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 Alles über Elektromobilität - Erfahrungen, Technik, Diskussionen und Meinungen

Hast du vor, dir in naher Zukunft ein Elektroauto zuzulegen?

  • Ja, als alleiniges Auto

    Stimmen: 14 9,3%
  • Ja, als Zweitwagen (z.B. für die Stadt)

    Stimmen: 15 10,0%
  • Bin (noch) unentschieden

    Stimmen: 8 5,3%
  • Nein, ich bin mit meinem "normalen" Dacia glücklich!

    Stimmen: 113 75,3%

  • Umfrageteilnehmer
    150

Status
Dieses Thema wurde gelöst! Zur Lösung gehen...

MCVI

Mitglied
Fahrzeug
Logan MCV I
Wenn selbst die Chinesen (obwohl sie den Akku selber herstellen und ich nicht wissen möchte wie) es nicht schaffen ein Stromer günstiger herzustellen als Dacia in Rumänien ein Benziner. Wie soll dann ein Elektro-Auto jemals günstiger werden als ein Benziner?

Außer der Staat subventioniert die Stromer.
 

Silvercork

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Sandero II Stepway 1.5 dCi 90
Baujahr
2018
Habe grad in der Promobil Zeitschrift einen Artikel gefunden. Da ist jemand mit einem e-Crafter mit 136 PS in 8 Tagen und über 3333 km zum Nordkap gefahren. Dazu musste er 5-7 mal am Tag laden. Also ich denke wie bei vielen Dingen: Man kann es machen, aber man muss es nicht :think:
Da is man ja mit nem Fahrrad nicht viel langsamer...

ps.
Als ich... also vor etwa 30Kg :D
fuhr ich zum warm werden in 5h ca. 180km, im Sauerland! (Berg auf/ab)
 

DonCarlos

Mitglied Platin
Fahrzeug
Lodgy 1.5 dCi 109 PS
Baujahr
2017
Wenn selbst die Chinesen (obwohl sie den Akku selber herstellen und ich nicht wissen möchte wie) es nicht schaffen ein Stromer günstiger herzustellen als Dacia in Rumänien ein Benziner. Wie soll dann ein Elektro-Auto jemals günstiger werden als ein Benziner?

Außer der Staat subventioniert die Stromer.
Soll es ja gar nicht! Wer glaubt denn noch, dass die Stromer billiger als Verbrenner werden sollen?
Nee nee, dass wird nicht kommen. :naughty:

Die staatliche Subventionierung ist nur die Anschubinitiative. Der Wunsch der Politik ist es den Individualverkehr zu reduzieren. (Es wird auch gar nicht anders gehen, denn die Straßen sind vielerorts schon jetzt überlastet, von Brücken ganz zu schweigen und für neue Wege ist kein Platz mehr.)
Das wird bestimmt nicht mit einer Vergünstigung der Fahrzeuge einher gehen.

Der erste Schritt ist der, weg vom Verbrenner, der zweite Schritt, weg vom eigenen Auto.
Alternativen können nur Bus und Bahnverbindungen für weitere Entfernungen und (e-)Fahrräder/Roller/Kabinenroller etc. für die Kurzstrecke sein.
Oder eben der Homeofficeplatz! Was ist mit virtueller Realität? Das geht jetzt ganz fix!

Dann hast Du Zuhause eine VR-Brille und Handschuhe an und gehst durch den Laden zum einkaufen.
Was Du in den virtuellen Einkaufswagen legst, wird Dir dann gebracht.
(Wie, sei an dieser Stelle mal offen gelassen.)

So kann man auch arbeiten gehen. Besprechungen, Verhandlungen und Verkaufsgespräche lassen sich auch so präsentieren! Zum Glück lässt sich nicht alles so einfach von Zuhause aus mit sauberen Fingern machen lassen.
Denn bei dieser Vorstellung kommt bei mir schon etwas Horror auf!

Aber den Individualverkehr zu reduzieren ist aus der Sicht eines vernünftigen Menschen sogar richtig.
Ob es dem Menschen auch Spaß macht, steht auf einem anderen Blatt.
Vielleicht setzt man dafür zum Ausgleich wieder die VR-Brille auf und nimmt ein Spielzeuglenkrad in die Hand? :hammer:

Züge in Vakuumröhren werden Inlands- oder Interkontinentalflüge vielleicht irgendwann reduzieren oder gar überflüssig machen.
Eine schöne Vorstellung.
Erste Teststrecke für den Hyperloop One fertig - WELT

Irgendwann wird es einfach als normal gelten, so schnell in einer Röhre zu reisen.

