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 Unbezahlbare Elektromobilität?

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Sound

Mitglied Silber
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.2 TCe 115 Lauréate
Baujahr
2017
Studie: E-Autos schaden Klima mehr als Diesel
... ist zwar für mich nichts Neues, doch vielen unkritischen und technik-gläubigen Dacianern muss das mehrfach auf die Kühlerhaube gedrückt werden. Euphorie ist fehl am Platz, kritisches Recherchieren und Hinterfragen führt beinahe immer zur Ernüchterung:
Schwedisches Umweltministerium: Die CO2-Bilanz eines Elektroautos ist ein Desaster

Physikerin Angela Merkel muss man von Anfang an den Vorwurf machen, dass sie bei ihrem "1 Millionen Elektroauto-bis-2020-Projekt" absichtlich verschwieg, dass sich die Regierung nicht um die Bereitstellung der riesigen zusätzlichen Mengen Strom für diese e-Fahrzeuge kümmern wird. Es sind für diesen zusätzlichen Strom natürlich Kohle-Kraftwerke im Einsatz, die deswegen viele Jahre länger laufen müssen, was denn sonst!? Aber was ist mit Ökostrom? Nicht selten ist es mehr Schein als Sein: Den Norwegern Wasserkraft-Strom über Papier-Zertifikate abkaufen ist eine nette Illusion, denn im Umkehrschluss glaubt die Norwegische Bevölkerung keineswegs, dass sie auf diese Weise unseren mitteleuropäischen Atom- und Kohlestrom verwenden, wo sie doch selbst keine Atomkraftwerke haben. Sie denken selbstverständlich, sie haben keinen Atomstrom, da (noch) keine Atomkraftwerke in Norwegen existieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

MartinH67

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Duster 4x4, 1.5 dCi 110 2015/Logan MCV TCe90 LPG 2018
Es ist höchst interessant, wenn das IFO Institut für die Herstellung eines Tesla Akkus rechnerisch den deutschen Strommix heranzieht und nicht den Strommix der dazu verwendet wird um diesen tatsächlich herzustellen, das Ergebnis wäre nämlich enttäuschend und nicht plakativ (tatsächlich wird der Akku CO2 neutral mit Solarstrom in Kalifornien produziert), der Rest ist von vergleichbarer Qualität.
 

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
... ist zwar für mich nichts Neues, doch vielen unkritischen und technik-gläubigen Dacianern muss das mehrfach auf die Kühlerhaube gedrückt werden. Euphorie ist fehl am Platz, kritisches Recherchieren und Hinterfragen führt beinahe immer zur Ernüchterung:
Schwedisches Umweltministerium: Die CO2-Bilanz eines Elektroautos ist ein Desaster
In deinem Artikel dreht sich um die Bilanz eines Teslas.

Was habt ihr nur ständig mit diesen Reiche-Leute-Karren?
So etwas kann ich mir sowieso nicht leisten.

Gib doch mal eine Info wie die Bilanz ist, wenn man eine 75 PS E-Motor in einen Sandero einbaut? Das wäre meine Liga!

Und dort sieht die Bilanz auch wesentlich besser aus:
Bei Kompakt- und Kleinwagen gewinnt das Elektroauto
.
 

logi

Dacianer.de Team
Fahrzeug
Dacia Logan MCV 1, Phase 2, 1.6 16V
Baujahr
2009
Dieser Vergleich der Ifo Studie mit dem Tesla ist eh hanebüchen. Da wird gesagt, dass ein Tesla mit deutschen Strommix mit ca. 180g/km deutlich über einem Mercedes Diesel liegt. Ein halbwegs vergleichbarer Mercedes Diesel wäre ein E400 d 4-Matic ( weil Tesla Allradgetrieben ist, und man sollte schon die gleiche Preisklasse bedienen. Der MB hat 3l/340 PS und wird mit 159 g/km angegeben. Aber: die Angabe ist noch nach NEFZ, einen Verbrauch von 5,4 Liter kann ich bei so einem Wagen eh nicht glauben. Ich denke real ist man da eher bei >200 g/km.
Man hält den Leser wohl für doof.
 

