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 Alles über Elektromobilität - Erfahrungen, Technik, Diskussionen und Meinungen

Hast du vor, dir in naher Zukunft ein Elektroauto zuzulegen?

  • Ja, als alleiniges Auto

    Stimmen: 1 12,5%
  • Ja, als Zweitwagen (z.B. für die Stadt)

    Stimmen: 2 25,0%
  • Bin (noch) unentschieden

    Stimmen: 1 12,5%
  • Nein, ich bin mit meinem "normalen" Dacia glücklich!

    Stimmen: 4 50,0%

  • Umfrageteilnehmer
    8

Status
Dieses Thema wurde gelöst! Zur Lösung gehen...

Sachsus

Mitglied
Fahrzeug
Dacia Lodgy Stepway TCe 130 GPF
Ich will auch mal meinen Senf zum Thema Elektromobilität dazugeben.

1. Sofern sich der Markt tatsächlich ändern sollte und komplett Deutschland auf Elektrofahrzeuge umstellt, wird der Strompreis sicherlich wesentlich teurer. Man bedenke nämlich, dass der Fiskus an der Mineralölsteuer, etc. verflucht gut verdient. Wenn jetzt nur noch Elektrofahrzeuge herumfahren, fällt diese Einnahmequelle gänzlich weg und ich bin mir sicher, dass unser Staat nach Mutter-Theresia-Manier nicht auf dieses Geld verzichten will. Deshalb wird es sicherlich dann eine sog. "Stromsteuer" oder "Elektromobilitätssteuer" geben. Dann zahlst du fürs Laden deines E-Autos bestimmt 1,30 €/kwH.

2. Die Preise für Elektrofahrzeuge sind aus meiner Sicht noch viel zu hoch. Es gibt zwar zukünftig (vielleicht) einen E-Dacia für +/- 10.000,- Euro, aber die Leistungsdaten sind unterirdisch und für die meisten Pkw-Fahrer ein extremer technologischer Rückschritt. ("hohe" Ladezeit, geringe Reichweite von max. 200 km, niedrige Höchstgeschwindigkeit)
Für den breiten Markt ist ein E-Auto bislang völlig ungeeignet. Die meisten Leute im Lande können/wollen sich diesen Luxus derzeit nicht leisten! Mir ist völlig klar, dass neue Technologien immer erst von "reichen" Menschen gekauft und benutzt werden, ehe es für den breiten Markt zur Verfügung steht. Aber in Anbetracht dessen wie seitens der Politik und Klimafanatikern Druck gemacht wird, hinkt die Sache sehr und es ist alles noch nicht besonders ausgereift.

3. E-Autos sind nicht gänzlich für den Alltag geeignet. Ich habe bislang kein Elektroauto gefunden mit dem ich "einfach" meinen Wohnwagen über die Alpen ziehe. Schon allein deshalb kommt ein derartiges Fahrzeug für mich zur Zeit noch nicht in Frage. Ich glaube ein Tesla Mod. S darf einen Hänger ziehen, aber preislich kann ich mir sowas nicht leisten. Es wird also noch längere Zeit ein Verbrenner-Zugfahrzeug auf den Straßen herumfahren.

Versteht mich nicht falsch. Elektroauto mag tatsächlich die Zukunftstechnologie sein. Allerdings ist es derzeit alles andere als soweit! Es wird sicherlich noch viele Jahre dauern bis der größte Anteil der Menschheit von dieser Technologie überzeugt ist und ein E-Auto kauft. Gleichwohl sind mir die Vorteile solcher Fahrzeuge bewusst. (Geräuschkulisse, bessere Beschleunigung, keine Schadstoffemission beim Betrieb des Fahrzeuges) Also schlagt nich auf mich ein. Ich bin nämlich kein Klimaleugner oder so, sondern nur Realist!
 