Auch wenn wir jetzt noch mit unserem Dacia durch die Gegend kurven, unsere Kinder werden schon neue Transportmöglichkeiten kennenlernen, oder Einschränkungen hinnehmen müssen.

Wir wollen es bloß noch nicht wahr haben. Ich auch nicht. Aber ich bin ja schon was älter und mein Cabrio geht mit mir gemeinsam ins Grab - oder an die Erben.
Möge der Spritt mit euch sein!

LG Carsten
 

Manebo

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Duster 2 TCe 1.0
Was gestern gut und billig war,ist heute verpönt und morgen eine Zumutung.Auch Ökostrom wird nie Öko sein,wenn ich mal nur an Herstellung und Entsorgung denke.Schon heute lagern zigtonnen ausgedienter Windkrafträder herrenlos auf den Feldern als Sondermüll.Wasserstoff zu aufwendig,das ewige Erbe der Brennstäbe,vernichtete Landschaften durch Tagebau undundund.... Unser Energiebedarf ist einfach zu gigantisch,um es noch sauber zu lösen.Der Schaden ist schon längst da,tragen müssen ihn unsere Enkel.Irgendwann wird nur noch der "saubere" europäische Raum bewohnbar sein...ist schon klar,was das heißt ?! Ich hoffe,ich muß dieses Schreckenszenario nicht mehr miterleben....obwohl es eigentlich schon angefangen hat.
Gruß Manebo
 

Omnivor

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.6 MPI (KEM3 67P-K7M A812-JR5 361)
Baujahr
2014
....Auch Ökostrom wird nie Öko sein,wenn ich mal nur an Herstellung und Entsorgung denke.Schon heute lagern zigtonnen ausgedienter Windkrafträder herrenlos auf den Feldern als Sondermüll....

Was soll denn nur immer dieser Unsinn mit dem angeblichen „Sondermüll“ bei jeder sich bietenden Gelegenheit (wann immer es um „Stromprodukte“ geht)?
Das beginnt ja langsam langweilig zu werden.

Auch die Windräder sind nicht mehr und nicht weniger „Sondermüll“ als andere technische Anlagen, Fahrzeuge, oder auch Gebäude die rückgebaut werden (wo aber nie ein Hahn danach kräht), nämlich keiner, sondern im Gegenteil:
sie (auch die Windräder) enthalten jede Menge wertvoller Sekundärrohstoffe die alle nach jeweils üblicher Aufbereitung wiederverwendet werden können, selbst kritische Stoffe finden so Wiederverwendung.
(Ehemalige Tagebaue wurden und werden übrigens renaturiert.)

Zitate Umweltbundesamt:
„...Alte Windenergieanlagen können umweltschonend rückgebaut und recycelt werden....“
...Der Nutzen für Mensch und Umwelt übertrifft die eventuell höheren Kosten bei Weitem... „


Und wie immer auch eine Quelle zum nachlesen (auch wenn das warscheinlich fast nie geschieht):
Windenergieanlagen: Rückbau, Recycling, Repowering
 

Manebo

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Duster 2 TCe 1.0
Auch Recycling erzeugt CO2 ....wenn denn tatsächlich recycelt wird.Oft wird auch nur entsorgt,weil's billiger ist.Ich hab selbst gesehen,wie hier wagenweise die gelben Säcke aus dem "Grünen-Punkt-Müllwagen in der Verbrennungsanlage verschwinden,zusammen mit dem Hausmüll.Ist das Recycling ?
Gruß Manebo
 

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
Nein.

Aber was hat das mit dem Threadthema zu tun?
Er glaubt, E-Auto-Fans wären automatisch auch Umweltbewusst.

Der Gedanke, jemand könnte diese neue Technik gut finden weil die Dinger beschleunigen wie Schmitz Katze ist noch nicht bei jedem angekommen. :teacher:
.
 
Zuletzt bearbeitet:

Stefanvde

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Dacia Sandero II SCE75
Baujahr
2020
Eben.
Allein das Fahrgefühl kann kein Verbrenner bieten,im Gegenteil.
Die früheren alten Sauger waren sogar deutlich dichter an diesem linearen Beschleunigungsgefühl dran wie heutige Aufgeladene Motoren.;)
 

MartinH67

Mitglied Platin
Fahrzeug
Duster 4x4, 1.5 dCi 110 2015/Logan MCV TCe90 LPG 2018
Das hat zwar wirklich Nichts mit dem Thema zu tun, aber teilweise muss eben brennbares Material zugefeuert werden um den Restmüll brennbar genug zu machen. Da eignet sich anderer brennbarer Müll eben ganz gut.

