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 Alles über Elektromobilität - Erfahrungen, Technik, Diskussionen und Meinungen

Habt ihr zu Hause die Möglichkeit ein E-Auto zu laden?

  • Ja

    Stimmen: 33 31,7%
  • Nein

    Stimmen: 61 58,7%
  • Noch nicht

    Stimmen: 10 9,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    104
  • Umfrage geschlossen .
Status
Dieses Thema wurde gelöst! Zur Lösung gehen...

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
Autonome Taxen flitzen in der Stadt herum? Es fragt sich nur wieviele. Wenn sie die privaten Fahrzeuge ersetzen sollen, werden ja viel mehr Taxen als derzeit benötigt, um dann auch wieder im Stau zu stehen. Oder, nach der Rushhour einen Parkplatz zu suchen.
Weil aber die privaten Parkplätze für diese Fahrzeuge nicht zur Verfügung stehen, werden sie vielleicht leer im Kreis geschickt. Denn das ist billiger als ein Parkhaus dafür zu bauen.

Oder liege ich da so verkehrt?
Wenn man bei einem privaten Auto von einer Fahrt morgens in die Stadt und abends wieder raus ausgeht, ein Taxi aber mehrere Fahrten macht - also mehrere private Autos ersetzt - denke ich, Du liegst falsch. Die Gesamtzahl der Fahrzeuge nimmt ab, es entsteht Platz für Fahrräder etc.

Die Herausforderung beim autonomen Stadtverkehr sind nicht die autonom fahrenden Autos. Die werden schön flüssig geführt, lassen andere einfädeln, kommen ohne anzuhalten über jede Kreuzung. Die Herausforderung besteht darin, in ein solches Szenario manuell gesteuerte Autos zu integrieren. Da werden wir uns wohl alle eine Blackbox anschaffen müssen, mit der wir mit der zentralen Steuerung verbunden werden und von wo wir unsere Fahrkommandos bekommen. Glücklich, wer bis dahin ein Automatikauto hat, bei dem man den Tempomat aufschalten kann.
 

Omnivor

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.6 MPI (KEM3 67P-K7M A812-JR5 361)
Baujahr
2014
...Durch Automatisierte und autonome Fahrzeuge machen wir vor allem einiges an wenig qualifiziertem Personal arbeitslos!
Egal ob bei Taxi oder Bus und Bahn. Wir schaffen uns ab. Tolle neue Welt!...
Das hat doch nichts mit Neuer Welt zu tun.
So ist es seit Anbeginn der Technisierung und Industrialisierung (im Grunde begann es noch viel früher).
Früher waren es die

Sänftenträger, Schnitter, Drescher, Weber, Treidler, Toppgasten, Holzfäller, Stallknechte, Köhler, Harzer, Schrankenwärter, Wäscherinnen,
…,
Schriftsetzer,
…...
Alle hatten irgend eine neue Beschäftigung gefunden.
Und alle waren in ihrem Beruf auch sehr „qualifiziert“ (weil ich es irritierend finde das Du Bus/Bahnfahrer zu den wenig Qualifizierten zählst...).
Nun/bald sind es also die Lock-/Triebfahrzeugführer, Busfahrer, Taxifahrer...

Und wer denkt das hätte mit Elektromobilität nichts zu tun, der täuscht sich.
Denn erst damit wird autonomes Fahren auf den Straßen erst so richtig möglich/praktikabel (werden).
 

Duster 13

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Duster 1.6 16V 4x4 (105 PS)
Baujahr
2014
Wenn man bei einem privaten Auto von einer Fahrt morgens in die Stadt und abends wieder raus ausgeht, ein Taxi aber mehrere Fahrten macht - also mehrere private Autos ersetzt - denke ich, Du liegst falsch. Die Gesamtzahl der Fahrzeuge nimmt ab, es entsteht Platz für Fahrräder etc.

