• Wir stellen unseren Nutzern die originalen Dacia-Bedienungsanleitungen kostenlos zum Download zur Verfügung. Mit freundlicher Unterstützung von Dacia Deutschland.

Mal ein ganz anderer Dokker-Ausbau


Uwe Müller

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 95
Baujahr
2020
Hallo Chauffeur,
großen Respekt für Deine Arbeit. Meine "Campinganwendung" reduziert sich derzeit auf das Einladen von zwei Stühlen und einem Klapptisch... :dance:

Gruß Uwe
 

Chauffeur

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dokker SCe 100
Baujahr
2016
  • Themenstarter Themenstarter
  • #32
... Meine "Campinganwendung" reduziert sich derzeit auf das Einladen von zwei Stühlen und einem Klapptisch... :dance:
Weniger ist mehr ;)

Ich hoffe, dass ich in der kommenden Woche endlich eine kleine Einweihungstour machen kann, wenigstens für eine oder zwei Nächte in den Pfälzerwald, die Campingplätze öffnen ja ab Montag. Zwar erst mal nur für autarke Camper, aber das bin ich ja :rotate:
 

dermike

Mitglied Platin
Fahrzeug
Seit 05.07.2018 habe ich ihn, den Dokker Tce 115
Baujahr
2018
Weniger ist mehr ;)

Ich hoffe, dass ich in der kommenden Woche endlich eine kleine Einweihungstour machen kann, wenigstens für eine oder zwei Nächte in den Pfälzerwald, die Campingplätze öffnen ja ab Montag. Zwar erst mal nur für autarke Camper, aber das bin ich ja :rotate:


Gut zu wissen, ich stehe auch in den Startlöchern
 

Dokkys

Mitglied
Fahrzeug
Dacia Dokker
Danke Timmo, ich werde das auf jeden Fall ausprobieren. Ein 4-Sitzer und dafür zusätzlichen Stauraum wäre schon toll. Und die Stange lässt sich ja irgendwie in die Stauraumkiste integrieren.
 

Oelf

Mitglied
Fahrzeug
Dokker
Toller Ausbau! Eine Anregung: vllt. kannst du die Solaranlage mit Scharnieren versehen, so kannst du das Dach platztechnisch optimal ausschöpfen, wenn du die Platte hochklappst. Und bei niedrigem Sonnenstand kannst du durch das Hochklappen noch etwas mehr Sonnenenergie rauskitzeln ;)
 

Spiderman58

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Lodgy 1,2 Tce 115
Baujahr
2016
Danke für die Anregungen zur "Elektrifizierung" meines einfachen Campingausbaus. Wobei mir die Variante vom Herrn Chauffeur besonders gut gefällt. Kannst Du mir noch schreiben, was für ein Relais das ist? Was hast Du da noch alles angeschlossen, dass da so viele Kabel dran sind? Es ist übrigens eine Kompressor-Kühlbox.
 

Chauffeur

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dokker SCe 100
Baujahr
2016
  • Themenstarter Themenstarter
  • #37
Kannst Du mir noch schreiben, was für ein Relais das ist? Was hast Du da noch alles angeschlossen, dass da so viele Kabel dran sind?

Das ist ein Standard-KFZ-Relais, ich hatte DIESES bestellt, und was alles angeschlossen ist, kannst du auf dem ersten Bild (Schaltplan) im Posting #16 sehen.


Toller Ausbau! Eine Anregung: vllt. kannst du die Solaranlage mit Scharnieren versehen, so kannst du das Dach platztechnisch optimal ausschöpfen, wenn du die Platte hochklappst. Und bei niedrigem Sonnenstand kannst du durch das Hochklappen noch etwas mehr Sonnenenergie rauskitzeln ;)
Bei den PV-Modulen bin ich froh, dass die fest drauf sind, ich hätte sonst Angst, sie auf der Autobahn zu verlieren, und um sie nach der Sonne auszurichten müssten sie ja in alle Richtungen schwenkbar sein. Und die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die Module auch so ausreichen um den Verbrauch der Kühlbox nachzuladen, auch wenn das Auto nicht in der Sonne steht (dann braucht ja die Kühlbox auch weniger Strom).
So schränken die Module zwar die nutzbare Fläche etwas ein, aber es reicht immer noch für meinen Klapptisch mit zwei Stühlen und mehr braucht's nicht.

Apropos: Ich war jetzt drei Tage unterwegs, die Elektrik funktioniert einwandfrei.
 