Hanie

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Opel 1.4
In deinem Artikel dreht sich um die Bilanz eines Teslas.

Was habt ihr nur ständig mit diesen Reiche-Leute-Karren?
So etwas kann ich mir sowieso nicht leisten.

Gib doch mal eine Info wie die Bilanz ist, wenn man eine 75 PS E-Motor in einen Sandero einbaut? Das wäre meine Liga!

Und dort sieht die Bilanz auch wesentlich besser aus:
Bei Kompakt- und Kleinwagen gewinnt das Elektroauto
.

dann müsste der Sandero die Karosserie vom Lodgy 7 Sitzer bekommen
sonst wirds nichts mit dem Accu unterbringen :rotate::rotate::rotate:
 

CptnBlaubaer

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Sandero Blue dCi 95
Baujahr
2019
tatsächlich wird der Akku CO2 neutral mit Solarstrom in Kalifornien produziert
Ein paar Postings vorher hatte ich schon erläutert warum solche Aussagen in der Regel populistisches Marketinggeschwätz sind, man immer den Strommix heranziehen muss, wenn nicht sogar 0% regenerative in die Rechnung fliesen sollten. Zusammenfassend wiederholt: Würde die Windenergie aus bestehenden Anlangen nicht für die Akkuproduktion bei Tesla verwendet, würde sie ja woanders verwendet werden, wo man jetzt statt dessen anderen Strom nehmen muss. Am Ende bedeutet jeder Strombedarf über dem, was durch erneuerbare Energieträger gewonnen wird, immer mehr fossile Stromerzeugung / Atomstrom.
 

MartinH67

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Duster 4x4, 1.5 dCi 110 2015/Logan MCV TCe90 LPG 2018
Es ist einfach nur falsch zu behaupten, der Solarstrom für die Akkuproduktion von Tesla würde für irgendetwas anderes verwendet werden, wenn keine Akkus damit produziert würden, den die entsprechenden Solaranlagen sind Bestandteil der entsprechenden Fabrik und würden ohne die Akkuproduktion gar nicht existieren.
Populistisch ist es allenfalls einfach Realitäten zu verleugnen indem man sie so umstrickt wie sie gerade passen.
Gleiches gilt für andere CO2 neutrale Fabriken auch bei der Produktion konventioneller Fahrzeuge oder anderer Güter.
Es gibt hier in einem solchen Fall ganz einfach keinen Strommix von außerhalb, den man dazu erfinden könnte. Es ist genau das Konzept solcher Anlagen, dass speziell für sie als eigenständiger Bestandteil eine Energieversorgung geschaffen wird, die eben nicht Bestandteil irgendeines ominösen Strommixes ist, da sie selbst gar nicht Bestandteil eines allgemeinen Stromnetzes sind.
 

Marius

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dacia Lodgy 1.2 TCe (115 PS)
Ein paar Postings vorher hatte ich schon erläutert warum solche Aussagen in der Regel populistisches Marketinggeschwätz sind, man immer den Strommix heranziehen muss, wenn nicht sogar 0% regenerative in die Rechnung fliesen sollten. Zusammenfassend wiederholt: Würde die Windenergie aus bestehenden Anlangen nicht für die Akkuproduktion bei Tesla verwendet, würde sie ja woanders verwendet werden, wo man jetzt statt dessen anderen Strom nehmen muss. Am Ende bedeutet jeder Strombedarf über dem, was durch erneuerbare Energieträger gewonnen wird, immer mehr fossile Stromerzeugung / Atomstrom.
Das war aber auch in deinem letzten Posting schon falsch. Klar kann es mal vorkommen, dass wir oder Tesla "unterversorgt" sind und dann fossile Stromerzeugung einspringt. Aber DE hat mit seinem Strommix einen Überschuss und Tesla stellt entsprechend seines Strombedarfs Strom her. Das passt und ist aufs Jahr gesehen auch nicht "schöngerechnet". - Letztendlich beschreibst du nur, dass es im theoretischen und unwahrscheinlichen Fall mal schlecht laufen und könnte und dann... (das wäre aber schlechtrechnen)
 