Die Herausforderung beim autonomen Stadtverkehr sind nicht die autonom fahrenden Autos. Die werden schön flüssig geführt, lassen andere einfädeln, kommen ohne anzuhalten über jede Kreuzung. Die Herausforderung besteht darin, in ein solches Szenario manuell gesteuerte Autos zu integrieren. Da werden wir uns wohl alle eine Blackbox anschaffen müssen, mit der wir mit der zentralen Steuerung verbunden werden und von wo wir unsere Fahrkommandos bekommen. Glücklich, wer bis dahin ein Automatikauto hat, bei dem man den Tempomat aufschalten kann.
Werden jetzt hier nicht zwei verschiedene Sachen durcheinander geworfen?
Einerseits geht es um autonomes Fahren, andererseits aber um den Ersatz des Individualverkehrs durch autonome Taxen.
Es spricht nichts dagegen bei einem autonom Konzept den Individualverkehr beizubehalten.
 

Rostfinger

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Vielleicht würden die Städteplaner und Architekten mehr Wallboxen und andere Ladestationen einplanen, wenn die E-Automobilität tatsächlich die gesicherte Zukunft wäre.

Aber so ganz klar ist das wohl noch nicht! Und genau da liegt die Krux!

LG Carsten
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich bin immer noch für ein Batteriewechselsystem.
Genormte Akkupacks unter den Autos, die an den Tankstellen automatisiert gewechselt werden.

Ladestationen Zuhause werden damit viel weniger notwendig.
Langstrecken verlieren ihren Schrecken.
Tankstellen werden umgerüstet, nicht arbeitslos.
Preisvergleiche laufen wieder an der Tanke ab. Übersichtlich, Vergleichbar.
Akkus werden nicht entsorgt, sondern refresht, was der Umwelt hilft.
Geladen werden können die Akkus zentral vor Ort, oder dort wo der Strom produziert wird.
Autos erhalten immer gute Akkus und verlieren deshalb weniger an Wert.

Dann könnte das doch noch etwas werden, mit den Batterieautos.

LG Carsten

P.S.: Dann wären die e-Autos auch für die Leute interessant, die keine Ladestation bekommen können.
Also einfach den Akku an der "Wechselstation" zu tauschen ist nicht so einfach. Dafür braucht es Personal.
Dazu kommen noch die baulichen Einrichtungen ( Exschutz ).

Zur Zeit gibt es 2 verschiedene Akkus.....
1. Die luftgekühlten.. Diese sind preiswerter, haben leider Nachteile.
2. Die Zwangsgekühlten ( Kühlwasser ) was den Akku immer im opitmalen Bereich hält bei einem
Ladevorgang sowie bei der Stromabgabe.
3. Fahrzeugakkus arbeiten mit 400 Volt. Aus Sicherheit befinden sich an den zwei Polen Pyrotechnische
Anlagen, welche bei einem Unfall/Beschädung von dem Akku, abgesprengt werden, um ein Brand
erst gar nicht entstehen zu lassen.
4. Die all entscheidenten Kosten. Also müsste jedes Fahrzeug einen Ersatzakku haben.
5. Die Zeit einen wassergekühlten Akku zu wechseln und das Kühlsystem zu entlüften.

Natürch würden sich die Fahrzeughersteller auf genormte Akkus einigen, was das nächste Problem
ist in Sachen Reichweite. Je höher die Reichweite desto größer und schwerer ist der Akku. Demzufolge
müssten sehr viele verschiedene Akkus in einer "Wechselstation" vorhanden sein.
 

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
Werden jetzt hier nicht zwei verschiedene Sachen durcheinander geworfen? Einerseits geht es um autonomes Fahren, andererseits aber um den Ersatz des Individualverkehrs durch autonome Taxen. Es spricht nichts dagegen bei einem autonom Konzept den Individualverkehr beizubehalten.
Der Individualverkehr wird in das System autonom fahrender Autos integriert. Dann muss der manuell steuernde Fahrer eben so fahren, wie es ihm von einem vernetzten System vorgegeben wird.

Ob autonom fahrende Autos nun ein Taxi oder privat besessen sind, ist für die Verkehrslenkung uninteressant.
 

DonCarlos

Mitglied Platin
Fahrzeug
Lodgy 1.5 dCi 109 PS
Baujahr
2017
Also einfach den Akku an der "Wechselstation" zu tauschen ist nicht so einfach. Dafür braucht es Personal.
Dazu kommen noch die baulichen Einrichtungen ( Exschutz ).