Rainerle

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dacia Duster TCe 130 2WD GPF
Baujahr
2019
Für den breiten Markt ist ein E-Auto bislang völlig ungeeignet.

Mit dem von dir skizzierten Szenario mag das sein.

Bei einem E-Fahrzeug wirst du dich allerdings umstellen müssen.
Es geht auch anders: Fahrten über mehr als 200-300km sind eher selten. Wir sind letztes Jahr nach Schweden mit der Bahn angereist, haben uns dort ein Verbrennerfahrzeug angemietet und sind dort lokal um unser Haus unterwegs gewesen. Das geht auch mit einem E-Fahrzeug, die wären dort auch im Fuhrpark gewesen.
Vorteil: Man spart sich die Anreise mit dem PKW (1400km), kommt ausgeruht am Bahnhof an und kann dort sein reserviertes Fahrzeug abholen und die restlichen 40km zum Urlaubsort weiterfahren. Auch am Urlaubsort sind die Entfernungen max. 60 - 80km lang.
Sobald wir dort am Haus eine Wallbox installieren können und dürfen machen wir das auch.

Aber in Anbetracht dessen wie seitens der Politik und Klimafanatikern Druck gemacht wird, hinkt die Sache sehr und es ist alles noch nicht besonders ausgereift.

Schade daß du als Schuldigen die Regierung oder die Klimaschützer hier an den Pranger stellst. Die Schuldigen darfst du gerne bei den Lügnern und Betrügern der Automobilkonzerne suchen, die haben die E-Mobilität erst verpennt, und als sie das merkten mit betrügerischen Mitteln versucht weiterhin ihre Verbrenner unters Volk zu bringen.

Also schlagt nich auf mich ein. Ich bin nämlich kein Klimaleugner oder so, sondern nur Realist!

Das sieht hier wohl kaum jemand so.
Aber Kritik und bessere Vorschläge sind auch nicht tabu.
 

macer

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Duster 4x4, 1.6 16V
Jedes Jahr heißt es: der Durchbruch in der Batterietechnologie ist so gut wie gemeistert. Die Verheisung lautet in der Regel: eine Wunder-Batterie, die in wenigen Minuten aufgeladen werden kann und Autos eine Reichweite von 800 Kilometern und mehr bietet. Jedes Jahr fallen viele Menschen darauf herein.

Diese Batterien schaffen es aber nie auf den Markt, so geht das Jahr für Jahr.

Ja die Reichweite bei aktuellen E-Fahrzeugen ist gestiegen, diese basiert jedoch selten auf Fortschritten bei der Batterieentwicklung. Verantwortlich dafür sind vielmehr Softwareverbesserungen. Dies betrifft beispielsweise die Rekuperationsstrategie oder den optimierten Verbrauch der Elektromotoren.

Das teuerste am E-Auto ist nun mal die Batterie. Um das E-Auto massentauglich herzustellen, muss diese einfach billiger werden.
Am Dienstagabend war der "Battery Day"von Tesla und Elon Musk stellte so eine vor. Kostenreduzierung von über 50%.
HIER mal eine Zusammenfassung auf Deutsch. Ab 3. Minute. Vorher stellt er das neue Model S mit einer Reichweite von 840+ KM vor. Das wäre doch was für unsere Dieselfahrer :) .
 

Sachsus

Mitglied
Fahrzeug
Dacia Lodgy Stepway TCe 130 GPF
Mit dem von dir skizzierten Szenario mag das sein.

Bei einem E-Fahrzeug wirst du dich allerdings umstellen müssen.
Es geht auch anders: Fahrten über mehr als 200-300km sind eher selten. Wir sind letztes Jahr nach Schweden mit der Bahn angereist, haben uns dort ein Verbrennerfahrzeug angemietet und sind dort lokal um unser Haus unterwegs gewesen. Das geht auch mit einem E-Fahrzeug, die wären dort auch im Fuhrpark gewesen.
Vorteil: Man spart sich die Anreise mit dem PKW (1400km), kommt ausgeruht am Bahnhof an und kann dort sein reserviertes Fahrzeug abholen und die restlichen 40km zum Urlaubsort weiterfahren. Auch am Urlaubsort sind die Entfernungen max. 60 - 80km lang.
Sobald wir dort am Haus eine Wallbox installieren können und dürfen machen wir das auch.

