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 Alles über Elektromobilität - Erfahrungen, Technik, Diskussionen und Meinungen

Habt ihr zu Hause die Möglichkeit ein E-Auto zu laden?

  • Ja

    Stimmen: 33 31,7%
  • Nein

    Stimmen: 61 58,7%
  • Noch nicht

    Stimmen: 10 9,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    104
  • Umfrage geschlossen .
Status
Dieses Thema wurde gelöst! Zur Lösung gehen...

Duster 13

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Duster 1.6 16V 4x4 (105 PS)
Baujahr
2014
Was die Kompatibilität angeht sehe ich da noch schwärzer. Jeder will doch sein Alleinstellungsmerkmal als die Norm durchsetzen. Sieht man ja an den Ladestationen.
Auch an den Ladestationen kann doch jedes E-Auto tanken. Die entsprechenden Adapter sind vorhanden. Bei Parallelentwicklungen ist das doch immer so. Siehe LPG. Oder in der HiFi Technik. Letztendlich wird ein System am Ende dominieren.
Noch bevor einer auf die Idee kommt mit einer eigenen Idee vorzupreschen, sollte eine ISO Norm für ein entsprechendes Kontaktsystem festgelegt werden. Dann gibt es da auch keine verschiedenen Systeme.

Mod.:
Beitrag editiert, da Bezugspost nicht mehr existent.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Thema war kurz geschlossen um hier mal etwas durchzukehren...

Leute, bleibt beim Thema!
Nebendiskussionen, bzw. Beiträge die direkt oder indirekt zu einer Nebendiskussion führen werden ab sofort kommentarlos gelöscht!
 

romulus

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Sandero Stepway II TCe 90 Prestige
Baujahr
2016
Auch an den Ladestationen kann doch jedes E-Auto tanken. Die entsprechenden Adapter sind vorhanden.
Bei den Steckern gebe ich dir ja noch recht. Aber bei den Bezahlsystemen und vor allem bei den Preisanzeigen pro KW/h gibt es großen Nachhohlbedarf. An jeder Tankstelle sehe ich den Preis vorher. Gerade in letzter Zeit wurde in VOX Automobil die E-Autotechnik oft getestet. Wenn man da die falsche Bezahlkarte hat kann es schon mal eng werden. Das meinte ich vor allem Dingen. Keine Herstellerkarten sondern die üblichen EC-Karten mit NFC chip sollten reichen. Ich träume weiter :rolleyes:
 

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
Bei den Steckern gebe ich dir ja noch recht. Aber bei den Bezahlsystemen und vor allem bei den Preisanzeigen pro KW/h gibt es großen Nachhohlbedarf. An jeder Tankstelle sehe ich den Preis vorher. Gerade in letzter Zeit wurde in VOX Automobil die E-Autotechnik oft getestet. Wenn man da die falsche Bezahlkarte hat kann es schon mal eng werden. Das meinte ich vor allem Dingen. Keine Herstellerkarten sondern die üblichen EC-Karten mit NFC chip sollten reichen. Ich träume weiter :rolleyes:
Sehe ich auch so. Müsste alles transparenter werden. Mal wird danach berechnet, wie lange man an der Station steht, mal wird der tatsächlich Stromerbrauch berechnet.

Wenn die Anbieter von Stromzapfstellen hier nicht selber in die Gänge kommen, dann sollte das evtl. reglementiert werden. Bei Tankstellen sind die Regeln ja auch klar definiert.

Und bezüglich der Austauschakkus müsst sich die Industrie auf noch tiefer greifende Normen verständigen, diese halte ich aber für unwahrscheinlich. Daher glaube ich, dass dies keine Zukunft hat. Zudem müssten evtl. unterschiedliche größen von Akkus vorgehalten werden.
 

DonCarlos

Mitglied Platin
Fahrzeug
Lodgy 1.5 dCi 109 PS
Baujahr
2017
Wir würden quasi von der heutzutagigen LED-Hand-/Stirnlampe die es in hunderten verschiedenen Bauformen und Designs gibt zurück gehen zu den Taschenlampen mit dem 4,5V-Block die allesamt gleich ausgesehen haben.
Das wird nie und nimmer passieren!
Ich gebe Dir in vielen Punken recht!

Doch in diesem nicht unbedingt.