Zur Zeit gibt es 2 verschiedene Akkus.....
1. Die luftgekühlten.. Diese sind preiswerter, haben leider Nachteile.
2. Die Zwangsgekühlten ( Kühlwasser ) was den Akku immer im opitmalen Bereich hält bei einem
Ladevorgang sowie bei der Stromabgabe.
3. Fahrzeugakkus arbeiten mit 400 Volt. Aus Sicherheit befinden sich an den zwei Polen Pyrotechnische
Anlagen, welche bei einem Unfall/Beschädung von dem Akku, abgesprengt werden, um ein Brand
erst gar nicht entstehen zu lassen.
4. Die all entscheidenten Kosten. Also müsste jedes Fahrzeug einen Ersatzakku haben.
5. Die Zeit einen wassergekühlten Akku zu wechseln und das Kühlsystem zu entlüften.

Natürch würden sich die Fahrzeughersteller auf genormte Akkus einigen, was das nächste Problem
ist in Sachen Reichweite. Je höher die Reichweite desto größer und schwerer ist der Akku. Demzufolge
müssten sehr viele verschiedene Akkus in einer "Wechselstation" vorhanden sein.
Warum soll es nicht so einfach sein einen Akku an der Wechselstation zu tauschen?

Personal braucht es dafür kein besonderes mehr. Allenfalls noch im Verkaufshop der Tanke.

Du hast bestimmt schon einmal die modernen Lagersysteme gesehen.
Da werden Teile automatisiert aus dem Regal genommen und zum Produktionsort gebracht, um dann von Roboterarm eingebaut zu werden. Gibt es schon sein vielen Jahren.
Wo ist da der Unterschied? Die Technik ist vorhanden!

Dann gibt es eben drei oder vier verschiedene Akkus zu Auswahl. Gut.

Ein Roboterarm packt den Akku unter das Auto und schließt den an. Eine entsprechende Entlüftungstechnik kann garantiert konstruiert werden, da sehe ich kein Problem.
Es gibt doch Schnüffelstücke! Also, gem. Werner Brösel, automatische Entlüfter.
Der Zeitfaktor? Wird nicht länger dauern als das tanken an der Benzintanke heute.

Das da mit 400V gearbeitet wird, ist bei einem automatisierten Tausch doch kein Problem. Da kein Mensch in der Nähe ist und Unsinn anstellen kann.
Für einen Ingenieur dürfte es keine Herausforderung sein, einen berührungssicheren Anschluss zu konstruieren.

Wozu muss so ein Auto einen Ersatzakku haben? Es wird als Neuwagen mit einem Akku ausgeliefert. Den kann ich mit dem Kabel an der Säule, oder Zuhause aufladen, oder eben an der Tanke tauschen.

Bezahlt wird die Arbeitsleistung des Tausch mit einer Pauschalgebühr, plus die Differenz zwischen dem Ladezustand des ausgebauten und dem neuen Akku.

Das alles ist viel leichter realisierbar als das autonome fahren, da die Technik schon heute vorhanden ist und nur noch angepasst werden muss.


Alle hatten irgend eine neue Beschäftigung gefunden.
Und alle waren in ihrem Beruf auch sehr „qualifiziert“ (weil ich es irritierend finde das Du Bus/Bahnfahrer zu den wenig Qualifizierten zählst...).
Es ist nicht abwertend gemeint, wenn ich bei Bus/Bahn/Taxifahrer zu den weniger Qualifizierten zähle!!!

Aber für diese Berufe braucht man nicht zwingend einen qualifizierten Schulabschluss.

Als Lehrberuf dauert die Ausbildung zwischen 2 und 3 Jahren.

Es geht aber auch so:
Wenn die Umschulung zum Busfahrer als Kurzausbildung im öffentlichen Nahverkehr durchgeführt wird, dauert diese vier bis sechs Monate, je nachdem ob die Maßnahme in Vollzeit oder nebenberuflich stattfindet. Danach ist der Teilnehmer berechtigt, einen Bus im Linienverkehr zu führen.
Ebenso für eine Tram.

