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Diesel Fahrverbot in Stuttgart


waldfrieden

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi (90 PS)
Baujahr
2014
Welche Sachen schreibe ich denn?
Du schreibst genau das, was Du die ganze zeit schreibst, weil Du die Realität nicht akzeptieren möchtest!
Die Werte wurden weder von Bürokraten ermittelt und sie waren selbstverständlich umsetzbar!

Richtig ist allerdings: Die EU hat sehr wohl seit gut Ende der 2000 gewusst, dass die Vorgaben nur auf dem Teststand erbracht werden und auf der Straße wesentlich schlechter sind, obwohl die Vorgaben dazumal in Absprache mit den europäischen Fahrzeugherstellern noch abgeschwächt wurden und somit auch weiterhin durch Flottenwerte "unsinnige" Motoren (oft im SUV-Bereich) eingesetzt werden dürfen. Daraufhin wurde 2010/2011 eine Kommission ins Leben gerufen, die zusammen mit verschiedenen Unis und Laboren neue Prüfverfahren zu entwickeln.
Auch hier waren es wieder die Fahrzeughersteller, die dies extrem erschwert und in die Länge gezogen haben. Nur (und das ist das einzig gute am Dieselskandal) durch die Aufdeckung der Manipulationen fühlte sich die EU im Zwang zum handeln und hat Druck gemacht. Ohne diesen Skandal gebe es vermutlich heute noch nicht die neue Prüfverfahren.
Und wie die PRAXIS zeigt, sind eben die Vorgaben problemlos einhaltbar, genau so wie es eben schon mit Euro 5 einhaltbar war.


Erkläre uns doch sonst mal, wieso seit Wochen/Monaten Fahrzeuge plötzlich 6c und 6t temp Prüfungen erfüllen und die Abgaswerte einhalten, wenn diese Werte und das schreibst Du je stetig und stetig, nicht einhaltbar sind?

Du solltest mal Deinen Horizont erweitern, warum die EU als eines ihre ständigen Themen die Umwelt auf ihrer Tagesordnung hat, die Fahrzeugabgaswerte sind davon nur ein Bereich, nur den nehmen vermutlich die Autofahrer mehr war!

Wenn Du Dich aufregen möchtest, dann solltest Du dies auf die beziehen, die dafür verantwortlich sind und das sind die Vorstandsetagen der Autokonzerne.

Und nochmal für Dich:

Die Umweltvorgaben waren hier und in Amerika einzuhalten und entgegen Deiner Behauptung wurde damit sehr wohl geworben, dazu kannst Du Dir gerne mal die Volkswagen Werbung in den USA ansehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

talisman

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Duster 4x2, 1.6 16V SCe 115
Baujahr
2017
Die Umweltvorgaben waren hier und in Amerika einzuhalten und entgegen Deiner Behauptung wurde damit sehr wohl geworben, dazu kannst Du Dir gerne mal die Volkswagen Werbung in den USA ansehen.
Weil Du auf Argumente ja eh nicht eingehst nur ein Satz zu deinem Post.

Ja, die Werbung die dann mit Milliarden Strafen bestraft wurde. Man hat mit Betrug geworben, NICHT mit technischem Vorsprung weil den eben KEIN Autohersteller hatte und hat, Du musst lesen was ich schreibe.
In dem Sinne.
 

Stefanvde

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Dacia Logan MCV, 1.6 MPI LPG
Baujahr
2012
Im Zuge der 6-dtemp Zertifizierung,wo ja direkt im Fahrbetrieb gemessen wird und nicht mehr im Labor,vielen Einige Fahrzeuge angenehm dadurch auf das sie die Grenzwerte teilweise deutlich unterschreiten...
Es geht also.;)
Vorher ging es nur darum die nötige Technik nicht einzubauen bzw. dem Kunden nicht zuzumuten selbst den Zusatz nachfüllen zu müssen,also reine Kosten und Marketing Gründe.
 

talisman

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Duster 4x2, 1.6 16V SCe 115
Baujahr
2017
Es könnte aber auch sein, dass man im Rahmen der neuen Messmethoden andere, realistische Werte voraussetzt.
 

Stefanvde

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Dacia Logan MCV, 1.6 MPI LPG
Baujahr
2012
Nein,bei 6-dtemp sind noch mal weniger Schadstoffe erlaubt wie bei 6 b und c und erst Recht im Vergleich mit der Euro-5.

