Dacia Sandero 3 Tce90 Automatik - Erfahrungen mit CVT nach 50.000 Kilometern

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  • #16
Ich werde das mit der Eco-Einstellung mal ausprobieren, denn das klingt vielverspechend.

Meines erachtens ist die ECO-Einstellung einzig und allein für den CVT eingebaut worden. Denn hier senkt sie bei betätigung sofort spürbar die Drehzahll des Motors, es wird also vom CVT eine etwas höhere Übersetzung für die gleiche Geschwindigkeit gewählt. Damit bekommt das CVT-getriebe eine Art "zusätzliche Comfort- Fahrstufe" mit etwas geringerer Drehzahl.

Und da unser Tce90 ja noch KEIN Benzin-Direkteinspritzer ist müsste er untertouriges sparsames fahren ja problemlos abkönnen (Stichwort Feuersteg-Schäden bei manchen Direkteinspritzern)
 
Hört sich gut an mit dem CVT. Seit ich 2021 einen Roller gekauft habe ,hab ich sowas auch kennen gelernt und ich mag das total. Dacia bietet CVT aber nach wie vor nicht zusammen mit Autogas-LPG Antrieb an, oder?
 
Hört sich gut an mit dem CVT. Seit ich 2021 einen Roller gekauft habe ,hab ich sowas auch kennen gelernt und ich mag das total. Dacia bietet CVT aber nach wie vor nicht zusammen mit Autogas-LPG Antrieb an, oder?
Du sagst es, es ist nicht im Angebot. Möglicherweise auch eine Preisfrage am Markt. Wäre dann einer der teuersten Wagenmodellvarianten beim Motor samt Getriebe für einen Sandero III. Ich muss aber zugeben, dass ich den Hybridantrieb, ist ja auch ein Atomatikantrieb, als die bessere Lösung dann empfinde und würde da eher mehr Geld ausgeben. Ist leider auch nicht für den Sandero III zu haben. Warum ist ein und bleibt Rätsel im Konzernverbund, weil der Jogger hat ihn doch und ist vorne absolut identisch zum Sandero III. Der Akku käme einfach in die Ersatzradmulde oder man nimmt ein Stück Kofferaumfläche hinter der Rückbank weg. Haste halt einen kleinen Absatz. Na und? Aber das ist schon OT.
 
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  • #19
Allrad, 2to Anhängelast und Cabrio am Sandero wären auch nicht schlecht :)

Spass beiseite, LPG ist doch hauptsächlich in D ein Thema. Überall anderswo fährt man eben mit Benzin, und das ist dort dann zumeist billiger als hier.

Wenn es tatsächlich um Spritsparen und CO2 ginge dann würde die Regierung Dieselmotoren vorschreiben.

Bei einem Kleinwagen ist eben auch kaum was an Ersparnis drin mit LPG, wenn du alles zusammenrechnest. Ganz anders zB. mit einem US-benzin-Pickup oder ähnlichen vom Aussterben bedrohten Schlachtschiffen.
 
Kurzbericht über meine Erfahrung mit dem Sandero Stepway TCE 90 CVT EZ. 03/24

Bin im April, bei einem Kilometerstand von ca. 300 km, nach Spanien aufgebrochen.
Die Fahrt erfolgte in 2 Etappen (insges.1850km) mit Übernachtung in Südfrankreich.

Da ich den Wagen zumindest die ersten 1000 km einfahren/schonen wollte habe ich versucht
höhere Drehzahlen zu vermeiden und bin max 120/135 Km/h mit Tempomat gefahren.

In den Vogesen / Eifel / span. Grenze geht es ganz schön bergauf/ab und man merkte dem Motor (90PS) schon an das er ganz schön zu kämpfen hatte um die Geschwindigkeit lt. Tempomat zu halten.

Das Geräuschniveau war eigentlich gut auszuhalten und das Seitenwindverhalten ganz okay.
Die Lenkung empfand ich als stark gewöhnungsbedürftig. Spurverhalten etwas schwammig.
Die Sitze waren auch für die lange Fahrt ganz akzeptabel.

Was mich etwas negativ überrascht hat war der Spritverbrauch mit knapp 7 Liter.
Da brauchen meine Anderen Fahrzeuge Audi Q5 und Mercedes Cabrio mit jeweils über 200 PS weniger
oder gleichviel.

