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Motorölverdünnung mit Benzin - ein Dauerbrenner

Papa_Dravet73

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Duster 4x2, 1.2 TCE
Baujahr
2017
#41
Ich bin mal eine Zeit lang Mercedes 207D gefahren, jede Woche gute 4000 Kilometer. Damals (1980er-Jahre) hat uns Daimler-Benz das Wartungsintervall auf 50.000 km hochgesetzt.

Die 20.000 km oder einmal im Jahr, die Dacia vorschreibt, sind schon für Wenigfahrer/Kurzstrecke, die muss man nicht noch mehr verkürzen.

Darf man natürlich, jeder so wie er mag. Aber bitte keine Ängste schüren.
Richtig. Und da es selbst bei "nur" 20.000km- Wechseln schon viele Probleme gerade wegen dem Öl gab sind die genannten 10.000km besser. Zumal dann bei den allermeisten dann wenigstens 1x im Jahr gewechselt wird. Auch läßt sich nachweisen das ein solcher Wechselintervall viel gesündere Werte dem Motor bringt.
 

Andalo

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Lodgy 1.2 TCe (115 PS)
Baujahr
2014
#42
Jetzt wird es echt albern.
Nach dieser THEORIE wäre jeder Start ein Kaltstart.
Korrekt, denn bei Industriemotoren ist das so definiert:
Beim Kaltstart ist das anders: In der Industrie betrachten wir jeden Motorstart, der unterhalb der Betriebstemperatur stattfindet als Kaltstart.
Die Masse der Autofahrer,gehöre auch dazu, machen sich um solche Spitzfindigkeiten keine Gedanken und Sorgen sondern nutzen das Fahrzeug als das wofür es gebaut wurde. ZUM FAHREN
Na ja, mit diesen neuen Erkenntnissen hätten vielleicht ein paar TCe Motorschäden vermieden werden können, durch den einfachen Rat zu verkürzten Ölwechselintervallen bei überwiegender Kurzstreckennutzung.
1. Das Motoröl wird durch Brennstoff verdünnt und sinkt innerhalb des Ölwechselintervalls von 20.000 km unterhalb der vorgeschriebenen SAE-Klasse 40.
Kannst Du "unterhalb" in Zahlen ausdrücken?
 

Romcia

Mitglied
Fahrzeug
Sandero I
#43
Hallo an alle,
interessantes Thema für Fachkundige, für die anderen eher entmutigend.

Von vorn herein, wer Angst hat, dass sein Motor wegen Versagen des Schmierens / Verdünnung des Motoröls, könnte auf bestimmte Additive zurückgreifen (15-50€), die die Metalloberflächen in den Bauteilen effektiv schützen können - glättere Oberflächen, bessere thermische Anpassung (weniger Unterschied bei der Ausdehnung unter Temperatureinfluss der verschiedenen Metalle von Alu, Eisen, usw.) - geringer Reibungswiderstand, dadurch weniger Hitzeentwicklung inkl. Kaltstartschutz usw. (laufen teilweise sogar ganz ohne Öl).
Alle Motoren haben einen bestimmten Toleranz, die noch in Haltbarkeit, Leistung usw. einwandfrei funktionieren, das gilt auch für die angegebene Viskosität der Schmierstoffe für die jeweiligen Motoren. (Laufzeiten von 250Tkm-500Tkm sind eher selten, da die meisten zw. 5-15Tkm im Jahr fahren und nach max. 15-20 Jahren ist ein neuer fällig)

