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Autohersteller ziehen sich vom europäischen Markt zurück

Idefix

Mitglied
Fahrzeug
Kia Sportage 1.6 T-GDI AWD DCT GT-Line
Baujahr
2020
Zum einen sind sie der größe Motorenhersteller der Welt und zum anderen haben sie von Aviation (Flugzeuge, Triebwerke) über Marine, Motorgeräte und Motorrad bis PKW ein großes Sortiment.
Nur weil einer gut aufgestellt ist, heißt das nicht automatisch, dass er den EU-Markt weiterhin mit Fahrzeugen beliefert. Durch die Gängelung mit zum Teil sinnbefreiten Zulassungsbestimmungen, wird diese nicht gerade vereinfacht.

Und ein breitaufgestellter Konzern will in allen seinen Geschäftsbereichen Gewinne einfahren. Eine "Durststrecke" bis zur Markteinführung neuer, umsatzgenerierender Modelle kann man überbrücken, ein dauerhaftes Betätigungsfeld ohne Gewinne wird man an den "Markt zurück geben"...

Oder man kauft sich woanders ein und fährt unter anderm Lable, nur als Teilhaber seine Gewinne ein... Wie der Goldesel heißt, wäre auch mir egal...
 

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
den Pajero gibt es ja noch, nur wird er hierher nicht mehr eingeführt. Das wird mit vielen Modellen noch passieren.
Dieses Auto ist für mich das Muster-Beispiel für nicht durchgeführte Marktforschung. Wenn Mitsubishi, in (West-)Europa, keine lohnenden Verkaufszahlen erreichte, dann passt das ins Bild.

Zur Begründung:
Jedesmal wenn ein "Pajero" vor mir herfährt, und dieses Wort auch noch ÜBERGROSS auf dem Ersatzreifen prangt.
Naja, dann frage ich mich, wer fährt freiwillig so herum?

Ich übersetze euch das Wort nicht.
Wer wissen will, was das bedeutet, möge in ein Spanisch-Wörterbuch schauen. (z.B.: dict.leo.org)
.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Nur weil einer gut aufgestellt ist, heißt das nicht automatisch, dass er den EU-Markt weiterhin mit Fahrzeugen beliefert.
Das mit Sicherheit. Aber v.a. Honda verspricht sich seit der Vorstellung des elektrischen Kleinwagens Honda e einiges. Ich habe ihn hier im Forum bei meinem letzten Besuch auf der IAA 2017 schon gezeigt. Da will Honda anscheinend wieder wachsen.
Aber es ging mir bei der Aufstellung auch weniger darum ob ein spezieller Hersteller nun den europäischen Markt beliefert oder nicht. Sondern ich wollte damit nur sagen, dass ich nicht daran glaube, dass im speziellen Honda oder auch Suzuki als PKW-Hersteller global untergehen werden. Weil das wird mit Sicherheit nicht so schnell passieren. Dass einzelne Märkte aufgegeben werden, das ja. Das gab es ja schon öfter (Fiat in den USA vor dem Einstieg bei Chrysler, Peugeot und Citroen ebenfalls in den USA, Daihatsu in Europa, Chevrolet in Europa). Aber nichts ist in Stein gemeißelt, wenn man sich die Bestrebungen v.a. der französichen Hersteller anschaut wieder in den US-Markt zurückzukehren. Mit der geplanten Allianz von PSA und FCA wird es PSA wohl einfacher gemacht werden.

Naja, dann frage ich mich, wer fährt freiwillig so herum?
Der, der nicht den Hintergedanken an das spanische Wort hat! Laut Wiki kam der Name von einer Leopardenart, die in Südamerika heimisch ist. Aber genau wegen dieses Wortes hieß er ja in der spanischsprachigen Welt Montero, in UK übrigens Shogun. Aber Namen sind zum Glück Schall und Rauch. Denn wenn nicht, dann würde freiwillig kein Franzose einen Audi etron fahren. Noch eher würde der Spanier einen pajero fahren. Hier übrigens eine schöne Übersicht über verunglückte Autonamen.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Dann werden bei den frei werdenden Mitsubishi-Werkstätten wohl bald die Chinesen anklopfen
Anklopfen können sie ja. Allerdings haben die meisten mir bekannten Mistubishi-Händler meist schon einen Vertrag mit einer zweiten Marke. Das heißt aber nicht, dass sie zukünftig nicht auch mit einem chinesischen Hersteller zusammenarbeiten.
 