Generell muß ich sagen "You get what you pay for" und ein Vergleich mit den beiden Premium Fahrzeugen
ist absolut nicht zulässig.

Mein Stepway verbleibt jetzt vorläufig in Spanien am Flughafen geparkt.

Subjektives Fazit: Unser Stepway CVT hat unsere Erwartungen erfüllt und bringt uns gut von A nach B


DaciaEspana.jpg
 
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  • #21
Was mich etwas negativ überrascht hat war der Spritverbrauch mit knapp 7 Liter.
Da brauchen meine Anderen Fahrzeuge Audi Q5 und Mercedes Cabrio mit jeweils über 200 PS weniger
oder gleichviel.

Man muss sich eben wieder daran gewöhnen: Benziner brauchen viel mehr als die ach so bösen Diesel.

Zu Straßenlage/Spurtreue: der Stepway regiert auf den Reifenluftdruck. Mit Luftdruck laut Anleitung (über 2 Bar!) läuft er sparsamer, dafür spürst du jeden Knubbel der Straße im verlängerten Rückgrad.

Wir fahren so ca 1,7 - 1,8 bar, da wird er leicht schwammiger und durstiger, dafür annehmbar comfortabel.

Diese hohen Reifenluftdruck-Empfehlungen sind allein dazu da, den Verbrauch auf dem Papier zu mindern.
 
Der Verbrauch von 7 Litern kommt gut hin. Liegt am Wandler im Getriebe, der Verluste mit sich bringt. Ich brauch im Sommer 7,5 mit manuell zuschaltbarem Klimakompressor und im Winter 8 Liter mit Allwetterschlappen jeweils mit E10 Benzin.
Ich halte den Luftdruck konstant bei 2,45 v / 2,35 h bar. Und die Federung ist allen Unkenrufen zum Trotz in Ordnung. Das Fahrzeug hat eine passives RDS, welches einen optimalen Luftdruck voraussetzt, damit dann bei Gefahr auch der automatische Auffahrschutz sauber greift. Nichts ist gefährlicher als ein zu weicher Reifen mangels Luftdruck. Besonders bei hohem Tempo in Kurven fängt der Reifen an auszuwalken, die Seitenstabilität leidet. Beim Anfahren und Bremsen walkt er auch mehr. Folge: das Gewebe innen verschleisst schneller. Und genau das stabilisert ja erst den Reifen. In Kurven hast Du auf dem Außenradius Vorderrad 2/3 des Gewichts. Ein zu niederer Luftdruck wirft Dir auf der Autobahn, Schnellstraße, Landtsraße besonders im Mittelgebirge den Reifen bei Gefahr verbunden mit harten Ausweichmanövern locker von der Felge!
Abhilfe für das optimale Sofagefühl: wer eine elektronisch gesteuerte Echtzeitfederung mit dem heimischen Sofagefühl haben will muss halt hochpreisige Markenware kaufen. Unsere Straßen sind nun mal marode und der Sandero ist genau dafür ausglegt worden, damit die Reifen immer am Boden bleiben und es kein ständiges Aufschwingen gibt, wo ein Rad schnell mal den Kontakt zur Straße ganz verliert. Besonders gut kommt das, wenn das auch noch die Antriebsachse /Lenkachse ist und es schön nass auf'm Asphalt ist und ausgerechnet die Scheibenbremse dann in's Leere zieht. Dann klappt's auch mit dem Besuch beim Vordermann im Kofferraum, oder durch Ausbrechen in der Tür des Gegenverkehrs.
Und weiteres: bei nachweislich falsch eingestellten Luftdruck (Gutachter prüfen das automatisch) aus reinen subjektiven Komfortgründen verweigern Versicherungen zu Recht die Schadensregulierung. Die Herstellerangaben sind keine Schikanen, sondern technische Vorrausetzung für den sicheren Betrieb des Wagens. Wünsche weiterhin unfallfreie Fahrt und ein einmal ein gesundes Nachdenken bezüglich Eigen- und Fremdgefährdung. Und sag nie nie auch nach X unfallfreien Jahren.
 
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Diese hohen Reifenluftdruck-Empfehlungen sind allein dazu da, den Verbrauch auf dem Papier zu mindern.
Nöö.