Zum Kaltstart: ist eindeutig, wenn der Motor noch nicht gelaufen ist bzw. sich der Außentemperatur wieder angleicht (je nach wie lange abgestellt ist). Im Winter beim -20°C als auch im Sommer beim +35°C Außentemperatur, entscheidend ist, wie schnell die Betriebstemperatur erreicht wird und zwar die der Motorteile (verschiedene Werkstoffe/Metalle, verschiedene Dicke, Form, Funktion der Einzelteile und weitere Beeinflussungen), nicht des Kühlwassers, da ist eine gewisse Trägheit vorhanden – Wärmeannahme/Wärmeabgabe bzw. Wärmespeicherung.
Zur Kurz-, oder Langstrecke ist noch zu erwähnen, es hat auch Einfluss darauf, wie ich die Strecke fahre (z. B. Stadtverkehr, sagen wir 50 km mit 20-30 Ampeln oder Landstraße 15 km ohne nennenswerte Geschwindigkeitsschwankungen; hochtourig oder eher in mittlerer Drehzahl, „dahingleiten“ - von Rennfahrer bis Opa-Typ).
Zur der Entlüftung der Ölwanne, die (meisten richtigen) Aussagen von euch, ist ergänzend anzumerken: Ein Kolben der von oben dicht hält, ist auch von unten dicht – Funktions-Prinzip der 2Takter (Vorverdichtung), außerdem Benzin ist ein „flüchtiger Stoff“, besonders unter erhöhter Temperatur, also der entstehende Druck/Dampf muss weg (hält man den Schlauch in Leerlauf zu, fällt der Drehzahl bei den meisten Motoren merkbar ab).
Zu den Ölwechselintervallen – Verkoksung ist eher ein Problem, es gibt Filtersysteme, die das Öl so gut in Schuss halten, dass erst beim 100Tkm ein Wechsel, wenn überhaupt, nötig ist.

Weder die Oberflächenveredelung noch die vernünftige Filterung inkl. Verbrauch ist in der Industrie ein bewegendes Argument – wer kauft denn ein neues Auto, bzw. die wollen nicht auf die Treib-/Schmierstoffe sitzen bleiben – mehr Konsum mehr Umsatz, gleich mehr Gewinn – Wachstum, Wachstum egal wie es mit der Umwelt aussieht – den Preis zahlen die anderen, Kerntrieb des (Raub)Kapitalismus - Ressourcenverschwendung/Ausbeutung, aber das ist ein anderes Thema.
Also, wenn der Ölstand einigermaßen zwischen den Wechselintervallen stabil ist, heißt es, der Motor ist im normalen Verschleiß-Bereich, ergo, würde ich mir keine Sorgen machen.

Gruß an die Runde
 
Zuletzt bearbeitet:
Fahrzeug
Dacia Lodgy
Baujahr
2017
#44
Hallo ,
also ich bleibe bei meinem Ölwechsel zwischen den vorgegebenen Intervallen .
Hatte ich auch schon mal geschrieben und denke mal damit fahre ich ganz gut seit
zig Jahren . Kostet nicht viel da ich es selber mache und hatte noch nie ein Problem
mit den Motoren . Das gleiche gilt für meine Motorräder .
MfG Peter
 

kerzenmeister

Themenstarter
Mitglied
Fahrzeug
Dacia Sandero II
#45
Hallo Zusammen,

@Andalo : Zahlen findest Du selbstverständlich in meinem Ersten Beitrag in dieser Diskussion im Bericht mit angehängten Ölanalysen.

Bei vielen der verbleibenden Beiträge sehe ich mich außer Stande das hier zu kommentieren. Als Einstiegslektüre sei für alle interessierten folgendes Buch empfohlen. Es stellt Grundlagen der Motorenkunde ausführlich dar und ist verständlich erklärt: „Du und der Motor“ – Bücher gebraucht, antiquarisch & neu kaufen

Kerzenmeister
 

Papa_Dravet73

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Duster 4x2, 1.2 TCE
Baujahr
2017
#46
Hallo an alle,
interessantes Thema für Fachkundige, für die anderen eher entmutigend.

Von vorn herein, wer Angst hat, dass sein Motor wegen Versagen des Schmierens / Verdünnung des Motoröls, könnte auf bestimmte Additive zurückgreifen (15-50€), die die Metalloberflächen in den Bauteilen effektiv schützen können - glättere Oberflächen, bessere thermische Anpassung (weniger Unterschied bei der Ausdehnung unter Temperatureinfluss der verschiedenen Metalle von Alu, Eisen, usw.) - geringer Reibungswiderstand, dadurch weniger Hitzeentwicklung inkl. Kaltstartschutz usw. (laufen teilweise sogar ganz ohne Öl).
Alle Motoren haben einen bestimmten Toleranz, die noch in Haltbarkeit, Leistung usw. einwandfrei funktionieren, das gilt auch für die angegebene Viskosität der Schmierstoffe für die jeweiligen Motoren. (Laufzeiten von 250Tkm-500Tkm sind eher selten, da die meisten zw. 5-15Tkm im Jahr fahren und nach max. 15-20 Jahren ist ein neuer fällig)