Zum Thema: Jede Technologie erzeugt CO2 in Produktion und Betrieb, selbst ein handgefertigter Holzkarren, den man selber zieht. Bei der Produktion und Betrieb werden mehr Kalorien verbrannt, im Ergebnis mehr CO2 Ausstoß durch den Menschen, der das fertigt und zieht, mehr Nahrungsbedarf, die wieder mit Aufwand hergestellt wird usw..
Die Frage ist am Ende nicht wie man das insgesamt auf Null bekommt, sondern auf ein Maß, welches das Ökosystem der Erde noch verkraften kann oder alternativ einen Weg zu finden das CO2 zu "neutralisieren" indem es beispielsweise gebunden wird, so dass es nicht in die Atmosphäre entweicht.
Ein E-Auto hat erstmal (Stand heute) einfach ein höheres Potenzial als ein Verbrennerfahrzeug dieses Ziel zu erreichen, also das Ziel über alles gerechnet weniger CO2 zu produzieren.

Interessant finde ich, dass alle allgemeinen Umweltsünden zu oft leise lächelnd bei den alten Technologien einfach hingenommen werden, die gleichen Umweltsünden bei der Produktion des E-Autos aber zum Endzeitszenario werden.

Es geht nur schrittweise. Eine Maximalforderung nach dem Motto "Eine neue Technik kann nur eingeführt werden, wenn sie von Beginn an in ihrer gesamten Herstellungskette über den Betrieb bis zur Entsorgung vollständig sauber ist." führt dazu, dass es einfach nie etwas Neues gibt und alles beim Alten bleibt.
Das scheint zu sein was manche wünschen, obwohl das dann evtl. die schlechteste Variante ist.
 

sorin

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Logan 1
Von der Idee, während der Fahrt nachzuladen, werden wir immer wieder hören. Oberleitung oder Bodenschleifer gingen ja auch.

Aber so lange, wie die Stromerzeugung nicht zu 100% aus erneuerbaren Quellen stammt und auch eine hochnebelartige Bewölkung mit Windstille über zwei Monate im Winter durchgestanden werden kann, wäre das kontraproduktiv, weil es mehr Ladeverluste in sich birgt als der einfache Stecker am Ladepunkt.

Oberleitungen gibt es auch in Deutschland auf der A5 in Hessen:

Auf dem E-Highway der A5 in Hessen fährt ein einziger Lastwagen
 

Rostfinger

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Herrliche Nebenschauplätze in Sachen Strom und so weiter werden hier diskutiert. Ist manchmal lustig mit was sich Menschen beschäftigen, wenn es um ein Elektrofahrzeug geht.

Müllverbrennung hatten wir noch nicht in diesem Faden.

Mich beschleicht der Verdacht das bei einigen schon die Neugierde vorhanden ist, sich mit einem Elektroauto
anzufreunden. Also mal so eines aus Jux und guter Laune zur Probe zu fahren. Vielleicht ergibt sich eine Möglichkeit mal als Mitfahrer in einem BEV-Fahrzeug zu sein.

Tatsächlich steckt doch bei einigen der Kontostand dahinter. OK.........den Dacia kann/konnte ich mir gerademal leisten. Mit der Summe was ein BEV-Fahrzeug kostet, ist Schluß mit den Finanzen. Insgeheim ist bei einigen doch eine Neugierde oder ein Wunschdenken vorhanden. Wenn ich einige Beiträge lese ohne die Person zu kennen, fällt mir in diesem Faden auf, das, weil es finanziel nicht möglich ist, ein Nebenschauplatz aufgemacht wird.

Nun mal zu der kommenden Fahrzeuggeneration:

Egal von welchem Hersteller und egal welches Modell pendelt sich ein BEV-Neuwagen so um die 30.000 € ein.
Eines habe ich in diversen Autohäusern festgestellt. Der Trend geht eindeutig dahin, das die Hersteller auf das gesammte Fahrzeug eine Garantie von 8 Jahren = 96 Monate geben. Warum wohl.? Ich sehe das als eine finazielle sichere Bank. Mit Sicherheit muss nach 8 Jahren das Fahrzeug nicht verschrottet werden. Ein Verbrenner wir auch nicht nach 8 Jahren verschrottet.
 

tomintown

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Duster PrestigeTCe 130 2WD in Taklamakan Orange
Baujahr
2020
@Rostfinger - das ist grober Unfug.

Ich hätte da ne andere Theorie: die Leute sind an E-Autos interessiert, weil sie sich die echten Verbrennerspaßmacher (die man bei Dacia sowieso nicht findet) nicht leisten können...
 
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