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 Alles über Elektromobilität - Erfahrungen, Technik, Diskussionen und Meinungen

Hast du vor, dir in naher Zukunft ein Elektroauto zuzulegen?

  • Ja, als alleiniges Auto

    Stimmen: 30 12,8%
  • Ja, als Zweitwagen (z.B. für die Stadt)

    Stimmen: 33 14,0%
  • Bin (noch) unentschieden

    Stimmen: 17 7,2%
  • Nein, ich bin mit meinem "normalen" Dacia glücklich!

    Stimmen: 155 66,0%

  • Umfrageteilnehmer
    235

Status
Dieses Thema wurde gelöst! Zur Lösung gehen...

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
Einen Mercedes wird man demnach wahrscheinlich sogar früher als einen VW nur noch als Elektroauto bekommen.
Ja die Luft wird in 10 Jahren sehr dünn für die die noch einen "klassischen Wagen" wollen.
Ich ermahne mal etwas zur Vorsicht mit solchen Aussagen. :teacher:
VW, Mercedes und Co. können viel ankündigen. Entscheidend ist aber was sie davon wirklich umsetzen.

Hier mal die aktuellen Zulassungszahlen. Auf Kraftsoffarten klicken
Diesel, Benziner und Hybrid (die haben auch alle einen Verbrennermotor) kamen, letzten Monat, gemeinsam auf etwa 87%.
Richtige Elektroautos kommen nur auf etwas über 12%.

Ich sehe, die Elektros sind kein exotisches Nischenprodukt mehr. Aber die Wende, weg vom Verbrenner, ist noch lange nicht da.


Jetzt mach doch nicht schon wieder eine Kiste mit ungelegten Eiern auf! ......
:yes:
Danke, spätestens bei "Ladesäulen in der Kalahari" wurde es mir zu theoretisch.
 

Stefanvde

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Dacia Sandero II SCE75
Baujahr
2020
Es ist eine ganz logische Sache das die Umstellung kommt.

Da stehen große wirtschaftliche Interessen dahinter.

In den letzten Jahren,eigentlich Jahrzehnten,ist deshalb auch reichlich entwickelt worden.

Ok,es gibt noch eine Menge zu tun,da ist man dran, übrigens nicht nur in Europa sondern Weltweit.

Strom auch zum Fahren zu nutzen ist lukrativ.

Strom lässt sich in Mengen erzeugen die niemals benötigt werden.

Die beste Energiequelle ist unser Mutterstern,die Sonne wirft jeden Tag mehr Energie auf die Erde wie wir benötigen.
Man muß diese Energie nur einfangen und ins Netz bringen.
Desweiteren bringt die Sonnenenergie auch den Wasserkreislauf auf der Erde in Gang,mit Verdunstung,Niederschlag,Flüssen,Bächen usw.
Auch die Energie der Wasserbewegung und des Windes sind nutzbar.

Dazu benötigt kein Energieerzeuger Energieträger die er erst Einkaufen muss.Das haben diese Firmen auch längst erkannt,es geht um Geld. :D

Das wir nun bei BEVs angekommen sind ist logisch.Die so erzeugte Energie muss nicht verlustbehaftet mehrfach umgeformt werden sondern kann so genutzt werden,der Wirkungsgrad ist damit sehr gut.

Die Akkus können mittlerweile zu fast 100% recycelt werden wenn sie verbraucht sind,es geht so gut wie nichts verloren.

Die Voraussetzungen sind so gut wie bei keinem anderen Antriebssystem der Vergangenheit, die Aufgaben die jetzt zu lösen sind,in der Stromerzeugung,der Fahrzeugfertigung,dem Recycling sind durchaus machbar und lukrativ zugleich.
Deshalb arbeiten da auch weltweit Firmen dran,jede will ihren Teil am Gesamten verdienen.;)

Die Aufgabe eine Infrastruktur aufzubauen,zum Laden,also jede Menge Kabel zu verlegen,saubere "Kraftwerke" aufzubauen,ist für die Industrieländer,zu denen wesentlich mehr wie nur unser kleines Europa zählen,kein Problem.