CptnBlaubaer

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Sandero Blue dCi 95
Baujahr
2019
Das war aber auch in deinem letzten Posting schon falsch. Klar kann es mal vorkommen, dass wir oder Tesla "unterversorgt" sind und dann fossile Stromerzeugung einspringt. Aber DE hat mit seinem Strommix einen Überschuss und Tesla stellt entsprechend seines Strombedarfs Strom her. Das passt und ist aufs Jahr gesehen auch nicht "schöngerechnet". - Letztendlich beschreibst du nur, dass es im theoretischen und unwahrscheinlichen Fall mal schlecht laufen und könnte und dann... (das wäre aber schlechtrechnen)
Wir mögen zumindest zeitweise Überschüsse haben, das ist halt manchmal auch technisch bedingt (Reaktoren lassen sich nicht auf Knopfdruck ausschalten), trotzdem decken erneuerbare Energieträger den Bedarf noch nicht zu 100%. Und so lange das so ist, ist jeder zusätzliche Verbraucher einer, der durch fossile Brennstoffe gedeckt werden muss. Da kann man hin und her rechnen wie man will.

Das eigentliche Problem ist: Wie viele Akkus kann Tesla da im Jahr bauen? Nicht genug für den weltweiten Bedarf aller Hersteller. Wo werden die anderen Akkus gebaut? In China und Co. Bei langfristigen Rechnungen eAuto contra Verbrenner also auf Tesla zeigen macht generell keinen Sinn, wenn man davon ausgehen kann, das bei steigender Nachfrage an eAutos Teslas Marktanteile irgendwann im 1stelligen Bereich landen werden. Das sie im Moment dominieren liegt ja nur an der mangelnden Konkurrenz. Davon ab ist bei der Akkuproduktion nicht nur die Produktion selber das Problem, sondernd auch die Rohstoffgewinnung. Berücksichtigt man das nicht, kann ich mir auch das Volvo-Werk in Schweden schnappen und ausrechnen, das die ja zu 100% mit Wasserkraft betrieben wird, und die Autos von da somit auch 0% Emissionen bei der Produktion haben, und dann bei Vergleichen einfach nur noch diese Autos ranziehen.
 

dokkernaut

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi 90
Baujahr
2017
Wir mögen zumindest zeitweise Überschüsse haben
"zeitweies"???

Jahresmittelwert scheint dir ganz egal zu sein...
...du willst scheinbar ein falsches Bild vermitteln - und so was ist einfach nur Mist!
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Davon ab ist bei der Akkuproduktion nicht nur die Produktion selber das Problem, sondernd auch die Rohstoffgewinnung.
Was ist denn mit dem Öl? Ist sauber?
 

MartinH67

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Duster 4x4, 1.5 dCi 110 2015/Logan MCV TCe90 LPG 2018
@CptnBlaubaer ich stimme deinen letzten Ausführungen durchaus zu. Es ging hier aber um diese sogenannte Studie und da wurde ganz konkret Tesla mit Mercedes verglichen und nicht ein China-eAuto mit irgendwas und dieser absolut konkrete Vergleich wurde in dieser Studie mit geradezu hahnebüchenen Berechnungen durchgeführt, kein Tesla Akku, nicht ein einziger wurde jemals in der Geschichte mit dem deutschen Strommix produziert, überhaupt kein eAuto Akku wird weltweit mit dem deutschen Strommix produziert, weil wir gar keine herstellen, selbst wenn man ignorieren möchte wie sie genau beim Tesla Werk vom Band laufen (eigentlich Panasonic im Auftrag von Tesla) und den kalifornischen Strommix zugrunde legen würde (die haben keinen Kohlestrom!) käme nicht das von den Studienmachern Gewünschte heraus.
Es wird das Model 3 verglichen dessen Energieverbrauch mit ca. 15kWh/100km angegeben ist, beim deutschen Strommix mit 537 g/kWh sind das ca. 80 g CO2/km wie kommen sie auf 180 und beim C 220d auf weniger als 180?
Entweder vergleiche ich bei beiden Fahrzeugen die Normwerte oder bei beiden die Werte im Realbetrieb, aber nicht beim einen das eine und beim anderen das andere.