Die kleinen "Wechselakkus/Batterien" mit der Normung A, AA, AAA und wie sie alle heißen, haben die Entwicklung von unzähligen Produkten erst ermöglicht.
Und das Dessin eines Auto wird aufgrund der Personenzahl, des Gepäckraumes immer eine gewisse Größe haben und damit auch die Kapazität einen entsprechenden Akku aufnehmen zu können.

Und wenn der Raum für eine "4,5V Batterie" vorgehalten wird, bedeutet das ja nicht, dass er auch ausgereizt werden muss.

Bei den anderen Punkten gebe ich Dir leider Recht. Der Zug ist vielleicht schon abgefahren. Wenn man früher Normen eingeführt hätte, wäre es vielleicht gegangen. Aber der Markt muss ja für alle offen sein.

LG Carsten
 

romulus

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Sandero Stepway II TCe 90 Prestige
Baujahr
2016
Eine Anmerkung noch. Die jetzige Bauweise, die Batterie ist ja in einem Edelstahlgehäuse, trägt auch zur Stabilität der Bodengruppe bei. Man könnte sich auf eine "Kassettengröße" einigen, aber bei den verschiedenen Fahrzeuggrößen macht eine Bevorratung schon wenig Sinn. Die Idee war mal nicht schlecht aber wird so nicht kommen. Schon allein weil wir ja auch durch die Globalisierung schon zu verschiedene Modelle und Bauformen auf dem Markt haben. Mal vom Verschleiß der Kontakte bei den hohen Strömen abgesehen.
 

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
Langfristig wird ein Wechselsystem sowieso keinen Sinn machen, denn bei den typischen Fortschritten bei den Akkus die man aus der Vergangenheit in die Zukunft extrapolieren kann, kann man vorhersagen dass in ein paar Jahren die Leistungsdichte und Ladeleistung so groß sein werden dass das kein Diskussionspunkt mehr sein wird.
Danke, diesen Aspekt hatte ich noch nicht auf dem Schirm gehabt. Zwar könnte man die Bauform (ähnlich wie bei dem Design eines Mainboards) vereinheitlichen, aber dann würde jeden "Tankstelle" trotzdem verschiedene Akkus anbieten - auch je nach dem wer vorher den Akku gewechselt hat. Zwar könnte man Kapazitätsunterschiede, durch den Preis ausgleichen, aber Ende muss dann der Kunde evtl. das nehmen was grade da ist...

...nein, ich glaube derzeit auch dass der "Tauschakku" eine Sackgasse ist.
Nichtsdestotrotz würde ich da Konzept nicht vorschnell beerdigen. Grade dann, wenn die Akkutechnologie große Fortschritte macht, könne das Konzept wieder attraktiv werden.
Wenn der Akku kleiner und günstiger wird, könnte auch das Konzept des "Tauschakku" wieder Attraktiver werden. Evtl. kann man dann sogar den Akku partiell wechseln - sprich der Akku ist in 5 oder 6 Teilen gegliedert, etc. dann hätte man auch den Spielraum, für "technische Verbesserungen auf Raten". Ich stelle mir das so vor, wie beim Arbeitsspeicher beim Rechner vor, man hat eine Anzahl von Steckplätzen und man kann verschieden Speicher, mit verschieden Kapazität einstecken - ich weiß der Vergleich hinkt.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Die kleinen "Wechselakkus/Batterien" mit der Normung A, AA, AAA und wie sie alle heißen, haben die Entwicklung von unzähligen Produkten erst ermöglicht.
Und das Dessin eines Auto wird aufgrund der Personenzahl, des Gepäckraumes immer eine gewisse Größe haben und damit auch die Kapazität einen entsprechenden Akku aufnehmen zu können.

Und wenn der Raum für eine "4,5V Batterie" vorgehalten wird, bedeutet das ja nicht, dass er auch ausgereizt werden muss.
Im Prinzip richtig, aber vergesst bitte nicht, dass eine Strinlampe ein sehr geringe Komplexität hat...
...ich bin früher viel in die Berge gegangen und habe von damals noch eine Petzl-Strinlampe.

Diese hatte sich Jahrzehnte nicht verändert. Erst als sich die Leuchtform sich reformiert hatte und allgemein die Akkus sich verbessert haben, hat sich hier was geändert. Vorher waren alle Petzl-Lampen gleich. "Normale" Birne (wie bei Fahrrad) und die "berühmte" 4,5V Batterie.
 