Die dienen der Sicherheit. Aber ich werde nicht anfangen Dich zu belehren. Den gefährlichen Leichtsinn kannst Du gerne weiter betreiben. Einen Teil der Gründe hat @Odins_Forest_Highway ja oben schon beschrieben.

Zitat:
Als Faustregel gilt: 0,2 bar zu wenig Druck bedeutet 1% mehr Verbrauch. Bei 0,6 bar zu wenig, steigt der Verbrauch gar um 4 %.
• Der Reifenverschleiß ist deutlich erhöht. Die Pneus können sogar in der Struktur beschädigt werden. Diese sind dann auch durch die Korrektur des Reifendrucks nicht mehr zu beheben.
• Der Bremsweg wird länger. In Fahrtests wurde nachgewiesen, wenn der Reifendruck in den Vorderreifen 1 Bar unter dem Soll ist, den Weg bis zum Stillstand um 10% verlängert.
• Die Lebensdauer der Reifen ist reduziert. Bei konstant 0,4 bar zu wenig Druck, steigt der Verschleiß um 30%.
• Bei zu geringem Reifendruck können die Pneus überhitzen. Bei 20 Minuten schneller Fahrt können dann schnell bis zu 120 Grad Celsius gemessen werden. Dann besteht die Gefahr, dass sich die Lauffläche ablöst. Wir alle kennen diese Reifenreste, die man häufig am Rand von Autobahnen liegen sieht.
• Bei Kurvenfahrten können Reifen mit geringem Reifendruck die auftretenden Seitenkräfte nicht mehr sauber auffangen, der Fahrer droht die Kontrolle über den Wagen zu verlieren.
Quelle: Bei vielen ist die Luft raus
 
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  • #24
Nöö.
Die dienen der Sicherheit. Aber ich werde nicht anfangen Dich zu belehren. Den gefährlichen Leichtsinn kannst Du gerne weiter betreiben. Einen Teil der Gründe hat @Odins_Forest_Highway ja oben schon beschrieben.
Dabei handelt es sich um PRINZIPIELL richtige Ansätze, die aber auf die heutigen bzw. praktischen Gegebenheiten oft nicht Rücksicht nehmen bzw. teilweise noch aus der Diagonal-Reifen - Zeit stammen und immer und immer wieder Wiedergekaut werden.

Zitat:
Als Faustregel gilt: 0,2 bar zu wenig Druck bedeutet 1% mehr Verbrauch. Bei 0,6 bar zu wenig, steigt der Verbrauch gar um 4 %.
Stimmt im Prinzip. hängt aber stark von der Fahrgeschwindigkeit ab. Und eben dieser Treibstoff-Verbrauch hat die Autobauer dazu veranlasst, teilweise irre hohe Reifendrücke vorzugeben.

• Der Reifenverschleiß ist deutlich erhöht. Die Pneus können sogar in der Struktur beschädigt werden. Diese sind dann auch durch die Korrektur des Reifendrucks nicht mehr zu beheben.
• Der Bremsweg wird länger. In Fahrtests wurde nachgewiesen, wenn der Reifendruck in den Vorderreifen 1 Bar unter dem Soll ist, den Weg bis zum Stillstand um 10% verlängert.
Wenn du mit einem Bar zu wenig Druck fährst: ja denn 1 Bar zu wenig ist ja bereits eine Abweichung von 50%
Davon ist aber nie die Rede. Wäre so als ob ich als Argumment bringen würde: Wenn du ihn auf 6 Bar aufpumpst dann zerreißt es den Reifen. Strohmann-Argumentation.
Interessanterweise wird der Bremsweg bei zu hohem Luftdruck ebenfalls verlängert als bei zu geringem Druck: Warum? Weil sich die Aufstandsfläche dadurch verringert.


• Die Lebensdauer der Reifen ist reduziert. Bei konstant 0,4 bar zu wenig Druck, steigt der Verschleiß um 30%.
Da muss man aber gegenrechnen dass die Autohersteller aus verbrauchsgründen bereits zumindest 0,3 Bar höhere Reifendrücke vorgeben als angemessen wären. Die Reifenprofile nutzen sich mittig stärker ab. Durch eine Verringerung des Reifemndruckes lässt sich das ausgleichen.
ABER:
Auch hier wieder: wer ständig hohe Kurvengeschwindigkeiten fährt braucht etwas mehr Luftdruck, damit sich die Außenflanken des Profiles weniger abnutzen. Wir fahren mit geringer Kurvengeschwindigkeit, deshalb: weniger Druck.