Es ist wahrscheinlich tatsächlich so, dass mir von diesen Bedingungen ein Elektrofahrzeug reicht. Ich fahre selten mehr als 200 km am Stück außer Urlaub oder einen längeren Tagesausflug. Am Tag pendle ich etwa 80 km und ich starte ja dann immer mit 100% Akku, da ich entweder während der Arbeit oder zu Hause an der Ladestation hängt. Aber technologisch bedeuted es faktisch einen Rückschritt. Reichweite, Ladezeit und Anhängelast ist für mich derzeit das k.O. Kriterium! Und im Vergleich zu dem was ein E-Auto dahingehend bietet, ist es für mich preislich noch zu teuer.
Und ich würde auch sagen, dass die Politik dem Fortschritt enorme Steine in den Weg gelegt hat. Sofern auf dem Markt alles mit rechten Dingen zugeht, wäre die Entwicklung wesentlich weiter. Man kann ja auch mal auf den Energiesektor blicken. Da wird seitens etablierten Parteien der Ausbau von erneuerbaren Energieträgern (Windkraft, etc.) durch fadenscheinige Gesetzte erschwert. Erst letztens die sog. Abstandsregel!

Die Schwachstelle bei Elektrofahrzeugen ist derzeit leider Gottes noch die Batterie. Ich könnte aktuell nicht auf ein Elektrofahrzeug umsteigen. Ich könnte mir lediglich vorstellen, dass ich ein derartiges Fahrzeug als Zweitwagen besitze. Pendeln, Kinder in den Kindergarten oder zum Einkaufen. Und es sei nochmals gesagt, dass ich kein Gegner von E-Autos bin. Ich finde sie derzeit einfach noch nicht reif!
 

Rainerle

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dacia Duster TCe 130 2WD GPF
Baujahr
2019
Aber technologisch bedeuted es faktisch einen Rückschritt. Reichweite, Ladezeit und Anhängelast ist für mich derzeit das k.O. Kriterium! Und im Vergleich zu dem was ein E-Auto dahingehend bietet, ist es für mich preislich noch zu teuer.

Stimmt, aber so ein E-Fahrzeug kann momentan nicht jeder Anforderung gerecht werden. Die Zeit wird aber bestimmt noch kommen.

Und es sei nochmals gesagt, dass ich kein Gegner von E-Autos bin. Ich finde sie derzeit einfach noch nicht reif!

Reif schon, aber_noch_nicht für jeden Zweck das passende Auto.
 

Sachsus

Mitglied
Fahrzeug
Dacia Lodgy Stepway TCe 130 GPF
Ich glaube in fünf Jahren sieht es technologisch ganz anders aus. Vielleicht geht dann die Feststoffbatterie in Serie und eine Reichweite von 800 Kilometer ist in 5 Minuten geladen. Mag aktuell vielleicht Wunschdenken sein, aber wer weiß wo die Entwicklung hinführt. In die Zukunft schauen kann derzeit noch niemand.
Dann dürften die Vorteile eines Elektroautos die eines Verbrenners bei weitem übertreffen.
 

simple_worker

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi (90 PS)
Ich will auch mal meinen Senf zum Thema Elektromobilität dazugeben.