Allerdings bekommen jetzt ganz plötzlich sogar die DCI bei Renault einen SCR-Filter.
Vorher hiess es immer das wäre technisch nicht nötig...
Dabei stellte sich beim Nachmessen heraus das der Dci im Vergleich zu Mitbewerbern besonders dreckig war.
Das es nun ganz schnell doch eingebaut wird und die Motoren ganz plötzlich die Grenzwerte sogar unterschreiten Können,ich sehe darin schon ein verstecktes Schuldeingeständnis des Konzerns.
Bei Anderen ist es ganz ähnlich.

Traurig ist es halt für den Kunden der einen Euro-5 oder 6b fährt und nun diesen Ärger hat.
Sauberer wäre schon lange gegangen...
Wenn man den neuen Preislisten trauen darf beträgt der Mehraufwand für die Technik für den Kunden 350 Euro, jetzt in Grossserie.

Ich denke, hätte man den Kunden ehrlich gesagt was dazu nötig ist,die meisten hätten wohl für die paar Euro den SCR-Filter dazu bestellt und dafür dann Anderes wie Navi weggelassen.
Nur so ehrlich waren die Hersteller hält nicht.
Nox ist schwierig zu vermitteln,weil man es nicht sehen kann.
Co2 ist leichter zu erklären und vom Kunden zu begreifen da es direkt mit dem Verbrauch zusammen hängt.
Weniger Co2 ist auch geringer Verbrauch und damit weniger Betriebskosten.
Da legt der Kunde in der Anschaffung auch gern ein paar Euro mehr auf den Tresen.
 

waldfrieden

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi (90 PS)
Baujahr
2014
Es könnte aber auch sein, dass man im Rahmen der neuen Messmethoden andere, realistische Werte voraussetzt.
Nein, denn diese Werte entsprechen den Werten, die bereits 2007 zum Beschluss der Einführung für die Euro6 bestanden.
Geklärt bzw. angepasst mussten lediglich die Werte/Abweichungen für den Realbetrieb.

Alles das steht in schwarzer Schrift nachlesbar im Gesetz.

Ich bin auch kein großer Freund dieser Vorschriften der EU, aber es :kotz2:einen echt an, wenn immer so getan wird, als wenn das dort die Bösen waren, die nur immer schlechtes möchten und zum Schluss noch absurdes geschrieben wird, in dem man den wissenschaftlichen Mitarbeitern unterstellt, sie wären zu blöd und legen unerreichbare Ziele fest.

Nur mal so am Rande:

Die SCR-Technologie gibt es seit 1974

Seit 2001 wurde sie für LKW getestet, seit 2002 gab es dazu große Praxistests, seit 2003 die erste öffentliche Tankstelle, seit 2004 ist sie in vielen LKW serienmässig verbaut.

Das war also alles weit vor 2007!
 
Zuletzt bearbeitet:

Stefanvde

Mitglied Diamant
Fahrzeug
Dacia Logan MCV, 1.6 MPI LPG
Baujahr
2012
Und aus den vielen Millionen Kilometern die LKW inzwischen damit fahren weiss man inzwischen auch wo an Anfang Probleme mit der Technik waren.
Das war ein riesiger Praxistest dessen Ergebnisse im PKW Bereich nun dafür sorgen das die Technik recht unauffällig funktioniert.
 

waldfrieden

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.5 dCi (90 PS)
Baujahr
2014
Niemals werden die Fahrverbote aufgehoben. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Zumindest steht bisher bei allen Städten mit Fahrverboten die stetige Kontrolle der Maßnahme in Plan. Sicher bleibt es abzuwarten, aber viele Städte haben ja bereits im Vorfeld angedeutet, die Zonen ggfl. auch wieder abzuschaffen, falls die Werte dies zulassen.
Sicher wird man dies nicht tätigen, wenn man gerade so die Tage der möglichen Überschreitungen einhält.
 
Zuletzt bearbeitet:

michael3

Mitglied Platin
Fahrzeug
Dacia Logan MCV II, 0.9 TCe 90 LPG
Ok ich sagte zu @Stefanvde das er nicht mehr ganz richtig tickt, aber so wie ich Stefan von den ein oder anderen Beiträgen einschätze, hat er meinen Satz nicht als Beleidigung aufgefasst.
Bei Stefan und Dir habe ich keine Bedenken.
Aber es können viele andere mitlesten und in die Diskussion einsteigen.