...
Gruß an die Runde
In der Garantiezeit ist von Additiven dringend abzuraten! Im Falle eines Defektes bekommt der Hersteller das ganz schnell mit und versagt die Kostenübernahme. Da genau das das ist was wir möglichst erreichen wollen sollten wir darum in dieser Zeit keine Additive einfüllen. Der vorzeitige Ölwechsel dagegen verstöst gegen keinerlei Garantierichtlinien.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Korrekt, denn bei Industriemotoren ist das so definiert:
...
Kannst Du "unterhalb" in Zahlen ausdrücken?
Die Viskosität vom 5W40 sollte laut dieser Liste etwa 12,5 mm²/s bis 16,3 mm²/s haben.
Ein Beispiel-TCE hat nach Analysen zwischen 0 und 19.600km: 7,57 - 10,32!
Damit hat das Öl schon die Klasser verlassen. Und man sieht das durch die Ölwechsel das Öl "besser" geworden ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

DaciaBastler

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
#47
Zu den Ölwechselintervallen – Verkoksung ist eher ein Problem, es gibt Filtersysteme, die das Öl so gut in Schuss halten, dass erst beim 100Tkm ein Wechsel, wenn überhaupt, nötig ist.
Was meinst Du hier mit Verkokung? Das Öl selbst verkokt ja nicht, Du meinst wohl eher Schwarzschlamm oder? Bzgl. der Filter, Du meinst Nebenstromölfilter, richtig? Da soll man das Öl nicht mehr wechseln müssen. Allerdings können diese Feinstfilter nicht den nicht mehr ausdampfbaren Benzinanteil aus dem Öl rausfiltern. Wie sollten sie das auch können? Der andere Punkt ist der, dass zwar die Hauptmenge an Öl nicht gewechselt werden muss, aber bei der nach wie vor wichtigen regelmäßigen Erneuerung der Ölfilter geht (gewollt!) eine gewisse Menge Altöl mit raus. Diese fehlende Ölmenge muss nun mit einem Spezialöl aufgefüllt werden, das quasi ein Konzentrat an Additiven darstellt. Ganz einfach deshalb, da zum einen Additive verbraucht werden und zum anderen die verwendeten Mehrbereichsöle durch den laufenden Betrieb im Motor regelrecht zerhackt werden. Ein modernes Mehrbereichsöl besteht ja aus einem rel. niedrigviskosem Grundöl (bei einem 5W-40 Öl ein Öl der Viskosität 5) und wird durch die Zugabe von Viskositätsverbesserern (VI-Verbesserer) zu einem Mehrbereichsöl, die bei höheren Öltemperaturen das Öl quasi "eindicken" und so z.B. eine Viskosität von 40 schaffen. Diesem "zerhackten" Restöl müssen nun wieder VI-Verbesserer zugefügt werden. Billiger als v.a. selbst durchgeführte Ölwechsel ist so etwas sicher nicht, zumal man auch noch den Umbau einplanen muss. Und ob es wirklich umweltfreundlicher ist, weiß ich auch nicht, denn es gibt ja auch noch die Möglichkeit aus Altölen hergestelltes hochwertiges Motoröl zu verwenden. So etwas macht z.B. die Fa. AVISTA-OIL in Uetze bei Hannover.
Ansonsten hat @Papa_Dravet73 recht, in der Garantiezeit würde ich niemals irgendwelche nicht freigegebenen Sachen in den Motor einzufüllen, wenn ich nicht die Garantie riskieren möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:

1fachICH

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Sandero Stepway II Prestige 0.9TCe LPG S&S
Baujahr
2018
#49
Ich dachte immer, Benzin verdampft ohne Rückstände. Sonst müsste ja die Menge begrenzt sein, die man innnerhalb eines Wechselintervalls ins Öl pumpen darf.
Das stimmt leider nicht ganz. Es verleibt ein öliger Film zurück, bestehend aus Zusätzen (Oktan) und anderen höherwertigen Alkanen und Verunreinigungen (Heizöl). Diese Verunreinigungen führen zu Ölkohleablagerungen und belasten den Motor. Reines Benzin bzw. Ottokraftstoff gibt es im technischen Bereich nicht, da es kein Destillat ist.

