeugen.
Das führt dazu das die Kunden ein BEV bevorzugen obwohl beide Techniker ungefähr das Selbe kosten.
 

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
... Für die Wasserstoff-Tanksäulen ist die Infrastruktur auch schon da. Das gut ausgebaute Tankstellennetz hierzulande. ...
Da liegst du falsch.
Eine normale Tankstelle kann man nicht ohne weiteres auf Wasserstoff umrüsten. Für dieses Gas müssen hohe Sicherheitsauflagen erfüllt werden.

In Norwegen ist, letzten Juni, eine H2-Tankstelle abgebrannt. In der Folge wurde im ganzen Land kein Wasserstoff mehr verkauft.
Wasserstofftankstelle explodiert- Versorgung mit dem Treibstoff eingestellt
.
 

logi

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan MCV 1, Phase 2, 1.6 16V
Baujahr
2009
Nur mit dem Strombedarf mit dem ein H2 Fahrzeug 100km weit fährt schafft ein Batterie gespeistes 300km durch die ganzen Umwandlungsverluste beim H2.
Sicher? Scheint mir ziemlich hoch. Hast du da weitere Infos parat?
 

Duster 13

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Duster 1.6 16V 4x4 (105 PS)
Baujahr
2014
Und auch die Kraftstoffkosten sind krass unterschiedlich.
H2 gibt es an der Tankstelle,und nicht gerade billig.
Strom zum Laden kann man mit einer PV selbst erzeugen.
Der Preis wird mit der geforderten Menge und staatlicher Förderung deutlich sinken.
Wie oft muss man eigentlich noch wiederholen, dass nur ein kleiner Teil eine PV Anlage haben kann?
Selbst wenn man eine Lademöglichkeit hat heißt das noch nicht, dass man auch eine eigene Dachfläche hat.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

In Norwegen ist, letzten Juni, eine H2-Tankstelle abgebrannt. In der Folge wurde im ganzen Land kein Wasserstoff mehr verkauft.
Glaubst Du, das wäre bei Erdgas anders?
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
So, mir reicht's. Es war ein Versuch, dass hier alles friedlich abläuft, aber jetzt wird geschrien und wieder läuft es auf Entgleisungen hinaus. Hier ist erstmal mindestens einen Tag zu zur Abkühlung der Gemüter. Über weiteres Vorgehen wird intern diskutiert.
 
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