1. Sofern sich der Markt tatsächlich ändern sollte und komplett Deutschland auf Elektrofahrzeuge umstellt, wird der Strompreis sicherlich wesentlich teurer. Man bedenke nämlich, dass der Fiskus an der Mineralölsteuer, etc. verflucht gut verdient. Wenn jetzt nur noch Elektrofahrzeuge herumfahren, fällt diese Einnahmequelle gänzlich weg und ich bin mir sicher, dass unser Staat nach Mutter-Theresia-Manier nicht auf dieses Geld verzichten will....
IMHO wird es in Zukunft ein roadpricing pro gefahrenen km geben, die technische Basis ist mit dem eCall schon gegeben.
Das wird sicher so gestaltet werden dass E-Autos einen Kostenvorteil haben werden.
 

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
Ich glaube in fünf Jahren sieht es technologisch ganz anders aus. Vielleicht geht dann die Feststoffbatterie in Serie und eine Reichweite von 800 Kilometer ist in 5 Minuten geladen. Mag aktuell vielleicht Wunschdenken sein, aber wer weiß wo die Entwicklung hinführt. In die Zukunft schauen kann derzeit noch niemand.
Dann dürften die Vorteile eines Elektroautos die eines Verbrenners bei weitem übertreffen.

Die vermeidlich Superbatterie wird es so schnell leider nicht geben.

Daher ist es in nahe Zukunft (nächsten 5 Jahre) wahrscheinlicher, dass die konventionelle Lithium-Ionen-Akkus weiter verbessert werden und so die Kosten sinken, sowie die Energiedichte erhöht wird. Die Kosten könnten um ca. 30 - 40 Prozent sinken und gleichzeitig die Kapazität um ca. 15 - 25 Prozent steigen. Das würde das E-Auto schon wieder ein gutes Stück attraktiver machen und vom Preis gibt es eine Annäherung an den Verbrennen.

Allerdings wird es auch in 5 Jahre keine E-Auto geben, dass 800 Kilometer fährt und genauso viel kosten wie ein Verbrenner. Dafür wird der Akku immer noch zu teuer sein und der Ökobilanz ist das auch abträglich. Allerdings könnte ich mir E-Autos vorstellen, die "nur" eine Reichweite von 200 Kilometer haben und evtl. nur 10 Minuten auf 80 Prozent nachgeladen werden können und dies alles für eine ähnlichen Preis wie ein Verbrenner der gleichen Klasse.

IMHO wird es in Zukunft ein roadpricing pro gefahrenen km geben, die technische Basis ist mit dem eCall schon gegeben.
Das wird sicher so gestaltet werden dass E-Autos einen Kostenvorteil haben werden.

Das ist einfach nur reine Spekulation...
...die ich mehr als unwahrscheinlich ansehe.
 
Zuletzt bearbeitet:

Marius

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Lodgy 1.2 TCe (115 PS)
Verstehe nicht so ganz diese ständige Diskussion um die Batterien.

Sieht man die letzten 5 Jahre, wurde die Kapazität auf gleichem Volumen verdoppelt und der Preis dabei trotzdem halbiert (pro Batteriepack). Dass das so weitergeht, steht seit Teslas "Battery Day" außer Frage. Heisst: in 5 Jahren fährt ein Batteriepack 800 km und kostet dabei weniger als ein Verbrennermotor. Ist dabei aber erheblich haltbarer - es gibt bisher quasi keine Probleme mit Akkus, auch wenn es immer wieder versuche gibt das Gegenteil zu propagieren.

Warum sollte man sich also eine andere Technik wünschen? Die Technik hat offensichtlich weiterhin enormes Potential. Die Umweltdebatte dahingehend ist übrigens auch mehr als widerlegt - jedes eAuto ist erheblich umweltfreundlicher als jeder Verbrenner - mit weiterhin steigender Tendenz für das eAuto.

Ich wünsche mir also wirklich keine andere Technologie - sondern viel mehr, dass das so weiterentwickelt wird wie bisher. Denn die Leistung der Akkus ist aus meiner Sicht schon jetzt sehr überzeugend.
 