Wer Taxifahrer werden möchte braucht keine Ausbildung zu absolvieren. Für diesen Job sind lediglich bestimmte Bescheinigungen notwendig. Taxifahrer müssen in jedem Fall eine gültige Fahrerlaubnis besitzen, ohne Führerschein wird es logischerweise nichts mit dem Beruf.
Darüber hinaus muss jeder Fahrer eine Personenbeförderungserlaubnis nachweisen, diese wird Personen erst ab dem 21. Lebensjahr erteilt. Die Ortskenntnis-Prüfung ist ebenfalls wichtiger Bestandteil für die Erlaubnis als Taxifahrer zu arbeiten.

Ich finde es nur traurig, dass Berufe entfallen, für die man nicht direkt ein Abitur oder gar ein Studium vorweisen können muss.
Nicht jeder kann in der Schule glänzen und ist trotzdem ein wertvoller Mitarbeiter. Aber wenn diese Jobs entfallen, gibt man diesen Menschen keine Chance mehr.

Der Arbeiter, welcher in China, für einen Hungerlohn die Bauteile für das autonom fahrende Auto zusammenschraubt, hilft unseren Mitbürgern nichts.

Dann lieber einen Taxifahrer, Busfahrer, Tramfahrer, Kontrolleur, Schaffner.... aus Fleisch und Blut!

LG Carsten
 

Edelterrier

Mitglied Bronze
Fahrzeug
T-roc 2.0 TSI 4 Motion
Warum soll es nicht so einfach sein einen Akku an der Wechselstation zu tauschen?

Personal braucht es dafür kein besonderes mehr. Allenfalls noch im Verkaufshop der Tanke.

Du hast bestimmt schon einmal die modernen Lagersysteme gesehen.
Da werden Teile automatisiert aus dem Regal genommen und zum Produktionsort gebracht, um dann von Roboterarm eingebaut zu werden. Gibt es schon sein vielen Jahren.
Wo ist da der Unterschied? Die Technik ist vorhanden!

Dann gibt es eben drei oder vier verschiedene Akkus zu Auswahl. Gut.

Ein Roboterarm packt den Akku unter das Auto und schließt den an. Eine entsprechende Entlüftungstechnik kann garantiert konstruiert werden, da sehe ich kein Problem.
Es gibt doch Schnüffelstücke! Also, gem. Werner Brösel, automatische Entlüfter.
Der Zeitfaktor? Wird nicht länger dauern als das tanken an der Benzintanke heute.
Ooouuwww... Was sind das für Theorien?
Das kann nur von jemandem kommen, der sich mit diesem Thema nicht umfassend befasst.
Das jedenfalls ist nicht realistisch gedacht
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wozu muss so ein Auto einen Ersatzakku haben? Es wird als Neuwagen mit einem Akku ausgeliefert. Den kann ich mit dem Kabel an der Säule, oder Zuhause aufladen, oder eben an der Tanke tauschen.
An der "Tanke" einfach tauschen.
Du weißt was für ein riesiges Lager notwendig ist, um nur den Tagesbedarf abzudecken?
Ist nicht finanzierbar.
Es gibt sehr viele Dinge, die (zumindest in der Theorie) umsetzbar sind, aber in der Praxis nicht realistisch umsetzbar werden. Stichwort Finanzen
 
Zuletzt bearbeitet:

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
Ooouuwww... Was sind das für Theorien?
Das kann nur von jemandem kommen, der sich mit diesem Thema nicht umfassend befasst. ....
Auch wenn dir seine Anschiten nicht gefallen.
Muss denn solches "in-die-Ecke-stellen" sein?

Einen Preis für höfliche Umgangsformen wirst du so jedenfalls nicht gewinnen.

Du weißt was für ein riesiges Lager notwendig ist, um nur den Tagesbedarf abzudecken?
Ist nicht finanzierbar.
An herkömmlichen Tankstellen, werden mehrere tausend Liter Benzin- und Diesel gelagert. Das unter hohen Sicherheitsmaßnahmen, von denen die Autofahrer gar nichts merken.

Warum sollte es da nicht finanzier- und machbar sein, ein paar Batterien aufzuladen?
Nach ein paar Stunden kann diese Batterie dann in ein anderes Auto benutzt werden. Und der Platz wird wieder frei.