• Bei zu geringem Reifendruck können die Pneus überhitzen. Bei 20 Minuten schneller Fahrt können dann schnell bis zu 120 Grad Celsius gemessen werden. Dann besteht die Gefahr, dass sich die Lauffläche ablöst. Wir alle kennen diese Reifenreste, die man häufig am Rand von Autobahnen liegen sieht.
Wer ein Bar zu wenig als Maßstab hernimmt kann damit natürlich Reifenschäden provozieren. Genauso wie man das mit 2 Bar zuviel machen kann. Die Hersteller schreiben den irre hohen Luftdruck vor weil es eben so Spezialist*innen gibt die ihre Reifen nie kontrollierTen. Und da ja der Druck nie mehr sondern immer weniger wird sind da gewisse Reserven noch eingeplant. Diese Reserven brauche ich nicht weil ich regelmäßig kontrollieree.
Die Reifenreste auf den Autobahnen stammen größtenteils von Nutzfahrzeugen (Runderneuerte und nachgeschnittene Profile), wozu ich auch PKW-Anhänger zähle, die mit messerdünnen 12Zoll-Reifen ganz hart an der Belastungsgrenze betrieben werden. DIESE ANHÄNGERREIFEN MUSST DU AUFPUMPEN SOWEIT WIE MÖGLICH! Ich staune immer weider wenn dort vom Hersteller gelbe Aufkleber mit "2 Bar" angebracht sind. Und die Reifen damit aussehen als wären sie beinahe platt. "Steht so drauf" als Antwort zeigt, wie es heute um das technische Verständnis bestellt ist.

• Bei Kurvenfahrten können Reifen mit geringem Reifendruck die auftretenden Seitenkräfte nicht mehr sauber auffangen, der Fahrer droht die Kontrolle über den Wagen zu verlieren.
Quelle: Bei vielen ist die Luft raus
Ja, wieder, ab ein Bar zu wenig oder noch schlimmer. Oder beim ständigen Kurvenheizen am technischen Limit.
Aber einen Kleinwagen mit überbreiten Reifen und kaum Zuladung auf 2.5 Bar laufen zu lassen ist schon hart

Es sei jedem unbenommen mit prallgefüllten Reifen "Sportlich" über die Schlaglöcher zu hoppeln. Und ich rate auch jedem technisch unversierten davon ab, von den Herstellerangaben abzuweichen.


Unsere Straßen sind nun mal marode und der Sandero ist genau dafür ausglegt worden, damit die Reifen immer am Boden bleiben und es kein ständiges Aufschwingen gibt, wo ein Rad schnell mal den Kontakt zur Straße ganz verliert.
Feuerzangenbowle: "Jetzt stelle mer uns mal janz dumm und frage mer sich": welches Rad hält den Bodenkontakt bei Unebenheiten besser: ein Weiches oder ein Hartes?

Besonders gut kommt das, wenn das auch noch die Antriebsachse /Lenkachse ist und es schön nass auf'm Asphalt ist und ausgerechnet die Scheibenbremse dann in's Leere zieht.
Mer frage sich weiter: Welches Rad hat mehr Aufstandsfläche: ein Hartes oder ein Weiches?

Wie gesagt, ich rate jedem technisch unversierten davon ab, von den Herstellerangaben auch nur im geringsten abzuweichen.

OT: Formel 1 fährt zwischen 0,95 und 1.5 Bar, wegen der Bodenhaftung
 
Mal eine Frage: mein Sandero mit CVT hat gerade 65.000 km absolviert, und seit ca. 1 Woche höre ich ein Summen, ein Geräusch, das abhängig von der Drehzahl des Motors ist, und nicht von der Geschwindigkeit. Anfangs ganz leise, jetzt ist es deutlich hörbar. Sonst aber keine Veränderung, keine Probleme. Hat jemand eine Idee?
 
Neee, kommt definitiv von unten, etwa Höhe Getriebe. Und es ist kein Piepsen, eher so ein singender Geräusch. Frequenz so mittelhoch, abhängig von Drehzahl.
 
Dann denke Richtung Generator / Klimakompressor / Ausrücklager.
 
Danke, morgen gehen ich gehe zum freundlichen.
 
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