Bredi1

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Sandero II, 0.9 TCe 90
Baujahr
2018
Ve

Ich wünsche mir also wirklich keine andere Technologie - sondern viel mehr, dass das so weiterentwickelt wird wie bisher. Denn die Leistung der Akkus ist aus meiner Sicht schon jetzt sehr überzeugend.
Sehe ich ganz und gar nicht, beim Smartphone ist nach 2 Tagen Ebbe, beim E-Auto nach 300-400Km.
Es werde sacketeure E-Mobile gebaut wie Etron, Tesla, ID4. Hier wird der Focus auf elektrische Handschuhfächer oder Heckklappen gelegt. Die Batterieforschung scheint im Schneckengang voran zu schreiten.
 

Marius

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Lodgy 1.2 TCe (115 PS)
Sehe ich ganz und gar nicht, beim Smartphone ist nach 2 Tagen Ebbe, beim E-Auto nach 300-400Km.
Es werde sacketeure E-Mobile gebaut wie Etron, Tesla, ID4. Hier wird der Focus auf elektrische Handschuhfächer oder Heckklappen gelegt. Die Batterieforschung scheint im Schneckengang voran zu schreiten.
Das stimmt nicht. Wir fahren einen Leaf von 2013 mit 24 kwh. Der fährt ca. 150 km weit und hat 2013 über 40000€ gekostet. Heute kaufst du einen Hyundai Kona oder KIA Soul mit 64 kwh mit zuverlässigen 350 km Reichweite für unter 40000€ (ohne Bonus gerechnet). Da sehe ich durchaus eine erhebliche Dynamik. Wohlgemerkt ist das Batteriepack dabei nicht größer geworden.

Das du ein Handy mit einem Fahrzeugakku vergleichst zeugt aber schon von unwissenheit. Genauso die Fahrzeuge, die du wählst. Etron, Tesla? Kaufst du dir denn unter "normalen" Umständen einen Audi SQ5, Golf R oder nen 7er? Wohl kaum - der Vergleich hinkt...
 
Zuletzt bearbeitet:

FCK 1957

Mitglied
Fahrzeug
Dacia Duster 2 131 PS 4x4 Vollausstattung
Baujahr
2019
Moin,
bin mehrere Jahre nur Toyota gefahren.Darunter auch Hybrid Modelle.
Für mich war das nichts.Vorteile bringt es nur im reinem Stadtverkehr,da auch nur kurzfristig.Nach etwa 5 km war der Akku leer.Auch das Überholen auf Landstraßen war mau.Keine Power.
Jetzt bringt Toyota einen RAV 4 zum aufladen.Preis wohl um die 47000 Euro.Geht wohl die Staatliche Förderung ab bleiben immer noch 40000 Euro.
Ich frage mich mittlerweile wer kann das noch bezahlen.
Als reines Elektroauto käme für mich nur ein Tesla in Frage.Nur den kann ich mir nicht leisten.
 

Bredi1

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Sandero II, 0.9 TCe 90
Baujahr
2018
Das stimmt nicht. Wir fahren einen Leaf von 2013 mit 24 kwh. Der fährt ca. 150 km weit und hat 2013 über 40000€ gekostet. Heute kaufst du einen Hyundai Kona oder KIA Soul mit 64 kwh mit zuverlässigen 350 km Reichweite für unter 40000€ (ohne Bonus gerechnet). Da sehe ich durchaus eine erhebliche Dynamik. Wohlgemerkt ist das Batteriepack dabei nicht größer geworden.