Stelle dir einfach eine Halle vor (wie sie für "autom. Autowäsche" verwendet werden). Nur hat diese Waschstraße, in der Mitte und den Außenwänden, auf vier Etagen Stromadapter um die Wechselbatterien zu laden.

Sooo viel Platz nimmt das nicht weg. :teacher:
.
 
Zuletzt bearbeitet:

Edelterrier

Mitglied Bronze
Fahrzeug
T-roc 2.0 TSI 4 Motion
An herkömmlichen Tankstellen, werden mehrere tausend Liter Benzin- und Diesel gelagert.
Du hast schon einmal einen Akku für ein Mittelklasse Fahrzeug, oder größer, gesehen. Das Gewicht in Betracht gezogen und die immense Ladeleistung, die zu erbringen wäre?
Leute. Überlegt doch mal ernsthaft.
Das ist nicht umsetzbar


Auch wenn dir seine Anschiten nicht gefallen.
Muss denn solches "in-die-Ecke-stellen" sein?
Das war eine Reaktion auf ein sehr naiv verfassten Beitrag.
Sollte dies zu einer Beleidigung des Verfassers geführt haben, war dies nicht beabsichtigt.

Dennoch lösen gewisse "Träumereien" (dies im Bezug zur Aufrechterhaltung der Mobilität) solche Reaktionen aus
 

DonCarlos

Mitglied Platin
Fahrzeug
Lodgy 1.5 dCi 109 PS
Baujahr
2017
Ooouuwww... Was sind das für Theorien?
Das kann nur von jemandem kommen, der sich mit diesem Thema nicht umfassend befasst.
Das jedenfalls ist nicht realistisch gedacht
Ich freue mich über Deinen Beitrag. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn Du uns Deine Bedenken näher bringst. Meine Naivität freut sich über Deine Fakten!

Garantiert gibt es Vorschriften zur ordnungsgemäßen Lagerung von solchen Batterien. Aber es kann auch Lösungen geben! Es gibt immer einen Weg.
Vor ein paar Jahren hatte man es auch für unmöglich gehalten das ein Teslar mit einer Batterieladung quer durch´s Land kommt. Und jetzt ist das möglich. Ich wette es geht doch irgendwie. Man muss nur wollen!

Ich habe in meinem Berufsleben einige Munitionslager der Luftwaffe gesehen. Auch hier gibt es, gerade für Lenkflugkörper und Bomben, auch hohe Sicherheitsvorgaben.
Aber machbar ist auch das. Warum soll das für Akkus nicht gehen?

An der "Tanke" einfach tauschen.
Du weißt was für ein riesiges Lager notwendig ist, um nur den Tagesbedarf abzudecken?
Ist nicht finanzierbar.
Es gibt sehr viele Dinge, die (zumindest in der Theorie) umsetzbar sind, aber in der Praxis nicht realistisch umsetzbar werden. Stichwort Finanzen
"Du weißt was für ein riesiges Lager notwendig ist, um nur den Tagesbedarf abzudecken?"

Das müsste man wirklich einmal durchrechnen. Da habe ich Spaß dran. Hilf mir doch einmal dabei.

Welche Parameter brauchen wir dafür?

Wenn wir davon ausgehen, das ein "Tankvorgang" vielleicht 10 Minuten dauert, kann ich an einer "Säule", immer theoretisch, 6 Autos pro Stunde "betanken".
Wie lange dauert so ein Ladevorgang? Tesla: Ladezeit aller Modelle
Die Antwort nehme ich aus diesem Artikel und rechne mit 4h, im schnellsten Fall sogar mit 40 Minuten.

Weil es wahrscheinlich einfacher zu realisieren ist, gehen wir mal mit einer Ladeleistung von 22 Kilowatt CEE-Rot-Stecker (400V, 32A, dreiphasig) und einer Ladezeit von 4h aus.

Ich kann also einen komplett leer gefahrenen Akku nach 4h wieder als voll verkaufen. (Aber nicht jeder Akku ist vollkommen leer gefahren.)

Da ich 6 Akkus die Stunde tauschen kann, multipliziere ich das mit 4. Damit müsste ich 24 Akkus minimum pro Akkutyp und Tauschstation bevorraten.