Dusterchen

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Duster II
Anklopfen können sie ja. Allerdings haben die meisten mir bekannten Mistubishi-Händler meist schon einen Vertrag mit einer zweiten Marke. Das heißt aber nicht, dass sie zukünftig nicht auch mit einem chinesischen Hersteller zusammenarbeiten.
Ja mein ehemaliger Mitsubishi-Händler hat auch Hyundai. Da würde doch eine China-Marke dazu passen.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Nicht zwangsläufig. Hyundai passt(e) gut, da die ersten Modelle in Europa zum Großteil auf Mitsubishi-Technik aufbauten. Mittlerweile ist Hyundai aber eine etablierte Marke im mittleren Preissegment. Da kann eine unbekannte chinesische Marke das Image nach unten ziehen. Aber das wird jeder potenzielle Händler für sich entscheiden müssen. Vorausgesetzt er hat mit der Zweitmarke, in Deinem Fall Hyundai, keine Knebelverträge abgeschlossen, die eine Bindung an eine weitere Marke verhindern.
 

Dusterchen

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Duster II
Vielleicht reicht ihm auch nach Rückzug von Mitsubishi Hyundai. Das wird sich in der Zukunft zeigen.
Mein ehemaliger Honda Händler hat jetzt auch Hyundai und Nissan.
Honda hat sich auch ganz schön aus Deutschland zurückgezogen, obwohl das doch Super Autos sind.
 

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
Wird wohl eher auf den Abgasregulierungswahn zurückzuführen sein.
Lada hat sich ja auch zurückgezogen.
Wer so einen kruden Unsinn schreibt sollte das auch mal bitte belegen...

...einfach mal eine raushauen (warum auch immer), finde ich einfach nur blöd. Bisher ist mir nicht bekannt, dass Mitsubishi Probleme damit hat Umweltstandards einzuhalten.

Viel mehr hat Mitsubishi erst dieses Jahr zum 50-jähriges Bestehen, einen Umweltplan für das Unternehmen ausgegeben. Darin sind Ziele, wie die weiter Reduzierung von CO2 (50 Prozent gegenüber 2005 bis 2050), E-Mobilität, etc. eine Rolle.

Die Verkaufszahlen von Mitsubishi in Deutschland, sprechen ja schon Bände. Scheinbar trifft die Modellpalette nicht den europäischen Geschmack. Witzigerweise lesen sich das die "News" auf der deutschen Mitsubishi Website noch ganz anders, am 19.07 ließt man dort noch: "Mitsubishi ist im Juni die am stärksten wachsende Automobilmarke". Und im März feierte man die 10.000 Neuzulassung eines Mitsubishi in Deutschland im neuen Jahr mit dem Hinweis, dass es ein Rekord war.

Weiterhin sollt man bedenken, dass Mitsubishi eine Allianz mit Renault und Nissan hat, daher hallte ich die Vermutung, das man sich die Märkte besser aufteilen will, für nicht grade unwahrscheinlich.

Autobauer: Spekulationen um Rückzug von Nissan aus Europa
 
Zuletzt bearbeitet:

Happytobi

Neumitglied
Fahrzeug
Logan MCV Stepway
Schade um den Space Star. Den gab es teilweise echt günstig.
Waren wir auch am überlegen zu kaufen, als Zweitwagen. Haben dann aber ein Firmenwagen bekommen, daher nicht gekauft. Wobei mir der VW UP, den wir da erhalten haben, überhaupt nicht gefällt. Da kommen immer die Sprüche Dacia und Plastik Innenleben. Mag ja sein, aber beim UP wird auch nur Plastik verbaut und sieht dabei noch öder aus als der Sandero im Innenraum.

Probefahrt im Space Star war angenehm und das Sitzen auch. Für ein Stadtauto perfekt und dazu günstig.

Der Wortwahl klein aber fein passt perfekt.
 

MadMax

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Dokker SCe 110 LPG
Baujahr
2019
Führend 2019 im PHEV Absatz war Mitsubishi.
PHEV - E-Autoabsatz
Mitsubishi wird in der Renault Nissan Mitsubishi Alliance verantwortlich sein für PHEV im C/D-Segment

Nissan wird voraussichtlich sein Europa Geschäft in den nächsten 3 Jahre reduzieren.
Nissan wird in Sunderland(Briten) 1 Schicht von 3 reduzieren und ihr Werk in Barcelona schließen.
In Europa beträgt der Absatz von Nissan nur 1/10 des weltweiten Geschäfts.
Der Nissan Juke und Qashqai sollen lokal produziert werden, X-Trail und Ariya sollen importiert werden und der Navara Pickup, der 370 Z und GT-R sollen vom Markt genommen werden.
Zukunft Nissan in Europa
 
Zuletzt bearbeitet:

