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Autohersteller ziehen sich vom europäischen Markt zurück

ssc

Mitglied Silber
Fahrzeug
Sandero 2 und Toyota Hilux
Baujahr
2013
@DaciaBastler
angeblich offizielle Zulassungszahlen bei Pickups gibt es nicht. Egal in welcher Richtung.
Die Kategorie Pickup wird bei Euch in D durch das Statistische Kraftfahrt- Bundesamt nicht als eigene Kategorie ausgewiesen. Bei uns laufen sie in der Kategorie LKW.
Die Zahlen stammen einzig von den Herstellern. Das schreibst Du ja auch bei Ford.
Lt. der Autozeitung sind im Juni 20 die größten Zuwächse im Segment der Wohnmobile. Geländewagen ( da sind die Pickups mit drin ) lagen bei 11,2% Zuwachs. Wenn ich das ins Verhältnis zum Zuwachs von 14,7 % bei Kleinwagen sehe ändert sich das Bild dann wieder.

Neuzulassungen nach Klassen im Juni 2020
Laut den aktuellen KBA-Zulassungszahlen warem im Juni 2020 21 Prozent aller Neuwagen Fahrzeuge der Kompaktklasse, die damit das stärkste Segment darstellte. SUVs folgen mit 19,9 Prozent auf dem zweiten Rang. In der Halbjahresbetrachtung war die Bilanz beider Segmente mit je 20,3 Prozent Neuzulassungsanteil ausgeglichen. Die Kleinwagen (14,7%) und die Geländewagen (11,2%) erreichten im Juni 2020 ebenfalls zweistellige Zulassungsanteile. Die Rückgänge bei den Neuzulassungen erstreckten sich über alle Segmente, wobei die Einbußen von -14,3 Prozent bei der Oberklasse bis zu -63,4 Prozent bei den Mini-Vans reichten. Einen deutlichen Anstieg verzeichnete das Segment der Wohnmobile mit +62,2 Prozent. Auch in der Halbjahresbetrachtung wiesen die Wohnmobile als einziges Segment mit +9,5 Prozent einen Zuwachs aus.

Gruss
Steffen

Im Endeffekt werden wir das eh nicht beieinflussen können, der Trend zu größeren Fahrzeugen ist ungebrochen.
Siehe SUV.
 

fona

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia
Ich kann da nichts Schlechtes dran finden, wenn sich Hersteller, welche die anspruchsvollen Abgasvorschriften nicht einhalten können, vom europäischen Markt zurückziehen. Besser, als zu betrügen und einfach die ungenügende Technik weiter zu verkaufen.
Das Schlechte daran ist, die günstigen Fahrzeuge werden aus dem EU Markt verdrängt und in Zukunft kann man nur noch Autos der mittleren und hohen Preisklasse kaufen.
Fehlende Konkurrenz führ zusätzlich noch zu einer Preissteigerung.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Die Kategorie Pickup wird bei Euch in D durch das Statistische Kraftfahrt- Bundesamt nicht als eigene Kategorie ausgewiesen
Stimmt, in D gelten sie entweder als M1/M1G oder N1/N1G. Je nachdem ob sie vorwiegend zur Güterbeförderung oder Personenbeförderung gedacht sind. Aber das gilt auch für Österreich. Seit 2011 wird in D auch die Aufbauart (BE) separat erfasst. Pickups fallen also entweder unter die Kategorie M1 BE / M1G BE oder N1 BE / N1G BE. Um Vergleichszahlen für Österreich zu haben, habe ich mich auf das Jahr 2018 beschränkt und den Link vom Standard weiter oben, sowie die Infos von Statistik Austria verwendet.

Fall 1: Pickups der Klasse N1/N1G im Verhältnis zu den Verkauszahlen aller N1-Fahrzeuge:
Laut Standard wurden in den ersten drei Quartalen von den 10 meistverkauften Pickups in Österreich etwa 4.300 Stück neu zugelassen. Simpel hochgerechnet auf das ganze Jahr wären das etwa 5.700 Stück. Im ganzen Jahr wurden gute 43.000 N1-Fahrzeuge neu zugelassen. Da haben sie einen Gesamtanteil von guten 13%. Aber allein der Marktführer trägt mit etwa 1.400 Fahrzeugen zum Gesamtanteil nur mit ca. 3,3% bei. Bei Mitsubishi auf Platz drei sieht es mit 1,7% schlechter aus.

Fall 2: Pickups der Klasse N1/N1G im Verhältnis zu den Verkaufszahlen der Fahrzeuge der Klasse M1/M1G:
2018 wurden in Österreich etwa 341.000 Fahrzeuge der Klasse M1 neu zugelassen. Im Vergleich dazu beträgt der Anteil der Pickups gesamt knapp 1,7%. Einzelne Fahrzeughersteller entsprechend weniger.

Fall 3: Pickups gelten als M1/M1G:
In diesem Fall würde der Anteil aller Pickups ca. 1,6% betragen.

Wachstum in diesen Bereichen von so niedrigen Ausgangswerten ist prozentual immer stark, auch wenn es insgesamt beim Nieschenmarkt bleibt. Dass sich da so manchen Hersteller eine Weiterentwicklung nicht mehr leisten kann oder will ist nachvollziehbar. Wenn dann noch dazukommt, dass sich die übrigen Modelle auch noch nicht besonders gut verkaufen, dann wird wohl ein Schlussstrich gezogen.
 