Zuletzt bearbeitet:

simple_worker

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi (90 PS)
...
Die kleinen "Wechselakkus/Batterien" mit der Normung A, AA, AAA und wie sie alle heißen, haben die Entwicklung von unzähligen Produkten erst ermöglicht.
...
Andererseits wird durch diese genormten Größen jede Menge Platz verschwendet.
Soweit ich mit der Entwicklung von Auto-Komponenten befasst war, hab ich stets so mitbekommen, wenn man es geschafft hat bei einem Bauteil ein paar mm Platz zu sparen bei gleicher Performance, wurden einem die Füße geküsst.
Also grad ein passendes Beispiel, die Drähte in klassischen Motorwicklungen sind rund.
Bei den allermeisten Motoren der E-Autos sind die Drähre rechteckig, weil damit deutlich mehr Leistung aus dem selben Bauraum geholt werden kann.
Das kann man direkt auf Batterien umlegen.
Hätte man genormte runde Einzelbatterien (A, AA, AAA) und stellt auf kleinzellige platzoptimierte Packs um - der Platzgewinn ist enorm (und genau das hat man gemacht).

Kein Hersteller kann sich leisten in einem Auto irgendwo konstruktiv Platz zu verschwenden.

Ähnliches spielt sich ja auch beim Smartphone ab.
Da geht ein Wechselakku ja auch haptsächlich nicht weil der insgesamt so viel Platz brauchen würde, und das Handy dann unverkäuflich klobig wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:

romulus

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Sandero Stepway II TCe 90 Prestige
Baujahr
2016
Da geht ein Wechselakku ja auch haptsächlich nicht weil der insgesamt so viel Platz brauchen würde, und das Handy dann unverkäuflich klobig wäre.
Oben gebe ich dir recht. Aber beim Smartphone könnte ich streiten. Wegen 1 mm mehr Dicke würden bestimmt viele auf ein neues Handy verzichten (außer die immer alles Neu haben woller) wenn sie den Akku selber wechseln könnten. Nicht die Dicke ist da das Problem sondern der Mehraufwand für Kontakte und Halterung. Da ist es eben einfacher den Akku mit einer Art Karrosseriekleber fest zu verkleben. Außerdem kann man dann das Smartphone Wasserfester machen.
Ich habe damals für mein Samsung S2 einen größeren Akku gekauft ( 3000 mA/h) und im Bundle war gleich eine neue Rückwand dabei weil der Akku etwas höher war. Jetzt dient der Oldie zum Anzeigen von Wasser und Öltemperatur über die OBD2 Schnittstelle.
 

simple_worker

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi (90 PS)
Du sagst es richtig, das Gesamtsystem wird durch einen Wechselakku komplizierter und braucht mehr Platz (insbes. wenn's wasserdicht sein soll).
Derselbe Grund wie das Weglassen des Klinkensteckers, oder der Vorteil des (neueren) Lightnings über USB-C.

In Wirklichkeit ist's eh lustig, wie die Käufer so drauf fliegen das neueste superdünne Modell zu kriegen und dann müssen sie's in ein klobiges Gehäuse stecken damit es geschützt ist.
 

Duster 13

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Duster 1.6 16V 4x4 (105 PS)
Baujahr
2014
Und bezüglich der Austauschakkus müsst sich die Industrie auf noch tiefer greifende Normen verständigen, diese halte ich aber für unwahrscheinlich. Daher glaube ich, dass dies keine Zukunft hat. Zudem müssten evtl. unterschiedliche größen von Akkus vorgehalten werden.
Es muss nur einer mit einem vernünftigen System anfangen, dann würden andere auf den Zug aufspringen.
Um die Probleme mit unterschiedlich großen Akkus aufzufangen könnte man mehrere kleine parallel schalten. Statt z.B. Ein großer Akku sechs kleinere. Bei einem kleineren Fahrzeug dann vielleicht nur vier, bei einem größeren acht, usw.
So wie das heute bei Taschenlampen praktiziert wird.
 

macer

Mitglied
Fahrzeug
Dacia Duster 4x4, 1.6 16V
Es wurden schon mehrer Akkutauschsysteme vorgestellt. Keines fand in irgendeiner weise Zustimmung.
E-Autohersteller arbeiten alle an einem eigenen Batteriemanagementsystem, und entwickeln zum Teil auch eine eigene Zellchemie. Aus diesen Gründen wird es nie Standardakkus geben.
Dann kommen noch die Kosten. BetterPlace wollte pro Fahrzeug 200€ monatlich haben. Geht gar nicht.

