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Campingbox - Baubericht nach der Vorlage von notorious

Dieses Thema im Forum "Camping" wurde erstellt von Omma, 2. November 2017.

  1. Omma

    Omma Mitglied Silber

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    Dacia Dokker 1.5 dCi 90
    Laureate
    Jetzt geht's los...

    Wie ihr schon wisst, habe ich die Vorlage von notourious ( Dacia Dokker - CampingBox - Baubericht (SketchUp-Dateien zum Download) (https://www.dacianer.de/threads/campingbox-baubericht-sketchup-dateien-zum-download.25724/) ) genommen, um mir eine campingbox für den Dokker zu basteln.
    Ich habe jetzt hier einen eigenen Thread für den Verlauf angelegt, da die Überschrift von notorious (der bislang noch nicht wieder aufgetaucht ist) irreführend ist. Es gibt keine Dateien zum Download. Kann ich nicht, will ich nicht.
    Aber es gibt eine Dokumentation der Bastelarbeiten. Hier. (Dies als Hinweis vor allem an die netten Moderatoren.)

    Hier schon Mal ein erstes Bild vom noch leeren Arbeitsplatz.
    IMG_20171102_100055.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2017
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  2. Corax

    Corax Mitglied Gold

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    Dacia Dokker 1.5 dCi 90
    Stepway
    Ist ja schon fast fertig!:lol:;)

    Wünsche dir viel Spaß bei der Arbeit und gutes Gelingen:clap::yes:
     
    Omma bedankt sich.
  3. Aleah

    Aleah Mitglied Frost

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    Dacia Sandero Stepway Celebration TCe90 S&S Easy-R
    Super, so kann ich fast live dabei sein und zugucken :D:yes:

    Ich nehm mir dann ma nen Cappu und machs mir gemütloch.
    viel Spaß und viel Erfolg:)
     
    Omma bedankt sich.
  4. koweb

    koweb Mitglied Gold

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    Dacia Sandero 2 Stepway 0,9 90 PS eco 2
    Prestige
    Hallo
    den Anfang hast du ja schon gemacht, ist ja Platz genug in der Werkstatt. Dann viel Spass und Stressfreies arbeiten für dein Objekt. Lass uns weiter daran teilhaben.

    Gruss :o
     
    Omma bedankt sich.
  5. Omma

    Omma Mitglied Silber

    Threadersteller

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    Dacia Dokker 1.5 dCi 90
    Laureate
    Ja, so - nun habe ich ja gearbeitet und dabei Fotos gemacht. Da muss der Bericht halt am Abend erfolgen...

    Als erstes wurde mir mal das vorgesägte Holz reingebracht, stilecht mit Gabelstapler. Da lag es dann.
    IMG_20171102_101203.jpg

    Ich habe ja das Glück, dass ich bei meinem Holzhändler einen Arbeitsraum und auch eine Menge "Infrastruktur" nutzen kann - bis hin zur Tasse Tee, die mir von einer Mitarbeiterin gebracht wurde. :prost:

    Dann habe ich mal mein Werkzeug ausgepackt. Mitgenommen hatte ich neben diversem Kleinwerkzeug:
    einen Akkuschrauber (braucht man immer mal)
    eine Stichsäge für die Feinarbeiten
    eine Oberfräse
    eine Flachdübelfräse.

    Die Flachdübelfräse ist neu, und die Oberfräse habe ich auch noch nicht benutzt. Deshalb war der Plan für heute: Erfahrungen sammeln und erst mal eine "Testbox" erstellen, um zu sehen, wie das so funktioniert.

    Ich habe also erst mal einen Plan für eine Kiste gemacht (ein Plan ist schon die halbe "Miete"!) Praktisch fand ich eine Kiste bzw. gleich zwei, die statt der bei notorious vorgesehenen Boxen in die rechte "Bank" passen würden. Mit den so errechneten Maßen bin ich dann ins Lager zur großen Säge gegangen, wo mir ein Mitarbeiter aus den Resten meiner großen Platten entsprechende Zuschnitte gemacht hat. Von dort habe ich mir auch gleich noch ein paar Abfallstücke mitgenommen, von denen ich annehme, dass ich sie anderweitig nicht mehr brauchen würde.