Dazu kommt noch die Kreislaufreserve und der Teil, welcher zur "TüV"-Überprüfung geht. (Denn wir hatten schon einmal erwähnt, dass eine Überprüfung der Akkus, ähnlich wie bei Gastauschflaschen, durch eine unabhängige Prüfinstanz regelmäßig durchgeführt werden sollte.)

Das bezieht sich jetzt auf eine Tanke, bei der die Tauschakkus direkt von Ort geladen werden.

Eine Tanke an der Autobahn oder eine Großtanke im Industriegebiet mag anders arbeiten.
Wenn hier auch vorgeladene Akkus zum Einsatz kommen sollen, wird das Lager größer und anders gestaltet sein müssen. Gerne würde ich dieses Szenario auch einmal durchgehen. Sprengt aber gerade den Rahmen.

Du schreibst ob ich das Gewicht der Akkus bedenke. Klar. Aber ganz ehrlich, das ist fast unerheblich, da diese durch Lagersysteme automatisch und nicht von Menschenhand getauscht werden.
Wenn bei der Neuwagenproduktion ein Motor vom Lager kommt und in die Produktionslinie eingebracht wird, ist auch kein Mensch mehr beteiligt der das Ding hoch heben muss.

Einziger Knackpunkt mag noch die Verbindung mit dem Kühlkreislauf und den Stromanschlüssen zu sein.
Aber auch das ist bestimmt technisch umsetzbar. Da bin ich mir sicher.

Du schreibst, dass es da Pyrotechnik zur Trennung der Akkus bei einem Unfall gibt. Aber wo ist vorgeschrieben, dass diese am Akku montiert sein müssen?
5cm höher, an den im Auto fest verbauten Anschlüssen geht das bestimmt auch. Alles ist gut.

Mein Job war es Lösungen zu finden. zugegeben, nicht alles ist immer umsetzbar.
Aber vieles wird erst einmal abgelehnt, weil "das nicht geht". Und zwei- drei Jahre später war die Sache dann doch realisiert.

Ich bin offen für Deine Kritik, solange diese sachbezogen ist. Ich freue mich aber auch über Hinweise und Ideen, wie man so eine Tankstation für E-Autos realisieren könnte.

LG Carsten
 

Duster 13

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Duster 1.6 16V 4x4 (105 PS)
Baujahr
2014
Du hast schon einmal einen Akku für ein Mittelklasse Fahrzeug, oder größer, gesehen. Das Gewicht in Betracht gezogen und die immense Ladeleistung, die zu erbringen wäre?
Leute. Überlegt doch mal ernsthaft.
Das ist nicht umsetzbar




Das war eine Reaktion auf ein sehr naiv verfassten Beitrag.
Sollte dies zu einer Beleidigung des Verfassers geführt haben, war dies nicht beabsichtigt.

Dennoch lösen gewisse "Träumereien" (dies im Bezug zur Aufrechterhaltung der Mobilität) solche Reaktionen aus
Das mit dem Tausch an Tankstellen ist sicherlich zu kurz gedacht.
Insgesamt sollte man das aber im Auge behalten.
Zunächstmal werden die Akkus sicherlich kleiner werden.
Die genannten "Tankstellen" könnten dann von denen aufgebaut werden, die dann kein oder nicht mehr so viel flüssige Treibstoffe verkaufen. Die haben auch genug geld dafür.

Mit dem richtigen konzept wäre auch Lagerung und Tausch kein Problem. Roboter sind längst intelligent genug eine solche Arbeit zu erledigen.

Ich würde die Idee nicht von vorneherein ausschliessen.
 

fona

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia
Der "Akku" eines Stromes wird meistens nicht unter der Motorhaube oder im Kofferraum verbaut sondern unter das Auto. Ich denke nicht, dass man so etwas ganz schnell austauschen kann.




 

Duster 13

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Duster 1.6 16V 4x4 (105 PS)
Baujahr
2014
Der "Akku" eines Stromes wird meistens nicht unter der Motorhaube oder im Kofferraum verbaut sondern unter das Auto. Ich denke nicht, dass man so etwas ganz schnell austauschen kann.