Das du ein Handy mit einem Fahrzeugakku vergleichst zeugt aber schon von unwissenheit. Genauso die Fahrzeuge, die du wählst. Etron, Tesla? Kaufst du dir denn unter "normalen" Umständen einen Audi SQ5, Golf R oder nen 7er? Wohl kaum - der Vergleich hinkt...
Wieso hinkt mein Vergleich.......Kona für fast 40000€ gegen Dacia ? Da sehe ich knapp 20000€ mehr Unterschied (teurer)gegen 350 Kilometer weniger Reichweite.
Ja meine Unwissenheit Schande auf mein Haupt, im Smartphone ist ein Lithium-Ionen Akku verbaut, im Kia eben auch wenn auch modifiziert.
Die Dymamik von Dir angesprochen........wow schlappe 350 Kilometer für knapp 40000€.
Jetzt rechne mal deinen Akku 24kwh mal 2, wären 48kwh würden rechnerisch für 300 Kilometer reichen.
Mit nur 20kwh mehr (64kwh Akku im Soul) kommst du nur 50 Kilometer weiter? Ist ja löblich dass das Battriepack nicht größer geworden ist........wo ist denn die Mehrleistung hin........Kilometer bezogen sogar ein Rückschritt.
 

Rostfinger

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
So sehen wir das zur Zeit auch und freuen uns jeden Tag ein BEV-Fahrzeug zu nutzen. Im Febr. 2021 endet der Leasingvertrag. Schon jetzt schauen wir, welches Fahrzeug folgen könnte. Natürlich steht der Preis ganz vorne.
Und genau das ist der Knackpunkt. Zur Zeit kommen immer mehr BEV-Fahrzeuge auf den Markt. Schauen wir auf den Preis, stellen wir fest, die neuen Modelle ziehen ordentlich an. Bei genauen hinschauen werden die mit Dingen ausgestattet, welche nicht dringend jeder Autofahrer braucht. Denkste................., denn viele können es sich nicht vorstellen das eine Reichweite von um die 200 km völlig ausreichend ist.

Würden wir nun 300 Tage im Jahr 200 Kilometer fahren ergibt sich eine Jahresfahrleistung von 60.000 km. Welcher Ottonormalverbraucher durchschnittlicher Arbeitnehmer fährt 60.000 km im Jahr ?

Für eine Fahrstrecke von 200 km werden im Durchschnitt ca. 2,5 Stunden benötigt. Da bleibt jede Menge Zeit den Akku aufzuladen.

Geschwindigkeit na klar........habe ja keine Zeit und muss so schnell wie möglich fahren. Auch das spielt eine große Rolle im Stromverbrauch. Zudem noch das Verkehrsaufkommen in der Zeit wo meine Frau mit unserem BEV-Fahrzeug in den Dienst fährt. Die war immer genervt nicht pünktlich zu einem Termin anzukommen. Seit 17 Monaten plant sie halt immer etwas mehr Zeit ein und hat erheblich weniger Streß im Straßenverkehr.

Was auch zu bedenken gibt bei dem Anschaffungspreis, ist die Garantieleistung bei einem Neufahrzeug. In der Regel sind es 8 Jahre. Muss der Fahrzeughersteller eine Garantieleistung erbringen, zahlt er diese auf keinen Fall aus den privaten Taschen der Aktionäre. Im schlimmsten Fall versagt der Akku komplett. Das ist das teuerste Teil an einem BEV-Fahrzeug. Daher war es einige Jahre nicht möglich den Akku für eine ZOE zu kaufen. Dieser konnte nur gemietet werden. Damit hat Renault die Kosten in einem Garantiefall erheblich gemindert.
 

Marius

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Lodgy 1.2 TCe (115 PS)
Wieso hinkt mein Vergleich.......Kona für fast 40000€ gegen Dacia ? Da sehe ich knapp 20000€ mehr Unterschied (teurer)gegen 350 Kilometer weniger Reichweite.
Ja meine Unwissenheit Schande auf mein Haupt, im Smartphone ist ein Lithium-Ionen Akku verbaut, im Kia eben auch wenn auch modifiziert.
Die Dymamik von Dir angesprochen........wow schlappe 350 Kilometer für knapp 40000€.
Jetzt rechne mal deinen Akku 24kwh mal 2, wären 48kwh würden rechnerisch für 300 Kilometer reichen.
Mit nur 20kwh mehr (64kwh Akku im Soul) kommst du nur 50 Kilometer weiter? Ist ja löblich dass das Battriepack nicht größer geworden ist........wo ist denn die Mehrleistung hin........Kilometer bezogen sogar ein Rückschritt.
Die Dynamik ist, Reichweite zum gleichen Fahrzeugpreis in 5 Jahren mehr als verdoppelt. Darum ging es doch..

