Kupplung bei 50.000 Km defekt??

Jeder Fahrzeughersteller gibt Garantie auf seine Fahrzeuge. In der Regel 3 Jahre oder 120.000 km. Er montiert
keine Teile welche schon innerhalb der Garantiezeit defekt gehen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Die Qualität
der Zulieferfirmen wird ständig geprüft, und dennoch können diese versagen innerhalb der Garantiezeit. Das
merken die Fahrzeughersteller sehr schnell und handeln.

In diesem Fal bei 50.000 km kann es sein, muss es aber nicht. Ich finde es sehr früh. Es gibt keine zwei gleichen
Menschen mit der gleichen Motorik. Der Teilelieferrant fertigt, hier die Kupplung so, das diese eben das geforderte
Ziel, welches der Fahrzeughersteller vorgibt, erreicht.
 
Ich hab bei einen Lada auch mal tauschen lassen... Belag 45 DM Lohn 100 DM. Deckel ab, Belag abschrauben, neuen Belag anschrauben, Deckel drauf. So kann ich mich erinnern. Nichts mit Getriebe etc......
es hat nicht immer mit vorsätzlicher Kundenverarsche zu tun, wenn Dinge aufwändiger sind als früher.
Es wird wie immer Vorteile und auch Nachteile geben. Ich habe keine Vorstellung, wie bei den genannten Lada und Kadett E die Kupplungsbeläge getauscht wurden.
Es muss ja immerhin irgendwie
  • Die Eingangswelle des Getriebes zurück gezogen werden können,um die Kupplungsscheibe frei zu machen
  • Die Druckplatte entlastet werden, damit die Kupplungsscheibe entnommen werden kann
  • irgendwie Platz für ein paar Verschraubungen sein, an die man von außen heran kommt.
Die Kupplungen werden entsprechend geringe Leistungen und Drehmomente zu übertragen haben, und deshalb andere Bauweisen haben. Wie auch immer. anders kann es nicht sein. Das mit Heute zu vergleichen ist von daher „schwierig“.
 
Bei meinem Duster war die Kupplung bei 80tkm am Ende. Der Verschleiß war eher selbst verursacht (2to-Anhänger, im 2. Gang angefahren etc.).
Ein Rupfen der Kupplung kann aber auch durch einen defekten Simmerring der Kurbelwelle verursacht werden. Das war damals auch der Tipp meiner Werkstatt bei meiner Kiste, der Ausbau des Getriebes wurde von Dacia auch übernommen. Ich habe bei der Reparatur dann nur den Materialpreis für die Kupplung bezahlt.

sorry für die doofe Formulierung, ich hatte einen stresigen Tag...
 
Ein Rupfen der Kupplung kann aber auch durch einen defekten Simmerring der Kurbelwelle verursacht werden.
Auch wenn es nicht immer vorkommt?
Ist ja hier ursprünglich hauptsächlich bei nasskaltem Wetter und kaltem Motor aufgetreten.
Kann da das Wetter eine Rolle spielen?
 
Bei meinem letzen Wagen, Corsa C, ruckelte es beim Anfahren, bei feuchtem Wetter.
War die Feuchtigkeit runter vom Kupplungsbelag, nach 2-3x Kuppeln, war alles ok.
Da bildeten sich Dampfbläschen die das Ruckeln verursachten.
 
Also in dem Fall wie ich schon vermutete doch der Belag.
Daran wird der Austausch von Teilen wohl nicht viel ändern.
 
Also in dem Fall wie ich schon vermutete doch der Belag.
Daran wird der Austausch von Teilen wohl nicht viel ändern.
Wieso haben Neuwagen und wenig Kilometer Fahrzeuge es dann nicht ? Irgendeinen untypischen Treffer muß die Kupplung also haben. Gruß,Mesh ( KFZ-Mechaniker ).
 
Ich hab das bei nasskaltem Wetter schon von Anfang an. Aber halt nur kurz und je nachdem wie man anfährt.
 
Ich hab das bei nasskaltem Wetter schon von Anfang an. Aber halt nur kurz und je nachdem wie man anfährt.
Komisch.Scheint dann wohl am Zulieferer zu liegen,ich hatte und habe das nicht ( 10000km jetzt ).Oder am Autotyp.Vielleicht beim Duster ( je nach Motor ),beim Sandero vielleicht nicht. Keine Ahnung,nur normal ist das nicht.Da ist dann vielleicht der Druck der Druckplatte zu gering,oder der Belag ganz einfach nur schlecht.
 
Schaut euch doch mal eine Kupplungsscheibe an. Diese hat Toristionsfedern, welche bei dem Reibschluß
aktiv werden. Ist der Anpreßdruck von der Druckplatte zu hoch, minimieren diese Federn einen schlagartigen
Kraftschluß.

Ist die Kupplungsscheibe feucht, beginnt diese sofort zu rutschen. Sollte der Simmerring von der Kurbelwelle
welcher hinter der Schwungscheibe ist undicht sein, gelangt Motoroel in den Kupplungsraum. Die Folge ist,
die Kupplungsscheibe saugt das Oel auf und die Kupplung rutscht.

Bekanntlich wird die Kupplung Hydraulisch betätigt. Auf der Getriebeeingangswelle ist der Nehmerzylinder
montiert. Und genau dieser ist für das lösen der Kupplung verantwortlich. Das Teil ist bei einem Blick in den
Motorraum nicht zu sehen. Lediglich ein Pimogel mit einem Entlüftungsventil. Der Nehmerzylinder drückt
einen Ring auf die Tellerfedern von der Druckplatte um einen Kraftschluß zu unterbinden.

Also wird der Druck im Geberzylinder welcher von dem Kupplungspedal betätigt wird, an den Nehmerzylinder
per Bremsflüssigkeit erzeugt. Im Prinzip eine einfache Sache und besser wie eine Seilzugbetätigung welche
über Hebelwirkung recht komfortal zu betätigen ist. Hat allerdings einen geringen Nachteil..............die
Rückmeldung.

Und genau das ist ein Problem. Nicht jeder nimmt das war.

Dazu kommt bauartbedingt das der Kupplungsnehmerzylinde tiefer wie der Vorratsbehälter ist. In dem Kupplungs-gehäuse kann es sehr warm werden. Es bildet sich Kondenswasser, welches nicht entweichen kann. Und schon
ist eine zielgerichtete Betätigung beeinträchtigt. Daher mein Tipp.........ersteinmal das Kupplungssystem
entlüften.
 
Ähmmm ja, ja danke, alles klar .....;):rotate:
 
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