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 Alles über Elektromobilität - Erfahrungen, Technik, Diskussionen und Meinungen

Habt ihr zu Hause die Möglichkeit ein E-Auto zu laden?

  • Ja

    Stimmen: 33 31,7%
  • Nein

    Stimmen: 61 58,7%
  • Noch nicht

    Stimmen: 10 9,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    104
  • Umfrage geschlossen .
Status
Dieses Thema wurde gelöst! Zur Lösung gehen...

Marius

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Lodgy 1.2 TCe (115 PS)
Wo lohnt sich ein E-Fahrzeug?
Ein Renault Zoe verbraucht ca. 21 KWS auf 100 Km. Wenn ich den zuhause lade mit 30 bis 35 Cent pro KW/S bin ich bei 6 bis 7 Euro. Dann habe ich aber noch keine Schnellladeeinrichtung (Wall-Box) für teures Geld.
Ein vergleichbarer Kleinwagen verbraucht ca. 6 bis 6,5 Liter (1,20 Euro pro Liter). Da bin ich bei höchstens 8 Euro, also 1 Euro mehr auf 100 Km. Das sind bei einer Fahrleistung von 10000 km im Jahr 100 Euro.
Wann soll sich das rechnen?
Ein Zoe verbraucht etwa 17 kWh im Jahresschnitt. Eine kWh kostet bei uns etwa 28 Cent und laden kann man an der Steckdose. Hier und da lädst du komplett kostenlos oder per Photovoltaik zu Hause.

Du landest bei knapp 5€ - und zwar im ungünstigen Fall.
Edit: nach über 20tkm liege ich bei deutlich unter 2€ für den Strom/100km. Und wenn ich's drauf anlegen würde, würde ich wohl komplett kostenlos Laden können.
 

Dusterchen

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Duster II
Bei den Stromkosten ist vieles zu berücksichtigen

Das verbraucht ein Elektroauto (Stromkosten) | autozeitung.de
Strompreise und Abrechnungsmethoden variieren
Stromkosten: Ladeverluste bei Elektroautos berücksichtigen

Muss halt jeder für seinen Einzelfall berücksichtigen

Beitrag automatisch zusammengeführt:

... und mein Arbeitgeber hat zwei Ladesäulen, an denen ich laden darf. Im Moment kostenlos.
Das Auto wird von mir zum Pendeln genutzt (124 km hin- und zurück).
Das ist meine Situation. Nur meine.
Das geht nur solange gut, solange wenige Fahrzeuge zum Laden anstehen. Das ist schnell vorbei wenn sich mal 10 Fahrzeuge um die 2 Ladesäulen streiten.
 

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
Die Batterieproduktion ist genauso schlimm für die Umwelt wie der CO2 Ausstoß unserer PKWs. Da muss sich noch vieles vieles vieles zum besseren Wenden.
Diese Aussage wird immer wieder gerne ins Land geführt, stimmt aber so pauschal leider gar nicht.

Richtig ist, dass ein E-Auto mit einen höheren CO2-Defizit gegenüber eines Verbreners startet. Dieses aber über die gesamte Laufzeit schon heute aufgeholt wird (in Deutschland). Eine aktuelle Studie vom Fraunhofer-Institut, sagt das die CO2-Ersparnis zur aktuellen Zeit zwischen 15 und 30 Prozent liegt - also durchaus auch ein sinnvoller Beitrag gegen den Klimawandwandel, von der zunehmenden Lebensqualität für die Innenstädte mal ganz abgesehen (das sollte man auch berücksichtigen). Weiterhin beruht die Studien auf sehr konservativen Annahmen, wie zum Beispiel wird die Gesamtlaufzeit eines PKWs mit 150.000 Kilometer für den Kleinwagen, 180.000 Kilometer für einen Mittelklassewagen und 220.000 Kilometer für ein Oberklassefahrzeugen, angegeben.

Des weiteren wird der Anteil der erneuerbare Energien weiter zunehmen, was die CO2-Bilanz in Zukunft noch stärker verbessern wird.

Bleibt nur die Abbaubedingungen von den Rohstoffen für die Akku-Produktion. Hier besteht bestimmt ein Nachholbedarf. Allerdings müsst man hier auch die Ölförderung ins Visier nehmen, schnell kommt man zu den Schluss, dass das alles ist - nur nicht sauber. Schätzungen zu Folge versickern in Russland ca. 7 Prozent des Rohöls einfach in den Boden, was das heißt muss ich nicht sagen. Und auch die Liste von Unfällen bei der Ölförderung ist lang. Und wenn ich dann noch an Methoden der Förderung wie Fracking, etc. denken, dann sehe ich für die Umwelt auch schwarz.