Dein Fehler bezüglich Vergleich war, dass du Autos wie Etron oder Tesla als eAutos nennst - das sind aber Fahrzeuge, die du als Vergleichbare Verbrenner auch nicht kaufen würdest.

Jetzt vergleichst du einen Hyundai Kona mit nem Dacia (welchem Dacia?). Ja - doppelter Preis (vor Förderung). Hinkt aber wieder, weil der Kona erheblich mehr Leistung hat, erheblich besser verarbeitet und ausgestattet ist.
Wenn du etwas vergleichen möchtest, muss das auch irgendwo Sinn machen - nur auf den Preis schielen und sagen: passt nicht mag aus deiner Sicht stimmen - "weil Taschen leer". Jemand anderes sagt sich aber: Ich vergleiche einen Golf mit nem Kona oder ID3 oder sonst was. Diese Person wird feststellen, dass zumindest auf die Dauer das eAuto eine viel günstigere und haltbarere Alternative bietet.
 

Silvercork

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Sandero II Stepway 1.5 dCi 90
Baujahr
2018
Um Phantasien mal auf den Boden der Tatsachen zu holen.

... ich lese immer wieder mal, "Zukünftig Laden in 10 Min. ". Das ist kein Problem des Akkus.
Es ginge heute schon - aber man bräuchte Oberschenkel dicke Kabel um die Leistung zu übertragen.

Ich mache Rennboot-Modellbau, Motore mit 36V 30A sind da 'normal'.
Die Akkus lade ich in 5-6 Min. voll... mit Fingerdicken Kabeln. (+- je 8mm²)
Bei einer Kapazität von um die 100Wh. Und dann noch die Wärmeentwicklung...

Wenn man >50.000Wh in 10 Min. laden möchte, geht das nur über sehr hohe Spannung, z.B. 10.000V
oder extrem dicke Kabel - Stichwort Oberschenkel.

Vielleicht 30-40KWh in 30Min. da etwa ist wohl die Grenze, des praktisch handhabbaren.
Selbst dabei stößt man schnell an weitere Grenzen. Wenn mal in Zukunft 20-30 oder vielleicht 50 PKW
gleichzeitig an einer Autobahnraststätte 'Tanken' möchten, müsste die Raststätte
einen Anschlusswert von mehreren MEGAWATT bereithalten.
Die Physik setzt hier die Grenze, da kann man nichts erfinden!

ps.
Bei Handys gab es auch mal Überlegungen, die in wenigen Minuten oder sogar Sekunden voll zu laden.
Stecker, Kabel und Ladeteil währen riesig und die Buchse im Handy nicht zu integrieren.
Drahtlos hätten die Magnetfelder gewaltige Störungen verursacht und die empfangende
Spule im Gerät würde wohl die Größe und das Gewicht des Handy vervielfachen...
.
 

Marius

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Lodgy 1.2 TCe (115 PS)
Um Phantasien mal auf den Boden der Tatsachen zu holen.

... ich lese immer wieder mal, "Zukünftig Laden in 10 Min. ". Das ist kein Problem des Akkus.
Es ginge heute schon - aber man bräuchte Oberschenkel dicke Kabel um die Leistung zu übertragen.

Ich mache Rennboot-Modellbau, Motore mit 36V 30A sind da 'normal'.
Die Akkus lade ich in 5-6 Min. voll... mit Fingerdicken Kabeln. (+- je 8mm²)
Bei einer Kapazität von um die 100Wh. Und dann noch die Wärmeentwicklung...