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Dass der 370Z und der GT-R vom Markt genommen werden sollen ist ehrlich gesagt kein Wunder, denn die beiden Fahrzeuge sind schon sehr alt. So wird der GT-R in seiner jetzigen Form seit 2007 gebaut, der 370Z ist auch 12 Jahre alt. Da sollen aber Nachfolger kommen. Ob die dann auch auf dem deutsschen Markt angeboten werden ist eine andere Frage. Zumindest beim GT-R könnte es aber durchaus sein.
Wenn nun durch den Rückzug Mitsubishis mit deren L200 auch der Navarra noch vom Markt genommen wird, dann bleibt langfristig nur noch der Ford Ranger und der Fiat Fullback (baugleich mit dem L200) über. Wie lange durch den Rückzug Mitsubishis aber dann noch der Fullback gebaut wird, ist wieder eine andere Frage. Das nächste Modell des Konkurrenten VW Amarok soll, bedingt durch die Partnerschaft zwischen Ford und VW, auf der Basis des Ranger entstehen. Ohne die Kooperation hätte VW den Amarok allerdings auslaufen lassen.
 

Sven

Mitglied Brillant
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II LPG
Baujahr
2017
Nissan will sich auch aus Europa zurück ziehen. Daihatsu hat den Schritt vor ein paar Jahren gemacht. Scheinbar ist der Markt zu klein und die Konkurrenz zu groß. Die meisten Menschen leben in Asien, Indien Südamerika usw. Da ist Westeuropa nur ein Minimarkt wo sich zu viel Konkurrenz tummelt.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Da ist Westeuropa nur ein Minimarkt wo sich zu viel Konkurrenz tummelt.
Dass Westeuropa ein Minimarkt ist, das ganz sicher nicht. Dass die Konkurrenz verdammt groß ist, das ganz sicher! Hinzu kommt noch, dass auf den Heimatmärkten traditionell Marken aus heimischer Produktion dominieren, auch aufgrund des viel engeren Servicenetzes. Das ist in anderen Ländern nicht anders! In Brasilien z.B. dominiert Fiat vor VW, in Indien hat Maruti-Suzuki mit 51% den größten Marktanteil, in Japan domieren die japanischen Hersteller.
Ein anderer Punkt, warum sich aber besonders die japanischen Hersteller in Europa und im besonderen in Deutschland schwer tun, liegt ganz sicher auch in der Modell- und Designpolitik begründet. Image alleine kann es nicht sein, denn v.a. die Koreaner, die ja erst deutlich später auf dem europäischen und deutschen Markt präsent waren, haben in der rel. kurzen Zeit deutlich größere Marktanteile erobert. In der aktuellen Statistik von 06/2020 für Deutschland sind auf den ersten 10 Plätzen nur europäische Hersteller zu finden (ja, Ford wird als europäisch wahrgenommen). Danach kommt Hyundai mit 2,9%, vor Toyota mit 2,3%. Dann schon die Hyundaitochter KIA mit 1,9%, danach folgt Mini mit 1,5% und Mazda mit 1,4%. Das war es dann aber auch schon. Die anderen japanischen Hersteller sind auf den ersten 15 Plätzen nicht vorhanden.
 

Kyden

Mitglied
Fahrzeug
Dacia Duster TCe 100 ECO-G 2WD
Baujahr
2020
ich habe über 30 Jahre Mitsubishi gefahren, davon 25 Jahre mit LPG. das letzte Fahrzeug war ein Outlander, den ich heiß und innig geliebt habe. Leider war bei diesem Auto das Platzangebot nicht gerade berauschend. Der Wagen war von außen sehr groß und schwer aber hinter dem Fahrersitz konnte keiner sitzen und ich bin eher klein geraten. Da Mitsubishi für mich und meine Hunde kein Fahrzeug mehr im Programm hat, habe ich mich für den Duster entschieden. Seltsamerweise kann dort (obwohl 10cm kürzer) jemand hinter meinem Fahrersitz platz nehmen. Hier stimmt auch Preis Leistung.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Da wir im Zuge des Rückzugs mancher Hersteller vom europäischen Markt nicht nur über Mitsubishi diskutieren, sondern auch über andere Marken wie Nissan, wurde der Threadtitel angepasst.
Des Weiteren wurden einige OT-Post gelöscht, die mit dem Thema nichts zu tun hatten. Aber dazu habe ich einen dringenden Appell an euch: Bitte unterlasst die Sticheleien gegenüber anderen Marken. Jeder(!) Hersteller hat positive, wie auch negative Seiten. Wenn ihr eine Marke nicht mögt, oder auch nur ein bestimmtes Modell, dann ist das eure Meinung, die euch auch unbenommen bleibt. Aber bitte zieht dann nicht diese Dinge ins Lächerliche. Bedenkt immer, dass es auch gegenteilige Meinungen gibt!
 

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