Mein "Trauma" ist dabei, es wurden bereits zwei Diesel-Threads geschlossen. Möglicherweise bin ich deshalb etwas übervorsichtig.

nichts für ungut. :prost:


Wie lange dürfte es noch dauern, bis die NOx-Werte in Frankfurt unter die Grenzwerte fallen, wenn man sich vorstellt, dass es keine Fahrverbote geben würde?
Konkret am Beispiel der Friedberger Landstraße in Frankfurt:

von 2009 bis 2017 sind sie um 17 µg/m³ gesunken. Das macht ca. 2 µg/m³ pro Jahr.

2009: 64 µg/m³​
2010: 56,2 µg/m³​
2011; 56,9 µg/m³​
2012: 52,7 µg/m³,​
2013: 54,7 µg/m³​
2014: 54,6 µg/m³​
2015: 52,8 µg/m³​
2016: 52,0 µg/m³​
2017: 47,2 µg/m³​

Da noch 7 µg/m³ fehlen, würde es theoretisch weitere 4 Jahre dauern.

Aber ich möchte dabei bedenken:
Zwischen 2012 imd 2016 blieb der Wert unverändert. Erst 2017, als die Verkaufszahlen von Diesel-Autos, einbrachen, sank der Wert weiter.

Ich glaube deshalb, würde der Druck nicht hoch bleiben, dann würden die Werte wieder stagnieren.


Werden Fahrveebote wieder aufgehoben, wenn die NOx-Grenzwerte eingehalten werden?
Stelle dir vor, auf einer Straße gibt es viele Unfälle. Daraufhin wird dort ein Tempo-Limit vorgeschrieben.
Nach einer Weile stellt man fest, die Unfälle sind deutlich zurückgegangen.
Sollte man das Tempolimit nun wieder aufheben?
.
 
Zuletzt bearbeitet:

Silvercork

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Sandero II Stepway 1.5 dCi 90
Baujahr
2018

Sound

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dacia Dokker 1.2 TCe 115
Baujahr
2017
Der Entwurf des neuen Luftreinhalteplans Stuttgart umfasst 101 Seiten.

Soweit ich den Kurzbericht Anlage 1 verstanden habe, sind 19 % der PKW betroffen. Am Stuttgarter Kesselrand werden täglich ca. 400.000 PKW gezählt, die rein oder rausfahren. Dann wären somit 38.000 Autos betroffen, wenn man "Rein-/Raus" als 1 Fahrzeug betrachtet. Man weiß aus Untersuchungen aber auch, dass über 50 % der Autofahrer eine gute bis akzeptable Alternative im Öffentlichen Personenverkehr haben, diese aber nicht nutzen.

Bis einschließlich 12.10.2018 kann zu dem Plan gegenüber dem Regierungspräsidium Stuttgart ... Stellung genommen werden.

"Ab dem 1. Januar 2019 soll in Stuttgart ein Verkehrsverbot für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren der Abgasnorm Euro 4 und schlechter gelten. Das Verkehrsverbot soll ganzjährig in der gesamten Umweltzone der Stadt Stuttgart (siehe IV. Umweltzone) gelten. Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm ab Euro 5 sind aktuell von diesem Verbot ausgenommen. Für Anwohnerinnen und Anwohner soll es eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019 geben."

"Ausnahmen vom Verkehrsverbot gibt es u.a. für bestimmte Lieferanten (Lebensmittel, Apotheken), Sozialdienste, Handwerker, medizinische Notfälle, Menschen mit Behinderung und Schichtdienstleistende. Zudem gibt es für Anwohnerinnen und Anwohner eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019. Weitere Details sind dem Entwurf der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans zu entnehmen."

"So hat das Landesgesundheitsamt Baden Württemberg bei Feinstaubmessungen in Innenräumen festgestellt, dass die PM2,5 Belastung in Raucherhaushalten mehr als 100 μg/m³ im Wochenmittel betragen kann. Die Innenraumbelastung ist in diesen Fällen weit größer als die PM2,5 Konzentration in der Außenluft."

"Langzeituntersuchungen in Wohnungen zeigten bei NO2 Jahresmittelwerten im Bereich von 40 - 60 μg/m³ eine Zunahme von Atemwegserkrankungen bei Kindern gegenüber Wohnungen ohne NO2."

"Ursachenanalyse für NO2: … Die Beiträge des Straßenverkehrs an den Messstellen liegen zwischen 62 % und 78 %."

"Der Dieselanteil der am Neckartor vorbeifahrenden Pkw liegt ... bei 42 %."