Der Wunsch von Akkutauschstationen kommt eigentlich nur von nicht E-Autofahrern. Ich kenne keinen E-Autofahrer, der sich für soetwas begeistert. Reichweitenangst haben nur die, die kein E-Auto fahren.
Man könnte sich ja auch über Tankwechselstationen Gedanken machen. Standard 100L Tanks, die an Tankwechselstationen leer gegen voll gewechselt werden ;-)
Genau son Blödsinn….
 

Duster 13

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Duster 1.6 16V 4x4 (105 PS)
Baujahr
2014
Der Wunsch von Akkutauschstationen kommt eigentlich nur von nicht E-Autofahrern. Ich kenne keinen E-Autofahrer, der sich für soetwas begeistert. Reichweitenangst haben nur die, die kein E-Auto fahren.
Man könnte sich ja auch über Tankwechselstationen Gedanken machen. Standard 100L Tanks, die
Natürlich, weil gerade Die das Problem mit nicht vorhandenen Ladestationen sehen.
Die, die ein E-Auto haben können dieses auch laden, weshalb sie sich auch keine Gedanken über schnelle Lademöglichkeiten machen müssen.
In Verbindung mit Deiner Aussage über "Wechseltanks", die ich hier freundlicherweise mal nicht kommentiere, ist Deine Aussage bar jedes argumentativen Wertes.
 

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
....mit Deiner Aussage über "Wechseltanks", die ich hier freundlicherweise mal nicht kommentiere, ist Deine Aussage bar jedes argumentativen Wertes.
Sagen wir er hat einen (absichtlich) übertriebenen Vergleich gezogen. :whistle:

Aber beim lesen der Beiträge, seit heute Morgen, hat sich bei mir doch der Eindruck gebildet, die Idee mit den Wechselstationen wäre bestenfalls eine Not-Lösung.

Wahrscheinlich haben die Kritiker recht, und die Lösung des Reichweitenproblems sind ausreichend gute Batterien. keineahnung.gif
.
 

Duster 13

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Duster 1.6 16V 4x4 (105 PS)
Baujahr
2014
Okay, aber ich erinnere an die Lithium-Schwefel-Batterie aus #3.508

Wenn man mit einer Batterieladung 1.000 km weit kommt.
Dann relativieren sich längere Wartezeiten beim nachtanken.
.
Wenn man nicht laden kann, kann man nicht laden.
Was hat das mit der Reichweite zu tun?
 

Rostfinger

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Nicht die Reuchweite ist das Problem sondern das Laden an sich und nur darum geht es hier.
Genauso......jeder der sich ein BEV-Fahrzeug leisten kann oder möchte, ist nicht bereit, einige Meter entfernt
von seinem Wohnort zu laden. Reichweite.....musss sein. Wofür braucht ein Pendler mehr wie 200 Kilometer
Reichweite ? Oder fährt jeder sein BEV-Fahrzeug 24 Stunden pro Tag und hat keine Zeit zum aufladen ?
 

DonCarlos

Mitglied Platin
Fahrzeug
Lodgy 1.5 dCi 109 PS
Baujahr
2017
Genauso......jeder der sich ein BEV-Fahrzeug leisten kann oder möchte, ist nicht bereit, einige Meter entfernt
von seinem Wohnort zu laden. Reichweite.....musss sein. Wofür braucht ein Pendler mehr wie 200 Kilometer
Reichweite ? Oder fährt jeder sein BEV-Fahrzeug 24 Stunden pro Tag und hat keine Zeit zum aufladen ?
Damit bleibt das BEV-Fahrzeug also ein Auto für Pendler? Oder der typische Zweitwagen?

Eigentlich ist es einfach der Wunsch nach einem Familienwagen, der auch für die Urlaubsreise über 600Km gut ist.
Der auch einen Wohnwagen ziehen, oder eine Familie mit Hund und/oder Gepäck transportieren kann.