    Die Flachdübelfräse: IMG_20171102_113112.jpg IMG_20171102_113057.jpg

    So, dann erst mal ein paar "Löcher in die Abfallstücke gemacht, um zu gucken, wie's denn geht. Festgestellt: Jawohl, funktioniert. Ist gar nicht so schwer. (Getreu dem Motto meiner Großtante: "Gebt euch dran, dann könnt ihr's auch"!)
    IMG_20171102_165848.jpg

    Ja, dann mal ran an die Kiste. Die Dübel sind mit einiger Sicherheit zu dicht gesetzt. Macht nix, das übt. Und prompt habe ich dann auch mal falsche Schlitze gemacht (siehe Fotos...) :think: Die habe ich später einfach mit Holzleim aufgefüllt... Das Zusammenfummeln der Kiste war nicht ganz einfach, weil die eine Seite abfiel, sobald man die andere dransteckte. Aber irgendwann sah es aus wie eine Kiste.

    IMG_20171102_125738.jpg IMG_20171102_130058.jpg IMG_20171102_143739.jpg IMG_20171102_151517.jpg
    Das Leimen ging dann schon einigermaßen gut "über die Bühne". Etliche Schraub- oder Klemmzwingen hielten die Box in Form - und da steht sie nun bis morgen früh, wenn dann hoffentlich der Leim durchgetrocknet ist.
    Tatsächlich passt nicht alles so einwandfrei, wie ich es mir erhofft hatte. Irgendwo steht was über, ohne dass ich verstehe, warum das so ist. Sollte da jemand noch eine Idee haben...

    Während nun der Leim so vor sich hin troknete, habe ich mir mal das nächste Teilobjekt vorgenommen: die Schublade der eigentlichen Box.
    An der Stelle war ich echt froh, dass ich vor kurzem erst mal ein Papiermodell gebastelt hatte (#39 hier: Dacia Dokker - CampingBox - Baubericht (SketchUp-Dateien zum Download) (https://www.dacianer.de/threads/campingbox-baubericht-sketchup-dateien-zum-download.25724/page-2)) Hier hatte ich nämlich alle Teile durchnummeriert. Diese Nummern hatte ich auf das "Schnittmuster" von notorious übertragen und nach dem Vorschneiden an der großen Säge auch auf die entstandenen Teile. Nun brauchte ich nur noch nachzusehen, welche Teile zur Schublade gehören und wie sie zueinander passen. Auf dem Foto sollte es zu erkennen sein.

    IMG_20171102_153740.jpg

    Für die Schublade mussten noch ein paar Schnitte mit der Stichsäge erfolgen. Das habe ich dann auch noch geschafft, bevor die Holzhänder mich zum Feierabend aus der Werkstatt vertrieben.

    Ich muss sagen: die Werkelei macht schon Spaß. Ich denke, morgen werde ich noch ein ganzes Stück weiterkommen...

    Nachtrag; vielleicht gibt es hier ja Fachkundige: Wie dicht sollte ich die Flachdübel eigentlich setzen???
     

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    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2017
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  6. Aleah

    Aleah Mitglied Frost

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    Omma, ich zieh den Hut vor Dir:o:yes:
     
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  7. rennsemmele

    rennsemmele Mitglied Platin

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    Logan
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    wir wollten in Echtzeit nachbauen, aber richtig, Lamellos kann man auch nehmen, ich lutsch die dinger zwar ab und an aber gut gamcht mit den Lamellos.
    Wenn das übersteht, nicht richtig gefräst?
     