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
Ein Contra-Beitrag, womit wir den OT-Ausflug nun auch in diesem Thread platziert hätten....
Lieber Idefix, so einfach kannst du dir das jetzt leider auch nicht machen...
...immerhin sind die Gründe, warum Mitsubishi den Kontinent verlässt schon Elementar für diesen Thread - dies jetzt als OT abstempeln, weil es einen so passt.... ....ttt.

Danke.
Allerdings Lada habe ich noch nie als etablierte Marke wahrgenommen. Sondern eine Marke, die versucht irgendwie Anschluss zu halten...
...für mich ein Sinnbild eines klassischen Staatskonzern in eine Schwellenland, der scheinbar immer noch seinen 5 Jahresplan vorgelegt bekommt. Da half keine Techniktransfer von Fiat oder Geld von Renault. Ohne den russischen Markt wäre die Marke wahrscheinlich tot. Lada fehlt das entsprechende Know-How - und diese sind vom aus meiner Sicht vom Staat dort hausgemacht (nur meine Meinung).

Der Vesta war evtl. das erste richtige Modell, was in Deutschland hätte Punkten können - nicht bei Jäger und Förster (die fahren heute auch schon eh öfters einen DACIA). Aber wenn man nur 2.500 Autos im Jahr in Deutschland verkauft, dann sieht man, dass Lada keine Chance auf den deutschen Markt hat - und das ist dann auch gut so, dass man es erst gar nicht richtig versucht. Keinen Grund die Standards runter zu schrauben...

...aber es ist schon bezeichnend wenn wir hingehen und die technischen Standards an der unteren Grenze festmachen wollen, damit Lada und Co. eine Chance haben und weiter 2000-3000 Tausend Autos im Jahr bei uns verkaufen können - verkehrte Welt.

Lada mit Mitsubishi zu vergleichen zu wollen, wäre ebenfalls absurd.

Nachtrag:

Das Schlechte daran ist, die günstigen Fahrzeuge werden aus dem EU Markt verdrängt und in Zukunft kann man nur noch Autos der mittleren und hohen Preisklasse kaufen.
Du fährst doch einen Dacia? Oder? Warum keinen Lada?

Konkurrenz ist eine Marke nur, wenn dies auch wirklich konkuriert - denk mal darüber nach.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Da wo andere jetzt aussteigen schlüpfen die Chinesen rein.
Das wird die Zukunft zeigen und ist momentan nichts als eine Vermutung. Als rein chinesischer Hersteller, der auch als solcher zu erkennen ist, ist das ein sehr langfristiges Unterfangen. Sie müssen neben einem Händler-/Servicenetz auch das Image dazu aufbauen. Das ist schwierig und teuer. Selbst wenn alle Mitsubishi-Händler, die derzeit in Deutschland existieren komplett auf die selbe chinesische Marke umschwenken würden, wäre das noch immer ein kleines Servicenetz. Am Beispiel Hyundai sieht man wie lange es dauert sich als Marke zu etablieren. Und selbst da gibt es immer noch Vorbehalte, weil es eben keine europäische Marke ist. Auch über die japanischen Hersteller wurde mal gesagt, dass sie den deutschen und europäischen Markt dominieren werden. Trotz wirklich guter Qualität ist ihnen das niemals gelungen. Autokäufer sind oftmals sehr bis ultra konservativ.

Eine generelle Anmerkung noch. Bitte schreibt etwas mehr als nur kurze Statements. Erstens ist so etwas für eine Diskussion nicht gut, denn einige versuchen zu argumentieren, ihr aber feuert nur kurze Happen in die Threads. Und zweitens ist so etwas nach Punkt 16 unserer Netiquette nicht zulässig! Da dies aber in letzter Zeit von einigen von euch vermehrt praktiziert wird, werden wir nun auch unsere Netiquette durchsetzen und solche "Beiträge" kommentarlos löschen!
 
Zuletzt bearbeitet:

Murphy

Mitglied Brillant
Fahrzeug
Sandero & Lada 4x4! ( MCV bleibt im Fuhrpark)
Baujahr
201320162019
Hat nicht direkt mit dem Thema zu tun, ist aber auch ( im weitläufigen Sinne ) kein OT.

Segway stellt die Produktion seines Zweirads ein.

Vor Jahrzehnten ist Rover ( G:cool: aus dem Geschäft ausgestiegen. In der Oldtimer Szene gibt es viele Geschichten von Firmen die es schon lange nicht mehr gibt. Und ebenso viele Geschichten von Firmen die es nicht lange gab...

Ich finde Hersteller die kleine Nischen bedienen immer interessant. Nur machen die das nicht aus reiner Menschen-
freundlichkeit. Da muss auch von Seite der Wirtschaft und des Gewinns genug abfallen. ansonsten ist man schnell
weg vom Fenster.
Auch der E-Streetscooter Hersteller ( Postautos) ist nach relativ kurzer Zeit weg vom Fenster...Hat sich damit indirekt,
nicht nur aus Europa zurüch gezogen.

:D Ich glaube selbst Kett-Car musste aufgeben! Und das war das erste Traumauto (m)einer ganzen Generation!:wub::)
 

ssc

Mitglied Silber
Fahrzeug
Sandero 2 und Toyota Hilux
Baujahr
2013
Bei Kettler ist jetzt definitiv " Schicht im Schacht" Der Name wird wohl weiterleben.

Gruss
Steffen
 

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