Nein, besser als das E-Auto ist gar kein Auto für die Umwelt. Das E-Auto ist auch nicht das Allheilmittel, sondern ein Kompromiss, bzw. ein Angebot an alle diejenige, die ihr Verhalten nicht oder nur sehr wenig ändern wollen (dazu gehöre ich am Ende ja auch).

Der Wasserstoff wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, jedoch mehr als Nische und weniger als Lösung für den Individualverkehr, dafür ist die Technik, wie auch die Produktion aus Strom zu Teuer. Aber an sonnenreichen und windreichen Tagen, könnte man die Energie aus einer Überproduktion durchaus in Wasserstoff umwandeln, dies könnte sich auch für die Stabilität des Stromnetzes positiv auswirken.

Wie dem auch sei, deine Aussage, da muss sich noch vieles vieles vieles zum besseren Wenden, kann ich unterschreiben. Man sollte dies aber als Herausforderung sehen und weniger als unlösbares Problem.

Weil Fakt ist: Nicht alle können ein Elektroauto fahren. Dafür ist das Stromnetz bei weitem nicht ausgelegt.
Wir haben noch viel Zeit das Netz auszubauen - wo ist das Problem?
Ab einen Anteil von 10 - 30 Prozent (je nach Studie) muss das Stromnetz erweitert werden. In Deutschland waren 2019 nicht mal 250.000 E-Autos gemeldet...
...ein E-Auto-Wunder werden wir wohl nicht erwarten dürfen.

Also, was ich sagen will: Lasst und bitte immer die Fakten differenziert betrachten, alles andere macht keinen Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet:

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
Zur Studie von der IfW Kiel steht aus verschiedenen Gründen in der Kritik:

E-Autos klimaschädlicher als Verbrenner? – Kritik an IfW-"Policy Brief" +Update

Prinzipiell sollte man sich immer die Annahmen von Studie auch ansehen.

Naja, und Herrn Fritz Indra zum Thema E-Mobilität zu interviewen, ist so als würde man den Teufel zum Thema Weihwasser befragen... ....und über den Interviewer selber (Wegscheider) möchte ich lieber gar nicht erst sprechen, sonst wird es zu politisch. Ich persönlich finde der Sender Servustv so seriös wie FOX News in den USA - ist aber nur meine Meinung.
 

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
@Dusterchen
Prof. Dr. Fritz Indra hat wirklich tolle Verbrennungsmotoren konstruiert, wie z.B. bei Opel den C20XE (2.0 16V). Auch ist er sehr aktiv beim Wiener Motorensymposium, einer Fachtagung und Lobbyveranstaltung für Verbrennungsmotoren. Aber seine Einschätzung bzgl. dass Tesla scheitern wird, als auch seine weiteren Einschätzungen halte ich für falsch. Zumal mittlerweile jeder Hersteller auf den E-Motor als Antrieb setzt. Woher der dann seine Energie bezieht ist eine andere Geschichte. Nur will das Indra nicht wahr haben. Er ist zu sehr verhaftet in alten Denkmustern. Schon 2015 lag er mehr als nur falsch.
Der zweite Artikel, des IfW ist auch mehr als tendenziös. In diesem wird die Klimabilanz dadurch bewusst schlecht gerechnet, dass angenommen wird, dass mit Kohlestrom gefahren wird. Diesem Artikel hat schon kurz nach dessen Veröffentlichung das Fraunhofer ISI widersprochen. Du darfst nicht nur einseitig Berichte verlinken, sondern Du musst auch immer nach Gegenstimmen suchen und beide Seiten der Medaille betrachten. Auch wurden Deine Berichte hier in diesem Faden schon mehrfach besprochen und auch schon widerlegt.
 

MartinH67

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Duster 4x4, 1.5 dCi 110 2015/Logan MCV TCe90 LPG 2018
Ich hoffe, Du berichtest dann. Du machst jetzt, was ich in zwei Jahren vor habe (Wallbox eventuell schon nächstes Jahr, das Auto dann in 2022). Daher mein besonderes Interesse.
@Oldy Diesem Interesse schließe ich mich an, egal ob hier oder in einem anderen Forum, wäre es schön deine Erfahrungen dann zu lesen.
 

macer

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Duster 4x4, 1.6 16V
Das geht nur solange gut, solange wenige Fahrzeuge zum Laden anstehen. Das ist schnell vorbei wenn sich mal 10 Fahrzeuge um die 2 Ladesäulen streiten.
Gestern Mittag am Supercharger Aichstetten:

Aichstetten.jpeg
AichstettenSuC.jpeg

Stimmt, an der Tanke war schon schlechte Stimmung. Soviel zum "ich tanke in 2 Minuten und bin dann wieder auf der Bahn" :)
 

Dusterchen

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Duster II
Na ja Urlaubszeit und Prozentsatz Verbrenner zu E-Autos?