    Omma bedankt sich.
  8. Omma

    Omma Mitglied Silber

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    Ja, habe ich überlegt, finde aber den Fehler nicht! Sieht eigentlich alles richtig aus.
     
  9. Omma

    Omma Mitglied Silber

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    Dacia Dokker 1.5 dCi 90
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    Habe den Fehler gefunden, beschreibe ich heute Abend.
    Jetzt geht's erst Mal weiter ...
     
    rennsemmele bedankt sich.
  10. Helmut2

    Helmut2 Mitglied Diamant

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    Dacia Logan Kombi 1.5 dCi eco2 63 kW (86 PS)
    Lauréate
    So wie es aussieht hat man bei der Berechnung vergessen, die Materialstärke mit einzubeziehen.

    Mit diesem Fehler bist Du aber in bester Gesellschaft!!!!! :prost:
    Ichduersieeswirihrsie, kaum einer, dem dieser Fehler noch nicht passiert ist ***in den Spiegel guck***. -_-
     
    DaciaBeWild bedankt sich.
  11. Omma

    Omma Mitglied Silber

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    Dacia Dokker 1.5 dCi 90
    Laureate
    Nein, das stimmt nicht, lieber Helmut. Die Maße sind sogar sehr exakt. Der Fehler lag in der Bedienung der Flachdübelfräse. Mehr dazu heute Abend...
     
  12. Carlos

    Carlos Mitglied

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    Dacia Dokker 1.5 dCi (90 PS)
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    Vermutlich hast du die Dübelfräse nicht exakt genug eingestellt.
    Ich denke wenn du auf einer Länge von ca. 40cm. 3 Lamellos setzt reicht das.
    Du hast ja sicher Leim auf der ganzen Fläche das hält dir überall hin.
     
    Omma bedankt sich.
  13. Omma

    Omma Mitglied Silber

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    Dacia Dokker 1.5 dCi 90
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    Zweiter Tag.

    Die vorweisbaren Ergebnisse sind noch nicht so zahlreich, wie ich es mir erhofft hatte. Aber es wird...

    Zuerst mal zu dem Problem der überstehenden Kanten:
    Ich hatte die Fräse auf 5 mm Höhe eingestellt. Weniger geht nicht. Dabei ist die Unterkante des Schlitzes dann 5 mm von der Unterkante des Brettes entfernt (man führt die Fräse - wie auf einem Bild von gestern zu sehen - auf einer planen Unterlage von vorne gegen das Brett). So weit so gut.
    Das Brett, dass darauf gestellt werden soll, wird dann von oben bearbeitet. Dazu stellt man den Winkel auf 90 Grad und kann dann an einer geraden Kante entlang von oben einen sauberen Schnitt setzen.
    Das Problem dabei: Der Schnitt ist natürlich auch dann 5 mm von der "Unterkante" der Fräse entfernt - nur leider nicht auf der "richtigen Seite", weil man die Fräse von der anderen Seite ansetzt. Durch ein bisschen rumprobieren habe ich dann herausgefunden, dass ich die Schnitthöhe mit zusätzlichen 2 mm einstellen muss - und dann passt es auch!
    ---> Problem gelöst.
    IMG_20171103_113720.jpg

    IMG_20171103_113756.jpg

    IMG_20171103_141652.jpg

    IMG_20171103_141640.jpg

    Nachdem ich das herausgefunden hatte, habe ich dann die Schnitte an den Brettern für die Schublade gesetzt. Man muss dabei vorher ganz genau aufpassen, wie die Bretter aneinandergesetzt werden. Ich stelle das jetzt immer erst mal hin, messe noch mal alles genau nach, vergleiche die Maße mit den Bildern von notorious - und erst dann male ich die Markierungen für die Schnitte. Dabei hat sich bewährt, die Bretter, die zusammengesetzt werden sollen, gegeneinanderzulegen, so dass man den Strich nur noch durchziehen muss. Mache ich mit einem Geo-Dreieck, weil ich dabei gleich im rechten Winkel zur Kante zeichnen kann. Wichtig ist nämlich, dass der Strich auf dem Brett, auf das aufgesetzt werden soll (wo der Schnitt also in die Oberfläche kommt) lang genug ist, damit man ihn noch sieht, wenn man die Fräse ansetzt. Ich male daneben dann noch ein Kreuz für "Schnitt auf der Oberfläche" und einen Pfeil für "Schnitt an der Kante". Sicher ist sicher.