Warum nicht?
Fahrzeug wird vollautomatisch über eine Grube gefahren (z.B. wie im Bild zu sehen)
Dann löst ein Roboter die Bodenplatte Akku raus, neuer Akku rein.
Das wäre jetzt schon in weniger als einer Minute durchzuführen.
 

DonCarlos

Mitglied Platin
Fahrzeug
Lodgy 1.5 dCi 109 PS
Baujahr
2017
Der "Akku" eines Stromes wird meistens nicht unter der Motorhaube oder im Kofferraum verbaut sondern unter das Auto. Ich denke nicht, dass man so etwas ganz schnell austauschen kann.
Da kann ich Dich gerade nicht verstehen.
Das war sicher ironisch gemeint?

Denn die beiden Bilder zeigen ja gerade eine "Tauschstation".

Die Akkus zuküftiger Generationen werden entweder kleiner, weil die Energiedichte wachsen wird. Oder die Akkus bleiben in der gleichen Größe und werden entsprechend stärker.

Vor diesem Hintergrund kann man genormte Einbaumaße vorsehen.

LKW oder schwere PKW können ggf. auch zwei oder mehr Einbauschächte bekommen, um den Energiebedarf zu decken.

LG Carsten
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Auch müssten die Akkus vielleicht gar nicht mehr so groß sein.

Wenn ich die Dinger in wenigen Augenblicken getauscht bekommen kann, ist eine Reichweite von über 300Km vielleicht gar nicht mehr zwingend notwendig?

Selbst dann ist die Urlaubsfahrt über weitere Distanzen kein Problem mehr.

Ich träume jetzt mal weiter: Du fährst nach MC-Donald an den Drive in. Wartest auf Deine Bestellung, befriedigst den Hunger Deiner quengelnden Kinder und in der Zwischenzeit wurde der Akku unter dem Wagenboden getauscht.

Noch mal schnell Pipi machen, dann geht´s aber weiter.

Phantasien? Ja, noch. Aber ich bin überzeugt, dass wenn man es wirklich wollte, es auch geht.

Ich denke da hat man aus Eigennutz gegen gesteuert. Die führenden E-Auto-Hersteller wollen natürlich nicht mit ihrer Batterietechnik hausieren gehen.
Sie haben viel Geld und Zeit in die Entwicklung der Technik gesteckt, was ein Alleinstellungsmerkmal sein kann.
Das wollen sie natürlich nicht gerne aufgeben.

Denn dann würde allein die Karosserie, Ausstattung und Verarbeitung zur Absonderung übrig bleiben.

Darum brauchte es hierfür gesetzliche Vorgaben. Und da wird´s dann schwierig. Da sehe ich allein die Probleme.


LG Carsten
 
Zuletzt bearbeitet:

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
Denn die beiden Bilder zeigen ja gerade eine "Tauschstation".
Das zweite Bild zeigt zumindest eine Tauschstation von "Better Place", ein Start-Up aus Israel, welches mit diesem Konzept vor ein paar Jahren gescheitert ist.

Warum das Unternehmen gescheitert ist, hatte verschiedene Gründe.

Zum einen sind Austauschstationen sehr teuer, außerdem müsste sich mehre Autobauer auf ein Konzept einigen, welches Kompatible ist. Des Weiteren müssten natürlich noch mehr Akkus vorgehalten werden als es Autos gibt.
Zum anderen gab es im Unternehmen auch Managementfehler, daher ist es schwer zu sagen, ob sich so ein Konzept heute evtl. besser realisieren lassen würde.

Doch kein "Better Place": Das Scheitern von Israels E-Auto-Traum
 
Zuletzt bearbeitet:

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
Bei unseren Fahrprofilen (3 Fahrer) wird das erste E-Auto (eins von drei Autos, die anderen beiden sind noch lange Jahre Verbrenner) keine Tauschbatterien brauchen. Deshalb möchte ich für so einen Firlefans auch kein Geld ausgeben.
 