Spiderman58

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Lodgy 1,2 Tce 115
Baujahr
2016
Danke für die Antworten. Ich möchte mir möglichst nicht die Elektrik zerschießen, nur weil ich etwas falsch verstanden habe. Noch was: zwischen Starterbatterie und Booster und zwischen Booster und Bordbatterie, sowie vors Relais kommen laut den Schaltplänen oben Sicherungen. Kommen sonst noch Sicherungen rein? Außer bei den Ladekabeln (16mm²) können "normale" 3-5mm² Drähte verbaut werden, oder? Elektrik ist nicht gerade meine Sonnenseite, daher die vielen Fragen.
 

Oelf

Mitglied
Fahrzeug
Dokker
Das ist ein Standard-KFZ-Relais, ich hatte DIESES bestellt, und was alles angeschlossen ist, kannst du auf dem ersten Bild (Schaltplan) im Posting #16 sehen.



Bei den PV-Modulen bin ich froh, dass die fest drauf sind, ich hätte sonst Angst, sie auf der Autobahn zu verlieren, und um sie nach der Sonne auszurichten müssten sie ja in alle Richtungen schwenkbar sein. Und die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die Module auch so ausreichen um den Verbrauch der Kühlbox nachzuladen, auch wenn das Auto nicht in der Sonne steht (dann braucht ja die Kühlbox auch weniger Strom).
So schränken die Module zwar die nutzbare Fläche etwas ein, aber es reicht immer noch für meinen Klapptisch mit zwei Stühlen und mehr braucht's nicht.

Apropos: Ich war jetzt drei Tage unterwegs, die Elektrik funktioniert einwandfrei.

Das kann ich verstehen, lieber eine Solaranlage aufm Dach als beim Hinterfahrenden in der Windschutzscheibe. Wenn dann, würde ich die nur einseitig klappbar machen, quasi wie eine Truhe. Aber wenn der Ladestrom ausreicht, passt das! Never touch a running system
 

Chauffeur

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dokker SCe 100
Baujahr
2016
  • Themenstarter Themenstarter
  • #40
Kommen sonst noch Sicherungen rein?
Nein, außer den dargestellten Sicherungen braucht man keine. Wobei ich die Sicherung vor dem Relais nicht selber eingebaut habe, da habe ich Zündungsplus von einem Kabel abgegriffen, das schon im Sicherungskasten abgesichert ist. Und zwar die Leitung für den Radioanschluss, die ich dafür nicht mehr brauche, weil ich das Radio auf Dauerplus habe. Ich habe dann mit 5 A die kleinste Sicherung eingesetzt, die ich hatte.

Außer bei den Ladekabeln (16mm²) können "normale" 3-5mm² Drähte verbaut werden, oder?
Die Kabel am/vom/zum Relais können dünn sein, da fließt ja kein nennenswerter Strom, da tun es auch 1,5 mm².
Die Kabel, die dann an der Bordbatterie angeschlossen werden (in meinem Plan nicht dargestellt), brauchen dort natürlich eine Absicherung möglichst dicht am Pluspol. Kabelstärken und Absicherung hängen dann von den angeschlossenen Verbrauchern ab. Da ich außer der Kühlbox nur ein USB-Ladegerät oder vergleichbare "Kleinverbraucher" anschließe, habe ich mich da mit 10 A Absicherung begnügt und mit 2,5 mm². Das "dünne" Kabel führt zwar zu einem kleinen Spannungsverlust (ca. 0,1 V) auf dem Weg zum Batteriewächter (ca. 1 m), das ist aber tolerabel.

Weil das auch hier von Interesse ist, kopiere ich noch Frage und Antwort aus deinem Thread hier rein:

Hallo Chauffeur, was ist das für eine grüne Leitung, die in Deinem großen Schaltplan vom Ladebooster (TS) zur Bordbatterie geht. Leider kann man nicht lesen, was dran steht.
...
Oh ja, die Schrift an den grünen Leitungen ist zu klein. Das ist das zweiadrige Kabel vom Temperatursensor, der beim Laderegler mitgeliefert wird. Durch die Temperaturmessung wird der Ladestrom auch an die Temperatur der Batterie angepasst, was den Ladevorgang optimiert. Der Sensor wird am besten auch auf einem Batteriepol befestigt, das ist aber kein elektrischer Anschluss, nur Abgreifen der Temperatur.

Sehr wichtig ist natürlich, dass die Quetschverbindungen wirklich fest sind! Also nach dem Quetschen immer zur Prüfung am Kabel ziehen. Ich musste die Crimpzange bei den 16 mm²- Verbindern teilweise auf 10 mm² einstellen, damit es wirklich fest war.
 