    Ja, bei so viel Sorgfalt vergeht eine ganze Menge Zeit. Aber schließlich konnte ich doch die ersten Elemente zusammensetzen und verleimen. Zuerst habe ich das für die Unterseite der Schublade gemacht. Die ist dann im fertigen Zustand auch schmal genug, dass man da noch Schubladenschienen anbringen kann. Leider konnte ich die in dieser Woche noch nicht besorgen, weil der Laden, in dem ich die beste Auswahl und Beratung habe, in dieser Woche geschlossen ist... :(

    IMG_20171103_123222.jpg




    Und weil das so gut funktioniert hat, habe ich dann noch die "zweite Etage" der Schublade geleimt. Dabei musste ich wieder ein bisschen tüfteln und habe dazu auch meinen schon vorhandenen Campingkocher eingesetzt. Das obere Teil ist etwas breiter als das untere, was okay ist, da unten ja noch die Schienen drankommen. Passt jetzt!

    Ein zweites Brett mit der gleichen breite wie das verleimte soll dabei für einen rechten Winkel zu den angeleimten sorgen.
    IMG_20171103_134313.jpg

    So - da waren dann mal wieder fast alle Schraubzwingen "besetzt". Gute Gelegenheit, die Oberfräse mal auszuprobieren. Die habe ich nämlich auch noch nie benutzt.:o

    IMG_20171103_113720.jpg IMG_20171103_113756.jpg IMG_20171103_123222.jpg IMG_20171103_134313.jpg IMG_20171103_141652.jpg IMG_20171103_141640.jpg

    Da ich wissen wollte, wie das mit der Schnitttiefe funktioniert und wie ich freihändig (also nicht entlang einer Schiene) fräsen kann, habe ich mal einfach meinen Namen auf ein Brett geschrieben, das schön eingespannt (die Werkbank bietet da so allerlei Möglichkeiten, auch wenn man dazu erst so einiges wieder losklopfen musste) und losgefräst. Man muss ganz schön fest runterdrücken und gleichzeitg den "An"-Schalter gedrückt halten. Das erfordert schon durchaus etwas Übung und vor allem Kraft. Aber für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden.

    IMG_20171103_161328.jpg

    Danach habe ich dann mal an meine Testkiste einen Griff gefräst. Dazu habe ich mir erst eine Schablone gemacht (wieder Tüftelei, da ich so gut im freihändigen Zeichnen auch nicht bin... Ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht - aber ich hätte das Loch ja eigentlich auch fräsen müssen, als die Kiste noch nicht zusammengebaut war... Das zweite Loch sollte dann schöner werden. Angesetzt - und - der Fräser brach ab...

    Na ja, es war halb sechs, der Holzhändler schließt um 6 - also Feierabend für heute.
    Nicht ganz, denn ich habe mein Werkzeug noch schnell bei Westfalia ergänzt (gut, wenn man einen gut sortierten Fachhandel mit ausgezeichneter Beratung vor Ort hat :dance:)

    Morgen geht's weiter....
     

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    Zuletzt bearbeitet: 3. November 2017
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  14. Corax

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    Schön, dass du uns teilhaben lässt! Danke!
     
