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Lodgy als Zugfahrzeug [Sammeltreat]

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tomrv

Moin,

dieser unrealistische Pipifax mit den Anhängerkasten unterhalb 12% ist seit Jahrzehnten eine Spezialität vor allem deutscher Hersteller.
Ein nette Augenwischerei die einem eine hohe Anhängelast vorgaukelt.
Aber verschweigt, dass es in Praxis schnell stark auf Kante genäht ist.

8% und mehr Steigung kommt sehr häufig vor.
Dort wo man es nicht vermutet, meist weit abseits von Hochgebirgsregionen.
Sehr viele Straßen aus dem Mosel- und Rheintal haben deutlich mehr, an jeder Ecke in der Eifel, dem Sauerland hat man mehr.
 
E

Ehm

Ich glaube deine Beispiele hinken etwas,denn nicht jeder wohnt oder lebt in deinen angegebenen Gebieten, oder fährt dort hin.

Es geht doch nur um darum, das man eventuell etwas mehr in das Zugfahrzeug laden kann,bzw. auch mal einen Pferdeanhänger ziehen kann.

Des weiteren finde ich es von Dacia etwas schwach,
selbst Renault ist mit technischen Auskünften besser.

Vor allen Dingen sind die Fragen für mich nicht unrealistisch
 
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T

tomrv

Moin,

von mir aus.

Es sollte eigentlich nur verdeutlichen, dass Steigungen von mehr als 8% allgegenwärtig sind.
Selbst einige sehr lange Autobahnsteigungen in D liegen da nur knapp drunter.
Bei einigen Volkswagen, beispielsweise beim Caddy oder Touran, hat man ja auch diese Angaben bis 8%. Was dann ganz tolle Anhängelasten ermöglicht. Dazu gibts i.d.R. dann aber auch Fußnoten (die man dann mal lesen sollte). In denen meist das Gesamtzuggewicht beschränkt wird, und somit weniger Zuladung vorhanden ist.
Also nichts anderes als beim Lodgy auch. Nur dass beim Lodgy vernünftigerweise die Anhängelast nach wie vor bei 12% nutzbar bleibt.

Und schau einfach mal in die Betriebsanleitung des Lodgy.
Da steht eine etwas verstrickte Angelegenheit drin, dass man bei Anhängerbetrieb Hinterachslast und Gesamtgewicht unter bestimmten Bedingungen innerhalb gewisser Grenzen überschreiten darf.
So dass also bei Ausnutzung der 1400kg weniger als 200Kg von der Zuladung verloren gehen.

Ich habe das nicht weiter durchgelesen, weil wir mit den üblichen Grenzen auskommen.
 
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Oebis

Mitglied Gold
Fahrzeug
MCV I- 1,5 68PS Laureate 27.01.2008 139645
Baujahr
2008
mal ein Beispiel, Dacia betreffend,
Zulässige Anhängelast gebremst bei 12% Steigung: 1300kg
Zulässiges Gesamtgewicht des Gespanns: 2650kg
Zulässiges Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs: 1810kg
Leergewicht des Zugfahrzeugs: 1270kg
bei einer Fahrt mit voll beladendem Zugfahrzeug (1810kg) reduziert sich die zulässige Anhängelast auf magere 840kg ( 2650kg - 1810kg) Soll die volle Anhängelast von 1300kg zur Verfügung stehen, darf das Zugfahrzeug gerade mal mit 80kg (wäre 1Person mit Idealgewicht) beladen werden.
Bei Kauf eines Zugfahrzeugs ist es ratsam, die zulässige Anhängelast um 20% höher zu wählen, als das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers.
Besitzt der gezogene Anhänger eine eigene Bremse ( Auflaufbremse ) darf das tatsächliche Gewicht des Anhängers den Wert nicht überschreiten. Häufig sind zwei Werte vermerkt, bei 12% Steigung ein geringerer Wert als bei 8%
Gruß
 
E

Ehm

Hallo Leute danke für eure Antworten,das ist mir aber alles bekannt.
Es geht doch nicht darum das ich unbedingt eine höhere Anhängelast benötige. Ich werde jedoch in meiner beruflichen Tätigkeit damit konfrontiert und sollte
Fragen die an mich gestellt werden auch annähernd beantworten können.

Aber jetzt kann ich ja auf den Hersteller verweisen.

Ich habe schon etliche Fahrzeugscheine in der Hand gehabt,
mir ist aber noch nie aufgefallen das bei der Anhängelast bei 8% Steigung
die Zuglast abgeändert wurde.Wäre ja in diesem Fall auch unrealistisch.(Weniger Steigung,weniger Zuglast?).
Selbst bei Mazda nicht
 
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T

tomrv

Wäre ja in diesem Fall auch unrealistisch.(Weniger Steigung,weniger Zuglast?).
Moin,

das habe ich ja auch nicht geschrieben.