Ich stelle mir das gerade köstlich vor wenn abends im Hochhaus aus den Wohnungen 50 Meter Kabel überall raushängen und das Stromnetz zusammenbricht. Wie will man das Problem (E-Autos in Mietwohnungen laden) lösen?
 

MartinH67

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Duster 4x4, 1.5 dCi 110 2015/Logan MCV TCe90 LPG 2018
Wie will man das Problem (E-Autos in Mietwohnungen laden) lösen?
Einfach bis 2030 warten und dann darauf zurückblicken wie man Mitte der 20er Jahre dieses unlösbare Problem überwunden hat.
Hinweis: Kann Spuren von Ironie enthalten.

Ergänzung: Ich bin selber Mieter ich werde in nicht ferner Zukunft zum "Elektronen tanken" fahren müssen, dafür gibt es bei uns in der Provinz Ladestationen in öffentlichen Tiefgaragen, wenn es nicht so eilt und man glaube es kaum einen 350 kW Schnelllader in der Stadt an der OMV Tankstelle (andere Tankstellen werden nachziehen, braucht halt mehr E-Autos damit es sich rentiert, bei Shell gibt es sowas auch, nur noch nicht bei uns).
 
Zuletzt bearbeitet:

DaciaBastler

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan Limousine 1.4 MPI 55 kW (75 PS)
Baujahr
2010
Ich stelle mir das gerade köstlich vor wenn abends im Hochhaus aus den Wohnungen 50 Meter Kabel überall raushängen und das Stromnetz zusammenbricht. Wie will man das Problem (E-Autos in Mietwohnungen laden) lösen?
Bitte such doch vor dem Posten einfach vorher in diesem Thread. Das Argument "Laden und Mietwohnung" wurde schon zigmal durchgekaut.
 

Intrepid

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Logan II MCV dCi 90 Logan II MCV dCi 95
Echt? Wo kommt der Amazon Mann elektrisch?
... für die Ungläubigen (weil das mal Thema hier war, ob Amazon elektrisch ausliefert), heute im Dorf ... (ist jeden Werktag im Dorf zu sehen):

Unbenannt.jpg

UPS liefert in Düsseldorf elektrisch aus. Sind die gleichen klobigen Wagen wie man sie schon lange kennt. Aber es werkelt kein Dieselmotor mehr darin:

"„Die Flottenelektrifizierung ist einer der Bereiche, in denen wir Branchenführer sein wollen“, sagt Luke Wake, Direktor der Automotive Engineering & Advanced Technology Group, UPS International. „Unser Betrieb eignet sich gut für Elektrofahrzeugtechnologien, aber die mangelnde Verfügbarkeit von Fahrzeugen ist nach wie vor frustrierend. Als einer der weltweit führenden Logistikdienstleister wollen wir mit diesen Umbauten zeigen, dass es die Technologie heute schon gibt, dass sie real ist, funktioniert und dass wir die Masseneinführung von Elektro-Nutzfahrzeugen auf dem Markt fördern wollen.“ [...] Die E-Fahrzeugumbauten werden zunächst in Düsseldorf und Frankfurt/Main eingesetzt, weitere Städte folgen."
 
Zuletzt bearbeitet:

MartinH67

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Duster 4x4, 1.5 dCi 110 2015/Logan MCV TCe90 LPG 2018
heute im Dorf ...
Das ist im Moment irgendwie das Stichwort schlechthin das für mich die E-Mobilität beschreibt. Sie setzt sich langsam (inzwischen gar nicht mehr so langsam) außerhalb der Ballungszentren durch vor allem in Bayern und Baden-Württemberg in den Landkreisen um die großen Städte herum.
 
Status
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  • 15.000km - 20.000km

    Stimmen: 470 20,9%
  • 20.000km - 30.000km

    Stimmen: 420 18,7%
  • 30.000km - 50.000km

    Stimmen: 175 7,8%
  • mehr als 50.000km

    Stimmen: 33 1,5%