Beispiel : Nach DIN EN ISO 6246 darf Super Plus 98 einen Abdampfrückstand von 0,9 mg / 100ml aufweisen.
Bedeutet rechnerisch, bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,5L/100km bleiben theoretisch somit
58,5mg* Abdampfrückstände übrig. *korrigierter Tippfehler, Danke an Rostfinger !
 
Zuletzt bearbeitet:

DaciaBastler

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
#50
Benzin verdampft ohne Rückstände. Sonst müsste ja die Menge begrenzt sein, die man innnerhalb eines Wechselintervalls ins Öl pumpen darf
Du hast recht, die Menge an maximal möglichen Eintrag von Benzin ins Motoröl ist begrenzt. Etwa 80% des eingeschleppten Benzins kann aus dem betriebswarmen Öl wieder ausdampfen. Allerdings nur die Fraktionen, deren Siedetemperatur unter der Betriebstemperatur des Öls liegt. Bei Dieselmotoren bleibt noch deutlich mehr im Öl zurück. Durch die Mehrfacheinspritzung und v.a. durch die Einspritzung von Diesel um den DPF freizubrennen gelangt viel mehr Kraftstoff ins Öl. Durch die höheren Siedepunkte der meisten Bestandteile des Diesels können so nur ca. 40% wieder ausdampfen. Noch extremer wird es, wenn reines FAME (Fatty Acids Methyl Ester, oder auch RME-Biodiesel) verwendet wird, denn da kann durch die deutlich höheren Siedetemperaturen gar nichts mehr ausdampfen. (Quelle)
Reines Benzin bzw. Ottokraftstoff gibt es im technischen Bereich nicht, da es kein Destillat ist.
OT:
Motorenbenzin selbst ist kein Destillat, sondern eine Mischung verschiedener Bestandteile. Der Ausgangsstoff Rohbenzin (Leichtbenzin) dagegen ist schon ein Destillat.;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Rostfinger

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
#51
Das stimmt leider nicht ganz. Es verleibt ein öliger Film zurück, bestehend aus Zusätzen (Oktan) und anderen höherwertigen Alkanen und Verunreinigungen (Heizöl). Diese Verunreinigungen führen zu Ölkohleablagerungen und belasten den Motor. Reines Benzin bzw. Ottokraftstoff gibt es im technischen Bereich nicht, da es kein Destillat ist.

Beispiel : Nach DIN EN ISO 6246 darf Super Plus 98 einen Abdampfrückstand von 0,9 mg / 100ml aufweisen.
Bedeutet rechnerisch, bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,5L/100km bleiben theoretisch somit
58,5g Abdampfrückstände übrig.
Tippfehlerteufel hat zugeschlagen. Es sind 58,5 mg.
 