"Ferner hat das Verwaltungsgericht Stuttgart mit Urteil vom 26.07.2017 festgestellt, dass ein solches Verkehrsverbot die effektivste und am besten geeignete Maßnahme ist und keine andere gleichwertige Maßnahme zur Verfügung steht, das Ziel zu erreichen (VG Stuttgart, Urteil vom 26.07.2017, 13 K 5412/15)."
 
Zuletzt bearbeitet:

GrandOldMan

Dacianer.de-Sponsor
Fahrzeug
Dacia Lodgy Stepway1.5 dCi 110
Baujahr
2016
Der Entwurf des neuen Luftreinhalteplans Stuttgart umfasst 101 Seiten.

Soweit ich den Kurzbericht Anlage 1 verstanden habe, sind 19 % der PKW betroffen. Am Stuttgarter Kesselrand werden täglich ca. 400.000 PKW gezählt, die rein oder rausfahren. Dann wären somit 38.000 Autos betroffen, wenn man "Rein-/Raus" als 1 Fahrzeug betrachtet. Man weiß aus Untersuchungen aber auch, dass über 50 % der Autofahrer eine gute bis akzeptable Alternative im Öffentlichen Personenverkehr haben, diese aber nicht nutzen.

Bis einschließlich 12.10.2018 kann zu dem Plan gegenüber dem Regierungspräsidium Stuttgart ... Stellung genommen werden.

"Ab dem 1. Januar 2019 soll in Stuttgart ein Verkehrsverbot für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren der Abgasnorm Euro 4 und schlechter gelten. Das Verkehrsverbot soll ganzjährig in der gesamten Umweltzone der Stadt Stuttgart (siehe IV. Umweltzone) gelten. Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm ab Euro 5 sind aktuell von diesem Verbot ausgenommen. Für Anwohnerinnen und Anwohner soll es eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019 geben."

"Ausnahmen vom Verkehrsverbot gibt es u.a. für bestimmte Lieferanten (Lebensmittel, Apotheken), Sozialdienste, Handwerker, medizinische Notfälle, Menschen mit Behinderung und Schichtdienstleistende. Zudem gibt es für Anwohnerinnen und Anwohner eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019. Weitere Details sind dem Entwurf der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans zu entnehmen."

"So hat das Landesgesundheitsamt Baden Württemberg bei Feinstaubmessungen in Innenräumen festgestellt, dass die PM2,5 Belastung in Raucherhaushalten mehr als 100 μg/m³ im Wochenmittel betragen kann. Die Innenraumbelastung ist in diesen Fällen weit größer als die PM2,5 Konzentration in der Außenluft."

"Langzeituntersuchungen in Wohnungen zeigten bei NO2 Jahresmittelwerten im Bereich von 40 - 60 μg/m³ eine Zunahme von Atemwegserkrankungen bei Kindern gegenüber Wohnungen ohne NO2."

"Ursachenanalyse für NO2: … Die Beiträge des Straßenverkehrs an den Messstellen liegen zwischen 62 % und 78 %."

"Der Dieselanteil der am Neckartor vorbeifahrenden Pkw liegt ... bei 42 %."

"Ferner hat das Verwaltungsgericht Stuttgart mit Urteil vom 26.07.2017 festgestellt, dass ein solches Verkehrsverbot die effektivste und am besten geeignete Maßnahme ist und keine andere gleichwertige Maßnahme zur Verfügung steht, das Ziel zu erreichen (VG Stuttgart, Urteil vom 26.07.2017, 13 K 5412/15)."

Der Plan umfasst 101 Seiten.

Bis einschließlich 12.10.2018 kann zu dem Plan gegenüber dem Regierungspräsidium Stuttgart ... Stellung genommen werden.

"Ab dem 1. Januar 2019 soll in Stuttgart ein Verkehrsverbot für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren der Abgasnorm Euro 4 und schlechter gelten. Das Verkehrsverbot soll ganzjährig in der gesamten Umweltzone der Stadt Stuttgart (siehe IV. Umweltzone) gelten. Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm ab Euro 5 sind aktuell von diesem Verbot ausgenommen. Für Anwohnerinnen und Anwohner soll es eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019 geben."

"Ausnahmen vom Verkehrsverbot gibt es u.a. für bestimmte Lieferanten (Lebensmittel, Apotheken), Sozialdienste, Handwerker, medizinische Notfälle, Menschen mit Behinderung und Schichtdienstleistende. Zudem gibt es für Anwohnerinnen und Anwohner eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019. Weitere Details sind dem Entwurf der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans zu entnehmen."