Dass der CO2 Austoß in der EU bei einem E-Fahrzeug im Betrieb mit 0 angegeben wird ist natürlich sinnlos, das ist nur ein rechnerisches Geschenk an die Hersteller um auf einfache Art den Flottenverbrauch schön rechnen zu können, der Elektromobilität selbst und einer sinnvollen Diskussion um diese schadet dieses sinnlose Konstrukt nur.
 

Rostfinger

Mitglied Gold
Fahrzeug
Dokker SCE 100 Bj. 2018 und Smart forfour EQ Bj 2019
Unser E-Auto fährt so im Schnitt pro Tag 60 Kilometer und verbraucht im Schnitt ca. 10 Kilowattstunden.
Wieviel CO2 entstehen für die 10 Kilowattstunden ?.

Mal eine andere Frage....... wo in unserem Land laufen E-Fahrzeuge vom Band ? Unseres nicht. Tesla auch
nicht, Audis auch nicht und Zoe sowieso nicht. Nissan und Toyota sind eh außen vor.

Nicht das Fahrzeug gleich welcher Antriebsart ist das Problem, sondern die Menschen welche mit diesen Unterwegs sind. Zum Beispiel fährt meine Frau 5 Tage die Woche in den Dienst. Die kürzeste Wegstrecke ist über die Autobahn.
Da herrscht Krieg. Da wird gedängelt, beschleunigt, abgebremst und schneller wie 100 ist nicht möglich. Dabei verbraucht unser E-Auto mehr Strom im Vergleich , wenn meine Frau eine Wegstrecke nimmt, die 10 Kilometer länger ist, welche in der gleichen Zeit ohne Gedrängel und Gefahr in einem Stau zu stehen, verbraucht unser Stromer zwei Kilowattstunden weniger. Zeitlich gibt es keinen Unterschied. Dazu keinen Streß.

@ MartinH67

Der Schadstoffausstoß wird am Ende der Auspuffanlage ermittelt. Unser E-Fahrzeug hat eine solche nicht. Die
Schadstoffe entstehen zentral und werden dort messerscharf gemessen.

@ Alle

Tatsache ist, keiner verzichtet auf sein eigenes Auto. Wir zur Zeit auch nicht. Nicht jedem ist es möglich so einfach kappe 21.000 € auszugeben. Nicht jeder hat die Möglichkeit sein E-Auto ca. 20 Stunden pro Tag an eine Haushaltssteckdose anzuschließen, welche völlig ausreicht. Nicht jeder hat ein Zweitfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor. Zur Zeit gibt es viele Denkaufgaben..........und diese muss jeder für sich selbst lösen.

Wir haben uns darüber Gedanken gemacht und elektrisch fahren ist einfach so wie in eine andere Welt eintauchen.
 

MartinH67

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Duster 4x4, 1.5 dCi 110 2015/Logan MCV TCe90 LPG 2018
Der Schadstoffausstoß wird am Ende der Auspuffanlage ermittelt. Unser E-Fahrzeug hat eine solche nicht.
Das ist mir zu einfach gedacht, dann dürfte man E-Autos nur gegen Berechtigungsschein an Personen abgeben, die eine eigene PV-Anlage besitzen um sicher zu stellen, dass keine Schadstoffe entstehen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Mal eine andere Frage....... wo in unserem Land laufen E-Fahrzeuge vom Band ? Unseres nicht. Tesla auch
nicht, Audis auch nicht und Zoe sowieso nicht. Nissan und Toyota sind eh außen vor.
e-Golf in Dresden
 
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