romulus

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Sandero Stepway II TCe 90 Prestige
Baujahr
2016
Zum einen sind Austauschstationen sehr teuer, außerdem müsste sich mehre Autobauer auf ein Konzept einigen, welches Kompatible ist. Des Weiteren müssten natürlich noch mehr Akkus vorgehalten werden als es Autos gibt.
Und nicht vergessen, die heutige Lithium Batterietechnik und deren Lagerung in größeren Stückzahlen setzt erhebliche Sicherheitsvorkehrungen vorraus. Das kostet. Was die Kompatibilität angeht sehe ich da noch schwärzer. Jeder will doch sein Alleinstellungsmerkmal als die Norm durchsetzen. Sieht man ja an den Ladestationen. Gleiche Systeme und vor allem Preise bzw. Abrechnungsmodi wären schon mal ein guter Anfang die E-Mobilität zu fördern. Den Strom machen nämlich die Säulenbetreiber auch nicht selbst sondern beziehen die genauso wie jeder Verbraucher aus dem Verbundnetz. 10 Cent pro KW/h würde ich denen als Investitionszulage zugestehen. Mehr nicht.
 

Rainerle

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Duster TCe 130 2WD GPF
Baujahr
2019
Hier nochmal ein zufriedener E-Autofahrer:
Mit 3km Reststrom an E-Auto-Ladestation: Blogger rastet aus - EFAHRER

LG Polster MCV1 dci
Sorry, aber das ist doch Dummheit oder Provokation von dem "Blogger". Ich schaue mich mit meinem Benziner auch schon vorher nach einer Tankstelle um und nicht erst auf den letzten 10km Restreichweite. Insbesondere als E-Fzgfahrer sollte man sich ein vorausschauendes Verhalten angewöhnen. Auch normale Tankstellen könnten mal geschlossen oder defekt sein.
 

Mullek

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Duster 2 Sce 115 LPG
Baujahr
2019
Da kann ich Dich gerade nicht verstehen.
Das war sicher ironisch gemeint?

Denn die beiden Bilder zeigen ja gerade eine "Tauschstation".

Die Akkus zuküftiger Generationen werden entweder kleiner, weil die Energiedichte wachsen wird. Oder die Akkus bleiben in der gleichen Größe und werden entsprechend stärker.

Vor diesem Hintergrund kann man genormte Einbaumaße vorsehen.

LKW oder schwere PKW können ggf. auch zwei oder mehr Einbauschächte bekommen, um den Energiebedarf zu decken.

LG Carsten
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Auch müssten die Akkus vielleicht gar nicht mehr so groß sein.

Wenn ich die Dinger in wenigen Augenblicken getauscht bekommen kann, ist eine Reichweite von über 300Km vielleicht gar nicht mehr zwingend notwendig?

Selbst dann ist die Urlaubsfahrt über weitere Distanzen kein Problem mehr.

Ich träume jetzt mal weiter: Du fährst nach MC-Donald an den Drive in. Wartest auf Deine Bestellung, befriedigst den Hunger Deiner quengelnden Kinder und in der Zwischenzeit wurde der Akku unter dem Wagenboden getauscht.

Noch mal schnell Pipi machen, dann geht´s aber weiter.

Phantasien? Ja, noch. Aber ich bin überzeugt, dass wenn man es wirklich wollte, es auch geht.

Ich denke da hat man aus Eigennutz gegen gesteuert. Die führenden E-Auto-Hersteller wollen natürlich nicht mit ihrer Batterietechnik hausieren gehen.
Sie haben viel Geld und Zeit in die Entwicklung der Technik gesteckt, was ein Alleinstellungsmerkmal sein kann.
Das wollen sie natürlich nicht gerne aufgeben.

Denn dann würde allein die Karosserie, Ausstattung und Verarbeitung zur Absonderung übrig bleiben.

Darum brauchte es hierfür gesetzliche Vorgaben. Und da wird´s dann schwierig. Da sehe ich allein die Probleme.


LG Carsten
Machbar ist so ziemlich alles. Es muss nur der Wille da sein. Als bekanntes Beispiel, die
Mondlandung 69. Unfassbar teuer, aber eben ideologisch begründet und somit finanziell durchsetzbar.

Schönen Sonntag.

Mod.:
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    Stimmen: 534 27,5%
  • 15.000km - 20.000km

    Stimmen: 396 20,4%
  • 20.000km - 30.000km

    Stimmen: 381 19,6%
  • 30.000km - 50.000km

    Stimmen: 156 8,0%
  • mehr als 50.000km

    Stimmen: 29 1,5%