DaciaBastler

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
#54
Finaziell lohnen sich Nebenstromölfiltersysteme nicht wirklich:
Erst einmal reißt der Uni-Tec-Filter allerdings ein Loch ins Portemonnaie des Vor der Ersparnis muss kräftig investiert werden Autofahrers. Der Einbausatz kostet 223 Euro. Hinzu kommen, je nach Aufwand, rund 150 Euro Werkstattkosten und 9,50 Euro pro Liter UNI-Öl. Summe für unseren Passat TDI: 415 Euro.
(Quelle: Autobild, 2003)
Mittlerweile kosten 5-Liter-Systeme (die kleinsten) 238,00 Euro. Die Filterpatronen dazu knapp 15 Euro. Im Shop wird mittlerweile gar kein Spezialöl mehr angeboten. Bzgl. des zu ersetzenden Additivpaketes des Öls ist das bedenklich. Oder das Additivpaket heutiger Mehrbereichsle ist so gut, dass es keiner Spezialöle mehr bedarf. Übrigens, auch bei Trabold gibt es das nicht. Nur noch teurere Filtersysteme. Bedenken musst Du auch noch, dass die Einbaukosten dazukommen. Einfacher, schneller, billiger und kaum weniger umweltfreundlich wäre es, meiner Meinung nach, zur Vermeidung von neuem Altöl einfach wiederaufbereitetes Altöl zu verwenden. Diese sind genauso sauber wie Frischöle und haben auch die Zulassungen der großen Autohersteller. Das habe ich ja auch schon in Post #47 erwähnt. Der Markenname dieser Öle ist Pennasol. Und hergestellt werden sie in Deutschland, in Uetze bei Hannover.
Aber wenn Du einen Nebenstromölfilter einbauen (lassen) möchtest, dann nur zu! Dein Motor wird sicher nicht hops gehen und über Deine Erfahrungen bzgl. Einbau, Filterleistung und Kosten würde ich mich freuen!
 

StefanDuster

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Duster 4x2, 1.6 SCe 115
#55
Bevor hier nun welche Angst bekommen:

Ich habe in meinem bisherigen Leben über 15 Autos verschiedener Hersteller und Motoren gefahren.
Alle mit ner Menge Kilometer schon drauf oder drauf gefahren.
Kein einziger Motorschaden dabei und der Ölwechsel wurde einmal im Jahr gemacht.
 

Papa_Dravet73

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Duster 4x2, 1.2 TCE
Baujahr
2017
#56
Das hat nicht wirklich was mit dem Thema zu tun. Es geht darum wie und warum eine Ölverdünnung mit Benzin/Diesel statt findet und was wir "User" dagegen tun können wenn wir was tun wollen.

Dein Motor (der SCE) ist auch nicht bekannt für Motorschäden und wenn Du in den Jahren immer Fahrzeuge mit standfestem Motor gefahren bist dann gab es logischerweise keine Beschwerden Deinerseits.
Grundsätzlich tritt das Thema bei hochgezüchteten Motoren häufiger auf und besonders bei falscher Nutzung. Darum ist es hilfreicher wenn sich hier "User" melden die solche Probleme (vielleicht sogar mehrfach) schon hinter sich haben und auch über die Nutzung schreiben.
 

kerzenmeister

Themenstarter
Mitglied
Fahrzeug
Dacia Sandero II
#57
Hallo Zusammen,

anbei der nächste Bericht, der die vorliegenden Ölanalysen interpretiert. Die Ergebnisse diktieren die nächsten Maßnahmen. Die Ölanalysen befinden sich im Anhang des Berichts. Ich werde so bald wie möglich mit den Arbeiten fortfahren, darüber berichten und wünsche bis dahin viel Spaß beim lesen und diskutieren.

Beste Grüße

Kerzenmeister
 

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Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
#58
Dann ist die Schlussfolgerung, dass die Benzinverdünnung systembedingt und unbedenklich ist?
 

kerzenmeister

Themenstarter
Mitglied
Fahrzeug
Dacia Sandero II
#59
Hallo Intrepid,

als Zwischenschlussfolgerung ist dies sicher korrekt. Ich möchte aber noch wissen ob man dem Effekt entgegenwirken kann. Der Verschleiß ist dank der Verwendung von hochwertigem Öl bisher in einem normalen Rahmen. Vielleicht kann ich ihn aber noch weiter eindämmen und die Verdünnung verringern. Die weitere Arbeit wird es zeigen.

Grüße

Kerzenmeister
 

DaciaLogan2Fahrer

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Logan MCV TCe 90 LPG Start & Stop
Baujahr
2016
#60
Schön zu lesen, danke fürs teilen.

Jetzt mal eine Frage aus Unwissenheit, bei einem LPG betriebenen Motor sollte es doch so gut wie keine Ölverdünnung geben?
Gas ist leicht flüchtig und der Anteil der auf Benzin gefahrenen Kilometer ist ja eher gering.
Liege ich da richtig?
 

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