Das wird seit Jahrhunderten gemacht,wenn man damit etwas erwirtschaften kann.

Strassen haben schon die Römer gebaut,später kam das Eisenbahnnetz,Strom,Telefon,Handy,Internet.

Jedes Unternehmen das da die Chance hatte Geld zu verdienen hat die Herausforderung angenommen,die Probleme gelöst und es zum Erfolg gemacht.
Das wird bei der Mobilität nicht anders sein.
 

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
VW, Mercedes und Co. können viel ankündigen. Entscheidend ist aber was sie davon wirklich umsetzen.
Sie verkaufen immer bis zum letzten möglichen Termin, womit sie das meiste Geld verdienen. Sie investieren aber nicht in neue Modelle, wo durch Stichtag Zulassungen schwierig werden oder Strafzahlungen drohen.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass Verbrenner und Hybride auslaufen - obwohl insbesondere die Hybriden noch nicht ihren Verkaufshöhepunkt erreicht haben. Das wird ca. 2024/2025 der Fall sein. Danach wird für Realverbrauch bei den Herstellern kassiert, deshalb ist dann Schluss.

Für die Entwickler-Teams hat aber jetzt schon die rein-elektrische Zeit begonnen, die Hybride sind schon durch diese Phase durch. Weil solche Planungen sehr langfristig sind und schon vor ein oder zwei Jahren eingestielt wurden, werden sie auch nicht mehr umgekehrt.



Den Kunden wird die Unumstößlichkeit nicht erklärt. Sie sollen auch 2025 noch bereit sein, für Auslaufmodelle hohe Preise zu zahlen. Eine gewisse Doppelzüngigkeit und interessant zu beobachten, wie die jeweiligen Presseabteilungen damit umgehen. Ich stelle mir deren Job nicht einfach vor.
 

logi

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Mazda 3 BN Skyactive 2,0 120 PS
Baujahr
2017
Danke, spätestens bei "Ladesäulen in der Kalahari" wurde es mir zu theoretisch.
Dabei war das sogar eine ungewollte Steilvorlage. Wo sonst wenn nicht in der Kalahari kann man ein Sonnenkraftwerk bauen, von dem armdicke Ladekabel abgehen, die dann jeweils in Ladeparks münden? Da können die Bewohner gleich den ganzen Tag ihre Karren laden. Und wenn die so schlau sind gleich Pufferbatterien anzuflanschen können sie sogar noch die Nacht zum Laden nutzen. Traumhafte Vorstellungen…
 

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
... in drei, vier Jahren steht sicher in der Sahara, der Kalahari oder im australischen Outback alle 200 Kilometer ne Ladesäule.
Das sind auf jeden Fall alles sehr interessante Gegenden in Bezug auf erneuerbare Energien. In der Vergangenheit hat es schon Projekte gegeben, die dann im wahrsten Sinne des Wortes im Sande verlaufen sind, die Sonnenenergie dort zu ernten und zu uns zu schaffen. War einfach (noch) zu teuer und unausgegoren. Das wird sich ändern. Aber nicht kurzfristig, das hilft erst in der Phase nach der Elektrifizierung.
 

MadMax

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Dokker SCe 110 LPG
Baujahr
2019
Völliger Schwachsinn e-Autos in 3. Welt einzuführen. Wer soll die teuren Autos kaufen? Wenn ich hier im Forum lese über die Preise, die sind nur so günstig weil es von meinem Steuergeld bezuschusst wird. Das Benzin in der 3.welt ist so billig, da bekommst du nie ein e Auto los und wenn die Markenhersteller in der EU keine Verbrenner mehr herstellen, machen sie es woanders.
Da kann ich nur sagen, mal die Rosa Brille absetzen.
 

MartinH67

Mitglied Platin
Fahrzeug
Duster 4x4, 1.5 dCi 110 2015/Logan MCV TCe90 LPG 2018
Ich möchte mal darauf hinweisen, dass man für Schwellenländer und die sogenannte 3. Welt Neuwagen nicht nach europäischen Standards baut, wodurch sie erheblich billiger sind.
Ein K-ZE (also das woraus der Dacia Spring wurde) kostet in China selbst ab 7900€, unsere europäische Version kostet um die 20 Tsd. € nur mal als Beispiel. Das ist etwa das 2 1/2 fache.
 