Wenn man >50.000Wh in 10 Min. laden möchte, geht das nur über sehr hohe Spannung, z.B. 10.000V
oder extrem dicke Kabel - Stichwort Oberschenkel.

Vielleicht 30-40KWh in 30Min. da etwa ist wohl die Grenze, des praktisch handhabbaren.
Selbst dabei stößt man schnell an weitere Grenzen. Wenn mal in Zukunft 20-30 oder vielleicht 50 PKW
gleichzeitig an einer Autobahnraststätte 'Tanken' möchten, müsste die Raststätte
einen Anschlusswert von mehreren MEGAWATT bereithalten.
Die Physik setzt hier die Grenze, da kann man nichts erfinden!

ps.
Bei Handys gab es auch mal Überlegungen, die in wenigen Minuten oder sogar Sekunden voll zu laden.
Stecker, Kabel und Ladeteil währen riesig und die Buchse im Handy nicht zu integrieren.
Drahtlos hätten die Magnetfelder gewaltige Störungen verursacht und die empfangende
Spule im Gerät würde wohl die Größe und das Gewicht des Handy vervielfachen...
.
Keine Ahnung wie das Physikalisch/Elektrotechnisch funktioniert, da habe ich echt keine Ahnung von. Fakt ist aber, dass die Kabel womit der Taycan oder ein Model 3 mit über 200kw laden nicht dicker sind als die Kabel womit mit 50 kw geladen wird.
Das Argument der "dicken Kabel" wurde hier schon mehrfach aufgezeigt. An der Ladesäule siehst du davon aber nichts. Und das auch nicht unterirdisch beim Bau. Da geht die "normale" Kabeldicke rein...
 

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
... ich lese immer wieder mal, "Zukünftig Laden in 10 Min. ". Das ist kein Problem des Akkus.

Das ist nur perspektivisch möglich und keine Utopie. Soll heißen in Zukunft können das Akkus wahrscheinlich gut abhaben...

...damit fehlt aber trotzdem noch die Infrastruktur. Diese Infrastruktur wird sich dann auch mehr an den Fernstraßen ansiedeln, etc..

Wenn man >50.000Wh in 10 Min. laden möchte, geht das nur über sehr hohe Spannung, z.B. 10.000V
oder extrem dicke Kabel - Stichwort Oberschenkel.

Wie die Ladesäulen dann aussehen ist eine andere Frage. Und keiner geht davon aus, dass man einen ganzen Akku in 10 Minuten voll haut. Und wenn es am Ende auch 15 Minuten für 200 Kilometer sind, dann ist das in einem Bereich, der durchaus auch für die Urlaubsreise schon OK ist.

Wenn man nach ca. 400 Kilometer rechts rann fährt und dann eh eine Pause von 30 Minuten macht, und du danach wieder 400 Kilometer fahren kannst, reicht das doch aus normalerweise...
 

Rainerle

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dacia Duster TCe 130 2WD GPF
Baujahr
2019
Wenn man nach ca. 400 Kilometer rechts rann fährt und dann eh eine Pause von 30 Minuten macht, und du danach wieder 400 Kilometer fahren kannst, reicht das doch aus normalerweise...

Nichts anderes macht man doch bei einer Urlaubsfahrt.
An der Raststätte einen Kaffee trinken gehen, das Vesper in aller Ruhe verzehren oder mal ne Pinkelpause einlegen. Das könnte man dann auf 30 Minuten ausdehnen und danach weiterfahren.
 
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Torsten Leimbach

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  • Ja, als Zweitwagen (z.B. für die Stadt)

    Stimmen: 2 25,0%
  • Bin (noch) unentschieden

    Stimmen: 1 12,5%
  • Nein, ich bin mit meinem "normalen" Dacia glücklich!

    Stimmen: 4 50,0%