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  15. Doris O Grünschnabel

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    Dacia Dokker Stepway
    Hallo...toll,dass ich dran teilhaben darf. Bekomme im Februar meinen Dokker... Bin für alle Ideen zum Umbau dankbar. Bei Dir sieht es schon recht professionell aus, mit viel handwerklichen Geschick. Werde weiter beobachten und wünsch dir viel Spaß LG
     
    Omma bedankt sich.
  16. Omma

    Omma Mitglied Silber

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    Dacia Dokker 1.5 dCi 90
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    Danke für das Kompliment.
    "Professionell" würde ich das aber nicht nennen. Ich behaupte Mal, das könnte jeder, der nicht gerade zwei linke Hände hat. Man muss nur anfangen.
    Das schöne ist, dass es hier nicht um einen festen Einbau geht. Wenn alles fertig ist, kann man die Kiste nach Bedarf rein und raus stellen.
    Und man wird beim Fahren auch die Rückbank nutzen können.
     
  17. Omma

    Omma Mitglied Silber

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    Dacia Dokker 1.5 dCi 90
    Laureate
    Nun also der Bericht vom dritten Tage - der eigentlich nur ein halber ist, weil die Holzhandlung samstags schon um 13 Uhr schließt. Allerdings war ich dann am Ende doch bis ungefähr 16 Uhr dort, mit Unterbrechung.

    Na gut - wo waren wir gestern gehen geblieben? Es gab zwei Teile/Ebenen der Schublade, die nun zusammengefügt werden mussten, unter Zuhilfenahme weiterer Teile.

    Zunächst mal habe ich hier einen kleinen Fehler von notorious gefunden: die beiden Teile, die am hinteren Ende der Schublade zusammen mit einem Deckel ein Fach bilden, sind zu lang (hoch) bemessen. Würde man das notorious-Maß nehmen, passte das Ganze hinterher nicht in die Kiste - was ja nun nicht Sinn der Sache wäre. Das hatte ich gestern schon festgestellt und hatte die beiden Bretter für die große Säge (die macht einfach geradere Schnitte als ich mit meiner Stichsäge...) hingelegt. Heute früh war also der erste Gang zu großen Säge, wie ihr sie sicherlich auch aus Baumärkten vom Holzzuschnitt kennt.

    Dann konnte ich die beiden Teile einsetzen.
    Für die Wand in der Mitte (na ja - nicht mittig...) konnte ich dann die Lamellos nicht mehr benutzen, da ich am Boden die Schnitte nicht richtig hätte setzen können. Hier habe ich mich dann für runde Holzdübel, wie sie in vielen Holzmöbeln verarbeitet sind, entschieden. Damit man schön gerade ins Holz bohrt, kann man eine Bohrhilfe benutzen. Außerdem klemmt man an den Bohrer einen Abstandshalter, damit man bei der Fläche nicht versehentlich zu tief bohrt. (Dies als Hinweis für die, die so was noch nie gemacht haben - natürlich nicht für die Profis unter Euch! Diese Dinge kannte ich vor dieser Bastelarbeit auch noch nicht, bin aber bei den Vorbereitungen darauf gestoßen.) Fotos folgen noch, muss ich noch machen.
    Den oberen Abschluß habe ich dann wieder mit Lamellos verbunden.

    Während das ganze ein wenig vor sich hintrocknete, habe ich mich einem neuen Werkzeug gewidmet: einer Lochfräse. Notorious hat für die Front der Schublade ein rundes Loch vorgesehen, damit man die Schublade bequem aufziehen kann. Das gefiel mir eigentlich ganz gut. Leider war dann der vorhandene Lochfräser so stumpf, dass sich gar nichts tat - was mir wieder eine Fahrt zu Westfalia bescherte (zum Glück nur so etwa 5-7 km)... Angefangen hatte ich mit 45 mm Durchmesser, und der Holzhändler hatte nur bis 40 mm... Da habe ich mir dann gleich noch Lochsägen angeschaut, die man auch auf den Akkuschrauber aufsetzen kann. Beim nächsten Mal werde ich die testen und dann entscheiden, was in der Folge zum Einsatz kommen wird... Das Loch für die Schublade jedenfalls habe ich jetzt erst mal mit der Lochfräse gemacht.