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
... Da kann ich nur sagen, mal die Rosa Brille absetzen.
Du hast es noch nicht verstanden.
E-Autos werden bald billiger sein als Verbrenner.

Überlege doch mal:
  • Ein hoch verdichteter Dieselmotor, der Dichtungen, Ventile, Motorblock, Kolben, Einspritzdüsen, Dieselfilter, Abgasreinigung, Auspuffanlage usw. usw. braucht.
  • Oder ein Elektromotor, der nur aus einem Magneten, um den ein paar Kupferdrähte gewickelt sind, besteht.
Was ist wohl billiger herzustellen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
Du hast es noch nicht verstanden.
E-Autos werden bald billiger sein als Verbrenner.
Außerdem: die Industriestaaten verschmutzen seit 250 Jahren die Luft, die Schwellenländer und 3. Welt erst seit 50 Jahren. Ist wohl klar, wer zuerst die Wende vollziehen muss.
 
B

ByeBye 42580

Nur mal so als Info : Das Mutterland des Dacias also Rumänien hat ein Elektroautoanteil von 1%.
Länder wie Frankreich, Spanien Italien sind Ende der 70er Anfang der 80er mit übelsten "Kraftfahrzeugen" auf öffentlichen Straßen unterwegs gewesen, fast so sieht es heute noch in Bulgarien und Rumänien aus.
Von Afrika ganz zu schweigen, Strom könnten die ohne Ende produzieren nur haben die keine Infrastruktur diesen auch zu nutzen, hatte ja schon geschrieben das die EU plant 2035 sei Schluss mit dem Verbrenner.
Diese Pläne werden von Herrschaften beschlossen die alle weit über 100000€ im Jahr verdienen und völlig an der Realität vorbei "Pläne" schmieden ( gilt jetzt nicht nur für die KFZ) .
 

JAU

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dokker
Baujahr
2018
sorry, dass für mich Urlaub halt Camping/Zelten bedeutet und nicht Hotel. ;)
Speziell Wohnwagen/-mobil ist für mich kaum nachvollziehbar: In Urlaub sein Haus mitnehmen... :rotate:

Aber gerade wenn man Minimalcamping mit dem Hochdachkombi macht wäre das Problem der Reichweite sehr einfach zu lösen, man schaut es sich bei den Fahrrad- und Motorradfahrern ab und erklärt den Weg zum Ziel.
Nicht mehr die gesamte Strecke in einem Ruck runterreißen sondern zwischendurch an verschiedenen Campingplätzen halt machen. Üblicherweise gibt es da genügend Strom. Das Laden an einer 230V SchuKo mag über 5 h dauern, aber stört auch nicht weiter da man eh eine ganze Nacht am Flecken steht.


mfg JAU
 

logi

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Mazda 3 BN Skyactive 2,0 120 PS
Baujahr
2017
So, jetzt tut sich was am serienreifen Ersatz für Li-IO Akkus. Die Chinesen haben den Natrium-Ionen-Akku weiter entwickelt. In Europa hatte niemand Bock drauf.
damit ergibt sich eine wesentlich umweltfreundlichere Akkutechnik für PKW, die auch in kalten Regionen Vorteile ausspielen kann:
Natrium-Ionen-Akku Golem-Artikel
 

dokkeri

Mitglied Brillant
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.2 TCe (115 PS)
Baujahr
2016
Ich bin bei solchen reisserischen Meldungen immer sehr vorsichtig. Wenn im Artikel geschrieben steht "... aber CATL plant die Massenfertigung bereits für 2023 ..." kann man davon ausgehen, dass es mindestens 2 Jahre länger dauert als der Plan und dann nochmals 3-4 Jahre, bis die neuen Akkus eine grosse Verbreitung haben. Ich erlebe das seit zig Jahren bei den Akkus für tragbare Geräte. Von der Ankündigung einer neuen Akkutechnologie bis zur vollständigen Marktdurchdringung dauert es immer mindestens 5 -10 Jahre.
 
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