Spiderman58

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Lodgy 1,2 Tce 115
Baujahr
2016
Danke für die ausführlichen Auskünfte. Die Teile sind bestellt und wenn alles da ist, kanns losgehen. Ich werde meine Bordbatterie hinterm Fahrersitz aufstellen und damit nichts verrutschen kann und nichts überbrückt wird, bekommt sie eine Abdeckung. Die spanne ich an noch anzufertigenden Ösen, die ich an der Sitzverschraubung am Bodenblech montieren will, fest. Mal sehen, wie das Ganze dann aussieht. Vielleicht bleibt die Bordbatterie auch gleich drin. Erster Test soll dann in 3-4 Wochen sein.
 

PaoloH

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dokker
Ich habe einen höhenverstellbaren Fahrersitz. Den lasse ich mit meinem Gewicht ganz runter, während ich drauf sitze, dann schiebe ich ihn bis nach hinten zum Anschlag. Ich habe allerdings auch ein höhenverstellbares Lenkrad, das muss relativ weit oben sein, damit die Lehne (natürlich ohne Kopfstütze) mit leichtem Widerstand am unteren Ende des Lenkrads vorbei geht. Wenn das Lenkrad unten steht, passt es nicht.

Ein sehr interessanter Ausbau.
Ich würde sogar sagen, dass beste was ich bisher gesehen habe beim Hochdachkombi. In allen Bereichen, nicht nur beim Dokker. Da hat sich mal jemand echt Gedanken gemacht und beschreibt vor allem auch mal, wo das Zeug hinkommt wenn man es NICHT aufgebaut hat!

Besonders gefällt mir:
-Verzicht auf Bodenplatte
-Verwendung von Euroboxen.
-Bett bis zum Lenkrad

Aber das mit dem Bett geht nur bei verstellbarem Lenkrad?
Aus welchem Land ist denn dein Essientel?
Ich habe auch einen Essentiell, aber bei mir lässt sich meines Wissens nichts verstellen am Lankrad und auch nicht in der Höhe am Sitz...
 

Chauffeur

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dokker SCe 100
Baujahr
2016
  • Themenstarter Themenstarter
  • #43
Oh, danke für die Blumen :rotate:

Ich habe den Dokker gebraucht gekauft, aber es war wohl ein Import aus Polen. Ob die Sitzhöhen- und Lenkradverstellung Serien- oder Sonderausstattung sind, weiß ich nicht.
Der höhenverstellbare Sitz ließe sich wohl leicht nachrüsten, es dürfte nur schwierig sein, einen zu bekommen. Ob es dann auch ohne höhenverstellbares Lenkrad geht, weiß ich natürlich nicht. Wie weit kommst du denn ohne die Verstellmöglichkeit mit der SFahrersitzitzlehne runter? Vielleicht gibts auch dafür eine Lösung? Unter meinem Rost ist ja noch Luft ...
 

PaoloH

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dokker
Oh, danke für die Blumen :rotate:

Ich habe den Dokker gebraucht gekauft, aber es war wohl ein Import aus Polen. Ob die Sitzhöhen- und Lenkradverstellung Serien- oder Sonderausstattung sind, weiß ich nicht.
Der höhenverstellbare Sitz ließe sich wohl leicht nachrüsten, es dürfte nur schwierig sein, einen zu bekommen. Ob es dann auch ohne höhenverstellbares Lenkrad geht, weiß ich natürlich nicht. Wie weit kommst du denn ohne die Verstellmöglichkeit mit der SFahrersitzitzlehne runter? Vielleicht gibts auch dafür eine Lösung? Unter meinem Rost ist ja noch Luft ...

Probier ich mal aus, wenn ich mal Zeit habe.

Ansonsten verteile ich keine Blumen, sondern sag nur meine Meinung.
Die Ausbauten im Bereich Minicamper unterscheiden sich sonst ja nur in Details, das Grunsprinzip ist aber immer gleich.
Ich hatte diese Idee mit dem "Keil" under der Rücksitzbank auch und will sie umsetzen, damit die Rückseite gerade liegt.
Geht das dann genau auf mit deiner Konstruktion über dem Fahrersitz oder kommst Du dadurch etwas höher im Bereich der Rücksitze? (ich hoffe ich habe mich jetzt verständlich ausgedrückt)
 
Zuletzt bearbeitet:

Chauffeur

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dokker SCe 100
Baujahr
2016
  • Themenstarter Themenstarter
  • #45
Ja, mit meiner Konstruktion ging das so genau auf. Wobei ich als "Horizontale" fürs Bett die Parallele zur Ladefläche genommen habe: Wenn das Auto nicht nennenswert beladen ist, geht das Bett dann zum Kopfende hin leicht bergab. Insofern könnte man da auch noch was rausholen, wenn die umgeklappte Fahrersitzlehne weiter oben liegt.
 

Statistik des Forums

Themen
32.727
Beiträge
785.380
Mitglieder
51.700
Neuestes Mitglied
Willi Josef