Es läßt sich sicher noch mehr unsinniges Zeug konstruieren und bestimmt wurden alle Wünsche in diesem Thema schon behandelt.
Beginnen wir also nicht wieder von vorn.

Reichweite kostet Geld. Weil der Akku entsprechend groß, schwer und teuer ist.
Schon ist der Traum für die Familie ausgeträumt.

Was bezahltbar ist, hat eine Reichweite von 200-300Km, vielleicht knapp darüber und eine Ladedauer, die eine weite Reise bald nicht mehr sinnvoll macht. Supercharger? Fehlanzeige. Außerdem bewegen wir uns da immer noch im Kleinwagensegment.

Ich erkenne die Nachteile eines Wechselakkusystem an. Aber schlecht finde ich es trotzdem nicht.
Teslar hat seine eigenen Ladestationen.

Warum sollte ein Konzenverbund das nicht auch stemmen können?

Was wäre, wenn der PSA- und andere Konzerne sich zusammentäten und einen Wechselakku konzipieren und vergleichbare Autos, mit gleicher Bodengruppe entwickeln? Machen sie mit den Verbrennern doch auch schon.

Kleine Akkus würden auch geringere Erstanschaffungskosten produzieren. Ja, im Regelfall, für die Fahrten Zuhause und zur Arbeit braucht man keine Reichweite über 200-300Km. Da reicht der kleine Akku.

Aber dann die Option zu haben, Reichweite durch Tausch zu erweitern, würde mehr Zustimmung für ein BEV-Fahrzeug generieren.

Ein bezahlbarer CITIGOe iV von Skoda sieht da so aus:

Ladedauer
AC 2,3 kW, 100 % SoC (Std.) ca.16,25Ladedauer
AC 7,2 kW, 100 % SoC (Std.) ca.5,5Ladedauer
DC 40 kW, 80 % SoC (Std.) ca.1

Es ist eben kein Teslar.

Zu "Onkel und Tante nach Kiel" haben wir 550Km. Eigentlich keine ungewöhnlich lange Strecke.
Die Reichweite des CITIGOe iV kombiniert nach WLTP: 253 Km

Realistisch sind wohl, bei vollem Auto und schneller Fahrt über die Autobahn, 180Km-200Km???

So ein Auto ist also, als Familienfahrzeug, ungeeignet. Eine Fahrt nach Kiel, bei unserem Diesel eine halbe Tankfüllung, würde zu einer organisatorischen Herausforderung.

Wenn jetzt aber eine etwas größere Karosse, sagen wir mal wie ein Dokker oder MCV mit 250Km Standard-Reichweite durch einen Wechselakku auf Urlaubsradius gebracht werden könnte...

Wenn die Autokonzerne eigene Elektrotauschtankstellen an den Autobahnen hätten und so auch noch eine Markenbindung aufbauen würden, bei der sie nochmals verdienen können?

Ich glaube das alles machbar ist, wenn man nur wollte.

LG Carsten
 

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
Ich glaube das alles machbar ist, wenn man nur wollte.
Sowieso.

Du könntest Dir eine Wechselstation bauen lassen. Ist alles nur eine Frage des Geldes.

Bezahlbar für Jedermann wird es, wenn es in ausreichender Menge nachgefragt wird. Und nachgefragt wird es, wenn es preiswert genug ist.

Das ist ein Dilemma, wenn man genauer darüber nachdenkt. Oder anders herum: lass' uns erst um die Pendlerautos kümmern. Da ist die Nachfrage groß genug, um die Kosten niedrig zu halten. Der Rest kommt später - und wird vielleicht anders mit Energie versorgt, weil die Technik rapide fortschreitet. Bis dahin reichen die verbliebenen Verbrenner-Autos.
 
Status
Dieses Thema wurde gelöst! Zur Lösung gehen...

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  • 0km - 5.000km

    Stimmen: 96 4,7%
  • 5.000km - 10.000km

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  • 10.000km - 15.000km

    Stimmen: 560 27,4%
  • 15.000km - 20.000km

    Stimmen: 427 20,9%
  • 20.000km - 30.000km

    Stimmen: 393 19,2%
  • 30.000km - 50.000km

    Stimmen: 162 7,9%
  • mehr als 50.000km

    Stimmen: 31 1,5%