Es passiert aber immer wieder, dass eine höhe Anhängelast für 8% genannt wird und das Gesamtzuggewicht nicht erhöht wird.

Dann gilt das:
....In denen meist das Gesamtzuggewicht beschränkt wird, und somit weniger Zuladung vorhanden ist.
D.h. man hat mit zwei Einschränkungen zu leben:
Die Beschränkung der Steigung auf 8% und ggf. weniger Zuladung.
 
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flor61

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dacia Lodgy 1.6 MPI (85 PS), in PL gekauft
Hallo Leute,

ihr seid so verzivillisiert, das mag die Regierung.

Wenn am Berg 8% steht dann sind es 8%? Jetzt sagt mir mal einer von euch, was 8% sind, oder 12% oder mehr oder weniger?

Diese Zahlen sind für uns absolute "Rille". Entscheidend ist, ob wir da hoch kommen. Klar, wenn wir Oben sind, dann wissen wir es, oder auch nicht.

flor61
 
Zuletzt bearbeitet:
T

tomrv

Moin,

naja wenn man denn sowieso schon im ersten Gang fährt, immer weiter an Geschwindigkeit verliert und das Ende der Steigung nicht abzusehen ist, dann kapiert man durchaus den Sinn der Beschilderung. Die an den meisten dieser Stellen, hoffentlich frühzeitig, steht.

Und richtet sich das nächste mal danach und sucht sich einen anderen Weg.
 

Helmut2

Mitglied Diamant
Fahrzeug
MCV1 1.5 dCi, 86 PS, Laura Kometen Grau metallic, 07 /2009
Es passiert aber immer wieder, dass eine höhe Anhängelast für 8% genannt wird und das Gesamtzuggewicht nicht erhöht wird.
Heute wird im allgemeinen die Prüfsteigung von 12%, in Verbindung mit der höchsten Anhängelast genannt.

Früher hat man z.T 2 Werte genannt, einen bei 8% und einen bei 10 oder 12%, wobei der höhere bei 8% gleichzeitig die maximale Anhängelast darstellte.

Diese verwirrende Zahlengebung wurde durch die einheitliche 12% Prüfsteigung entschärft.

12% bei 1400kg, eine klare saubere Ansage!

Die 1400kg haben aber vor allem ihre Wurzeln in der Fahrsicherheit und NICHT in einer evtl. überschrittenen Leistungsfähigkeit des Antriebes vom Zugfahrzeuges.

Ist man in der Ebene mit 1400kg am Haken unterwegs und muß z.B. bei Tempo 80 in einer langestreckten Kurve voll in die Eisen, muß der Zug in der Spur bleiben.

Hat das gleiche Zugfahrzeug 1600kg am Haken könnte passieren, daß in der gleichen Kurve, bei gleicher Geschwindigkeit und gleicher Vollbremsung, der Hänger durch den Druck der Auflaufbremse auf die Kugel, das Zugfahrzeug an der Hinterachse aus der Bahn schiebt.

Der Hintern geht weg, der Zug knickt ein und all zu oft wird dabei leider das Zugfahrzeug umgeworfen. ........ Im günstigsten Fall stellt sich das Zugfahrzeug queer und fast paralell zum Hänger, wobei beide mehr oder weniger Feindkontakt miteinander bekommen.

Die 1400kg sind also die maximale Anhängelast auch in der Ebene, um auch in kritischen Bremssituationen die Hinterachstraktion nicht zu überfordern.
 
T

tomrv

Moin,

12% bei 1400kg, eine klare saubere Ansage!
So isset

Die 1400kg haben aber vor allem ihre Wurzeln in der Fahrsicherheit und NICHT in einer evtl. überschrittenen Leistungsfähigkeit des Antriebes vom Zugfahrzeuges.
Die Anhängerlasten kommen u.a. ja auch durch Prüfungen zustande. Mehrfach Anfahren können an einer Prüfsteigung usw.
Und die Feststellbremse des Zugfahrzeugs, muß den gesamten Zug halten können.
Das ist sicher nur ein Teil der Kriterien wie Anhängelasten festgelegt werden.

Ist man in der Ebene mit 1400kg am Haken unterwegs und muß z.B. bei Tempo 80 in einer langestreckten Kurve voll in die Eisen, muß der Zug in der Spur bleiben.
Ja aber.
Bei dem Gewicht ist es auf jeden Fall ein gebremster Anhänger. Da ist es mit dem Bremsen in Kurven und dem Einknicken nicht so kritisch. Da der Anhänger ja selber bremst drückt er auch nicht mit dem gesamten Gewicht gegen das Zugfahrzeug.
Zusätzlich verlagert sich das Gewicht des Anhängers nach vorne und erhöht die (dynamische) Stützlast sobald dieser bremst.
Dadurch erhöht sich Hinterachslast am Zugfahrzeug und damit die Seitenführung der Räder. Und stabilisiert so die Fuhre.
Das genau ist der Grund warum man instabile Gespanne mit Bremsen eingefangen bekommt.