"So hat das Landesgesundheitsamt Baden Württemberg bei Feinstaubmessungen in Innenräumen festgestellt, dass die PM2,5 Belastung in Raucherhaushalten mehr als 100 μg/m³ im Wochenmittel betragen kann. Die Innenraumbelastung ist in diesen Fällen weit größer als die PM2,5 Konzentration in der Außenluft."

"Langzeituntersuchungen in Wohnungen zeigten bei NO2 Jahresmittelwerten im Bereich von 40 - 60 μg/m³ eine Zunahme von Atemwegserkrankungen bei Kindern gegenüber Wohnungen ohne NO2."

"Ursachenanalyse für NO2: … Die Beiträge des Straßenverkehrs an den Messstellen liegen zwischen 62 % und 78 %."

"Der Dieselanteil der am Neckartor vorbeifahrenden Pkw liegt ... bei 42 %."

"Ferner hat das Verwaltungsgericht Stuttgart mit Urteil vom 26.07.2017 festgestellt, dass ein solches Verkehrsverbot die effektivste und am besten geeignete Maßnahme ist und keine andere gleichwertige Maßnahme zur Verfügung steht, das Ziel zu erreichen (VG Stuttgart, Urteil vom 26.07.2017, 13 K 5412/15)."
Ich sehe nur eine Seite, wo sind die anderen 100?:p
 

Uerdinger

Mitglied Bronze
Fahrzeug
Dokker Comfort SCe100
Ich sehe nur eine Seite, wo sind die anderen 100?:p
Der Entwurf des neuen Luftreinhalteplans Stuttgart umfasst 101 Seiten.

Soweit ich den Kurzbericht Anlage 1 verstanden habe, sind 19 % der PKW betroffen. Am Stuttgarter Kesselrand werden täglich ca. 400.000 PKW gezählt, die rein oder rausfahren. Dann wären somit 38.000 Autos betroffen, wenn man "Rein-/Raus" als 1 Fahrzeug betrachtet. Man weiß aus Untersuchungen aber auch, dass über 50 % der Autofahrer eine gute bis akzeptable Alternative im Öffentlichen Personenverkehr haben, diese aber nicht nutzen.

Bis einschließlich 12.10.2018 kann zu dem Plan gegenüber dem Regierungspräsidium Stuttgart ... Stellung genommen werden.

"Ab dem 1. Januar 2019 soll in Stuttgart ein Verkehrsverbot für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren der Abgasnorm Euro 4 und schlechter gelten. Das Verkehrsverbot soll ganzjährig in der gesamten Umweltzone der Stadt Stuttgart (siehe IV. Umweltzone) gelten. Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm ab Euro 5 sind aktuell von diesem Verbot ausgenommen. Für Anwohnerinnen und Anwohner soll es eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019 geben."

"Ausnahmen vom Verkehrsverbot gibt es u.a. für bestimmte Lieferanten (Lebensmittel, Apotheken), Sozialdienste, Handwerker, medizinische Notfälle, Menschen mit Behinderung und Schichtdienstleistende. Zudem gibt es für Anwohnerinnen und Anwohner eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019. Weitere Details sind dem Entwurf der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans zu entnehmen."

"So hat das Landesgesundheitsamt Baden Württemberg bei Feinstaubmessungen in Innenräumen festgestellt, dass die PM2,5 Belastung in Raucherhaushalten mehr als 100 μg/m³ im Wochenmittel betragen kann. Die Innenraumbelastung ist in diesen Fällen weit größer als die PM2,5 Konzentration in der Außenluft."

"Langzeituntersuchungen in Wohnungen zeigten bei NO2 Jahresmittelwerten im Bereich von 40 - 60 μg/m³ eine Zunahme von Atemwegserkrankungen bei Kindern gegenüber Wohnungen ohne NO2."

"Ursachenanalyse für NO2: … Die Beiträge des Straßenverkehrs an den Messstellen liegen zwischen 62 % und 78 %."

"Der Dieselanteil der am Neckartor vorbeifahrenden Pkw liegt ... bei 42 %."

"Ferner hat das Verwaltungsgericht Stuttgart mit Urteil vom 26.07.2017 festgestellt, dass ein solches Verkehrsverbot die effektivste und am besten geeignete Maßnahme ist und keine andere gleichwertige Maßnahme zur Verfügung steht, das Ziel zu erreichen (VG Stuttgart, Urteil vom 26.07.2017, 13 K 5412/15)."
 

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