    Nach all dieser Zeit war der Leim sicherlich durchgetrocknet, und ich konnte dazu übergehen, die zweite Ebene der Schublade einzusetzen. Zunächst habe ich dafür an dem Plan von notorious noch eine kleine Änderung vorgenommen. Mir "schwebte" die zweite Ebene, auf der später der Kocher stehen sollte, zu sehr. Zur Sicherheit habe ich als "Angsteisen" noch zwei kleine Stützen von 6mm Stärke eingebaut, die vorn und hinten mit den Wänden verleimt wurden. So liegt die zweite Ebene dann noch ein wenig auf. Auf dem Bild ist diese Platte an der Front zu sehen. Die eigentliche Front fehlt hier noch.
    IMG_20171104_141952.jpg IMG_20171104_144709.jpg

    Die habe ich dann als letztes montiert, am Boden mit Flachdübeln fixiert, am Rest mit Runddübeln.

    IMG_20171104_153223.jpg
    Da ich alles ganzflächig verleimt habe, komme ich nach Expertenmeinung ohne jegliche Schraube aus. Das finde ich ganz schön, weil dadurch keine Unebenheiten entstehen, an denen man auch mal hängen bleiben und sich irgendwelche Klamotten zerreißen kann. Darin habe ich nämlich ein besonderes Talent :rolleyes:

    So, die Schublade habe ich dann mitsamt Schraubzwingen zurückgelassen. Die nächste Aktion ist jetzt nicht vor dem nächsten Wochenende zu erwarten, da mein Urlaub erst mal zu Ende ist.
    IMG_20171104_154441.jpg
     

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    Zuletzt bearbeitet: 5. November 2017
    MadGyver und Idefix bedanken sich.
  18. rennsemmele

    rennsemmele Mitglied Platin

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    Logan
    Lauréate
    Lochsäge ist nett, fräsen ist spannender.
    Ich hab noch 2 Klippklapp Dinger, ja ich schick dir davon ein Bild wenn ich sie zeitnah finde, bekommen kannst, wenn du sie verwenden willst.
     
  19. Omma

    Omma Mitglied Silber

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    Dacia Dokker 1.5 dCi 90
    Laureate
    Fräsen ist total spannend... Geht sägen eventuell schneller?
    Was meinst Du mit "Klippklapp Dinger"?
     
  20. Andalo Mitglied Gold

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    LIPPE

    Dacia Lodgy 1.2 TCe (115 PS)
    Lauréate
    Hallo,
    nimm doch zum Bohren der Dübellöcher die Oberfräse mit einem Nutfräser mit Grundschneide. Die Fräse hat sowohl Tiefen - als auch Seitenanschlag. Der Fräser schneidet sauberer. Der Stellring am Bohrer (beim Bohren mit der Bohrmaschine) hinterläßt Spuren auf dem Holz.
    Oberfräsen haben eigentlich feststellbare Schalter, damit man sie beidhändig führen kann.
    Lochsägen fransen den Bohrlochrand aus. So ein Loch kann man mit der Oberfräse machen, wenn ein Kopierring zur Verfügung steht, für den man dann eine Kreisschablone anfertigen kann. Aber bei kleinen Löchern (45mm) führt ein Forstnerbohrer schneller zum Ziel.
    Wenn Du beim Schraubzwingen Restholzstücke zwischen Schraubteller und Werkstück legst, vermeidest Du Druckstellen. Oder Klemmsia, wenn genügend vorhanden, die sind eh besser für den Möbelbau.
    Um Fehlerstellen auszufüllen kann man Holzmehl (vom Sägen) mit Leim anrühren und einspachteln.
    Ist das Buchesperrholz? Sieht schön stabil aus, die ganze Konstruktion. Schrauben brauchst Du da wirklich nichts mehr.:yes:
     
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