Viel mehr Sorgen beim Bremsen in Kurven muß man sich dagegen bei ungebremsten Anhängern machen. Auch wenn sie noch so leicht sind.
Das drückt das volle Gewicht seitlich ins Heck und es verlagert sich kaum Gewicht auf das Heck vom Fahrzeug, da die Verzögerung deutlich schlechter ist.
 

MThiel

Neumitglied
Fahrzeug
SCe 110 LPG Stepway
Ich habe eine Frage zu Erfahrungen mit den Sce 110 LPG (!) als Zugfahrzeug. Der Wagen (Stepway Sce 110 LPG, 7 Sitze) soll in Kürze gekauft werden. Eigentlich passt diese Motorierung gut für uns (Flachland, viel Kurzstrecken auf Arbeit unter 20 km, max. 10-15Tk pro Jahr) - aber als große Ausnahme steht eine 6 Monate-Tour im kommenden Jahr nach und durch Griechenland (über Albanien usw.) an. Gezogen werden soll ein Eriba Triton (von 1993) mit einem Leergewicht von ca. 900kg.
Wenn ich die Motorwerte stur bei Zugwagenrechner eingebe, bekomme ich die Aussage, dass es schon passt, aber schwierig wird, bei Steigungen von etwa 7% und mehr anzufahren bzw. über 13% in der Fahrt den Berg hoch zu klettern. Ich kann natürlich nicht sagen, was mich auf den spontan gewählten Wegen durch Griechenland erwartet. Bisher las ich nur, dass vom SceLPG zugunsten des TCe oder des Diesel abgeraten wurde. Aber gibt es Erfahrungen und Einschätzungen zum 110 SCe LPG? Mir wegen diesen einen Urlaubs eine andere, teurere Motorierung zuzulegen erscheint mir abwegig, aber ich bin sehr verunsichert.
 

exnissan

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Lodgy 1.5 dCi eco2 (110 PS)
Baujahr
2014
hi in die Runde

Ich bin hier grad so über das Thema gestoplert

Also Verbrauch mit großem Planenanhänger Tandem Leergewicht 850 ! ( nur ein Bett geholt ca 180 KG)
Verbrauch: 12,5 l bei Überland mit viel beschleunigen und bremsen

ja: die Gänge mussten schon höher ausgedreht werden und ecoTaste - kein tun
 

MThiel

Neumitglied
Fahrzeug
SCe 110 LPG Stepway
Ich habe eine Frage zu Erfahrungen mit den Sce 110 LPG (!) als Zugfahrzeug. Der Wagen (Stepway Sce 110 LPG, 7 Sitze) soll in Kürze gekauft werden. Eigentlich passt diese Motorierung gut für uns (Flachland, viel Kurzstrecken auf Arbeit unter 20 km, max. 10-15Tk pro Jahr) - aber als große Ausnahme steht eine 6 Monate-Tour im kommenden Jahr nach und durch Griechenland (über Albanien usw.) an. Gezogen werden soll ein Eriba Triton (von 1993) mit einem Leergewicht von ca. 900kg.
Wenn ich die Motorwerte stur bei Zugwagenrechner eingebe, bekomme ich die Aussage, dass es schon passt, aber schwierig wird, bei Steigungen von etwa 7% und mehr anzufahren bzw. über 13% in der Fahrt den Berg hoch zu klettern. Ich kann natürlich nicht sagen, was mich auf den spontan gewählten Wegen durch Griechenland erwartet. Bisher las ich nur, dass vom SceLPG zugunsten des TCe oder des Diesel abgeraten wurde. Aber gibt es Erfahrungen und Einschätzungen zum 110 SCe LPG? Mir wegen diesen einen Urlaubs eine andere, teurere Motorierung zuzulegen erscheint mir abwegig, aber ich bin sehr verunsichert.
Mittlerweile ist der Wagen gekauft und die erste längere Fahrt mit Anhänger (ca. 750kg am Haken) hat der Wagen gut gemacht. Steigungen (5% und etwas mehr) auf der Autobahn (Wuppertal/Kassel) waren kein Problem, d. h. selten und nur kurz musste in den dritten Gang geschalten werden, um die 80/90 km/h zu halten. Über 4.000 Umdrehungen musste der Motor nur selten und nur kurz leisten. Phasenweise ging es problemlos (nicht im "Sprung", eher behäbig) zum Überholen auf 120/130km/h. Entspannt fuhr sich das Gespann, über weite Strecken mit Tempomat 100 km/h. Zum Verbrauch: eine Gastankfüllung hat für 280km gereicht.
 

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